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autonet.at
Intensiv-Tests

Dacia Duster 110 dCi 4x4 im Test

autonet.at hat den Top-Duster mit 110 Diesel-PS und Allradantrieb in Augenschein genommen. Billig ist er nicht, aber günstig.

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Trat an, um den SUV-Markt zu demokratisieren. Ob ihm das gelingt, hat autonet.at im Rahmen eines Intensivtest versucht zu ergründen. 
„Wos foahrst´n g´rad?“ Das ist eine Frage, mit der man sich als Motorjournalist ständig konfrontiert sieht. Wie auch immer die Antwort ausfällt, die Bandbreite an Reaktionen darauf ist selten so groß, wie in gegenständlichem Fall: „Den Dacia Duster“. Die einen quittieren das mit einem herablassenden Lächeln oder mit gerümpfter Nase. Den anderen schaut die blanke Unwissenheit bei den Augen raus: „Hä, was?“ „Weißt eh, der neue Rumänische SUV, der billig Offroader“, versucht man dann Klarheit zu verschaffen. „Nie gehört!“ Und dann gibt es noch die dritte Gruppe, die eindeutig den Löwenanteil stellt: „Aha, lass sehen, wieisnderwaskostnder?“ Aber egal ob Snob, Ignorant oder Interessent – die Replik nach visuellem Erstkontakt mit dem Duster ist schließlich auffällig einhellig: „Schaut gut aus!“

Kein Diskont-Touch
Und das tut er tatsächlich. Der Franko-Rumäne steht proper da und geizt nicht mit Reizen. Hervorzuheben ist da vor allem die Frontpartie mit dem von zwei großen, modern gezeichneten Scheinwerfern flankierten Chrom-Grill, in dessen Mitte prominent das Firmen-Logo prangt. An Selbstbewusstsein, das wird deutlich signalisiert, mangelt es Dacia nicht. Das spiegelt sich auch in der Seitenansicht mit den weit ausgestellten Radkästen und den, in der von uns getesteten Top-Version Laureate, serienmäßigen 16-Zoll-Alus. Keine Spur von hingeschludertem Pinselstrich auch heckwärts: gut proportioniert und nicht bar eines gewissen Etwas. Alles in allem geriert sich der Duster optisch als sehr würdiger Vertreter der derzeit so angesagten Kompakt-SUV-Klasse, braucht sich vor imageträchtigerer Konkurrenz nicht zu verstecken und lässt jeglichen Anflug von Diskont-Touch vermissen.

Aufgeräumtes Ambiente
Dasselbe gilt für den Innenraum. Hofer-Ambiente? Keineswegs! Das Cockpit präsentiert sich klar gegliedert, übersichtlich und nicht charmefrei. Der Verkleidung der Türen und der Mittelkonsole ist mit ihren lackierten Zierelementen sogar so etwas wie ein gewisser designerischer Anspruch zu attestieren. Auch die Verarbeitungsqualität ist nicht das, was man ad hoc von einem ausgewiesenen Preisbrecher erwartet. So verhält es sich auch mit den Materialien: Obwohl durchgängig Hartplastik, greift sich der Verbau nicht billig an. Man fühlt sich wohl im Duster. Der Komplex, sich am unteren Ende der Einkommenspyramide zu befinden, bleibt am Steuer des Duster, im Gegensatz vielleicht zum Logan, aus.

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Dacia Duster 110 dCi 4x4: Intensivtest

Was kann der SUV-Preisbrecher Dacia Dus...  

Steht doch ganz proper da, der Rumänen-...  

Blickfang ist eindeutig die Frontpartie...  

DruckenSenden24.09.2010 von Christian Zacharnik

 
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