Anfang September kommt der neue Smart fortwo in den Handel. Die Zwergen-Ikone wurde außen sehr verhalten, innen aber doch maßgeblich aufgefrischt. Plus: der CO2-Ausstoß wurde weiter reduziert. autonet.at ist bereits probegefahren.
Die LED-Tagfahrlichter haben wir sofort als Neuerung beim Smart fortwo III ausgemacht, das war nicht weiter schwierig. Links und rechts des unteren Kühlergrills, dort wo sonst die Nebelscheinwerfer ihren erhellenden Dienst versehen, sorgen nun jeweils fünf Leuchtdioden für einen markanteren Auftritt des Zweisitzers. Als es aber darum ging, die weiteren Modifikationen am Exterieur auszumachen, mussten wir die anwesenden Smart-Leute zu Rate ziehen. Geduldig wiesen sie uns auf die nun optional in Wagenfarbe lackierte Front-, Seiten- und Heckschürze der facegelifteten Kleinstwagen-Ikone hin.
Klein, aber feiner
So marginal diese Designretusche auch sein mag, so augenscheinlich ist ihre Wirkung, wenn man es einmal weiß. Der neue Smart wirkt nun präsenter, hochwertiger. Das Chassis scheint dem Asphalt näher gerückt zu sein, was die sportliche Note leicht verstärkt. Beinahe entgangen wäre uns auch der nun in Wagenfarbe lackierte Tankdeckel. Aber auch hierfür gilt: minimal-invasiv, aber effektvoll. Eine um Himmelblau-Metallic und Matt-Hellgün erweiterte Farbpalette und neue 15-Zoll-Alus komplettieren das verhaltene Facelift des mittlerweile seit 12 Jahren den urbanen Raum erobernden Winzlings.
Elegant und erwachsen
Kaum eines Winks mit dem Zaunpfahl bedarf es, was die Neugestaltung des Innenraums angeht. Hier blieb kaum ein Stein auf dem anderen. Der, wie es selbst die Smart-Designer ausdrücken, „Lego-Look“ der vergangenen Jahre ist einem sehr erwachsen wirkenden Cockpit gewichen. Dazu tragen zum einen deutlich hochwertigere, mit Stoff überzogene Materialien bei. Die Bedienelemente der Mittelkonsole und die Lüftungsdüsen wurden elegant in den Instrumententräger integriert und wirken nicht mehr wie angepickt. Sehr gewinnend ist das optional erhältliche 6,5-Zoll-Touchscreen (1023 Euro), über das sich Navigation, Bluetooth- und Audiofunktionen bedienen lassen. Wer zusätzlich noch mal rund 600 Euro zu investieren bereit ist, kann ein wirklich feines Surround Soundsystem ordern. Zwei Hochtöner, zwei Mitteltöner, zwei Rearfills, Subwoofer und Digitalverstärker verwandeln den Smart in - hier wollen wir ausnahmsweise einmal den Marketing-Sprech des Herstellers übernehmen – den kleinsten Konzertsaal der Welt.
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