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BMW 4er Gran Coupé: Limousinen-Upgrade

Vier gewinnt: So macht BMW den Vierer zur Limousine für Schöngeister

03.02.2014 | 08:11 | (autonet)

Offenbar ist keine Nische ist so klein, dass BMW sie nicht mit Vollgas besetzten würde. Die Produktion flexibel, die Baukästen variabel und die Fahrzeugarchitekturen vielfältig wandelbar, schicken die Bayern gerade ein Derivat nach dem anderen ins Rennen. Das neue Vierer Cabrio ist noch gar nicht auf dem Markt, und schon reichen sie deshalb die nächste Variante nach: Ab Juni gibt es den eleganten Bruder des Dreiers auch als Gran Coupé. Eine etwas modifizierte Dachlinie, zwei rahmenlose Türen zum Fond und ein bisschen mehr Kofferraum (er wächst um 35 auf 480 Liter und wird serienmäßig mit einer elektrischen Klappe geschlossen) machen den unverändert 4,64 Meter langen Vierer zur Limousine für Schöngeister.

Das Türkonzept

Vier Türen ermöglichen im Vergleich zum zweitürigen Coupé den bequemen Ein- und Ausstieg beim BMW 4er Gran Coupé. Die Türen sind rahmenlos ausgeführt, zeigen damit für BMW Mittelklasse-Coupés charakteristische Designmerkmale und betonen die Eleganz des Fahrzeugkonzepts. Die funktionale Eleganz des 4+1-Sitzers unterstreichen hervorragend ablesbare Rundinstrumente mit „Black Panel“-Optik und der frei stehende Flatscreen iDrive Monitor. Die weit öffnende Klappe erleichtert den Zugang zum Heckabteil mit ebenem und leicht zugänglichem Ladeboden. Eine geteilt klappbare Rücksitzlehne, auf Wunsch auch im Verhältnis 40:20:40, sorgt für zusätzliche Flexibilität. Das maximale Kofferraumvolumen beträgt 1.300 Liter und markiert bei den viertürigen Premium-Coupés den Klassenbestwert. Für ein Höchstmaß an Komfort steht die serienmäßig automatisch öffnende und schließende Heckklappe, auf Wunsch auch mit dem Smart Opener per Gestensteuerung durch eine einfache Fußbewegung.

BMW 4er Grand Coupé: Neues 4er Coupé Alle 15 Bilder ›

B-Säule

Zwar ist die breite B-Säule, die unter den Scheiben durchschimmert, nicht wirklich eine Zierde. Doch muss sich das Design da den Crashanforderungen beugen und einen Überschlag parieren. Und so richtig kommod geht es auf den zwei stark modellierten Seitensitzen und erst recht auf dem notdürftigen Mittelplatz im Fond auch nicht zu. Doch das Gran Coupé sieht allemal besser aus als der Dreier, ist praktischer als das konventionelle Coupé, und gemessen am eher unglücklich proportionierten Audi A5 Sportback eine echte Schönheit. In sofern ist der Neuzugang wahrscheinlich gar kein schlechter Lückenfüller.

 

Technisch ident zum 4er Coupé

Zwar haben die Designer ein wenig an der Silhouette gefeilt, doch unter dem Blech gibt es zum Vierer Coupé keine Unterschiede. Das gilt für die Auswahl an Assistenz- und Infotainmentsystemen genauso wie für die Motoren, die man allesamt aus den anderen Karosserievarianten kennt: Starten wird der Viertürer mit drei Benzinern und zwei Dieseln. Los geht es mit dem 184 PS starken Vierzylinder im 420i, darüber kommt der 428i mit ebenfalls zwei Litern Hubraum und 245 PS und als vorerst einziger Sechszylinder der 435i mit 306 PS. Bei den Selbstzündern stehen ein 418d mit 143 und ein 420d mit 184 PS in der Liste. So kommt der sparsamste Viertürer auf einen Normverbrauch von 4,5 Litern Diesel, und die Spitzengeschwindigkeiten bewegen sich zwischen 213 und 250 km/h. Es gibt Handschalter und Achtstufen-Automaten, für die jeweils stärksten Vierzylinder bietet BMW auch Allrad an, und es wäre keine Überraschung, wenn sich binnen Jahresfrist auch die M GmbH des Gran Coupés annehmen würde.

 

 

 

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