BMW - da denkt man naturgemäß sofort an dynamische Optik, tolle Ausstattungen und potente Antriebe. Downsizing wäre da nun nicht der erste Gedanke der einem in den Sinn kommt. Doch bei BMW geht man auch diesen Weg äußerst konsequent und hat der 5er Reihe im Zuge des heuer erfolgten Facelifts eine neue Einstiegsvariante verpasst, die sich nun als 518d direkt unter dem bisherigen Einstiegsmodell 520d ansiedelt. Doch wer jetzt denkt dieses Auto stehe nicht vollends zum BMW-Credo „Freude am Fahren“, der irrt.
Ab 41.900 Euro steigt man mit dem 518d neuerdings in die 5er-Klasse von BMW ein. Und der „kleine“ Fünfer kann eigentlich alles was auch seine größeren Modell-Brüder können und bringt, selbst in der schwächsten 5er-Motorisierung viel Fahrspaß. Das ist insofern ziemlich eindrucksvoll, da sich der neue 518d mit „nur“ 143PS begnügt. Diese schöpft er aus einem 1.995ccm großen Vierzylinder-Dieselmotor, der aber vor allem 360Nm Drehmoment auf die Antriebsachse loslässt. Damit lässt sich der neue Einstiegs-Fünfer durchaus sehr dynamisch bewegen. Einen wesentlichen Anteil zur wirklich erstaunlichen Dynamik des Antriebs trägt aber vor allem die neue (optionale) Achtgang-Automatik bei. Durch die perfekt abgestimmten acht Fahrstufen ist der 5er in den unteren Gängen relativ kurz übersetzt Das kommt der Beschleunigung zu Gute. Auch auf der Autobahn macht der 518d eine gute Figur. Eine Reisegeschwindigkeit jenseits der 150km/h schafft der 5er problemlos. Hier ist dem Beschleunigungswunder dann doch die eine oder andere Grenze gesetzt, aber ganz und gar nicht so, dass es unangenehm auffiele. Immerhin hat die Antriebseinheit doch rund 1700 Kilo Eigengewicht zu stemmen.













