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Intensiv-Tests

Skoda Yeti A 2.0 TDI: Ein guter Freund

Kilometerstand: 6.000. Teil II unserer Dauertestberichterstattung mit dem Skoda Yeti. Der Tscheche erfreut weiterhin durch hohe Praktikabilität, geringen Verbrauch und Easy-Going-Handling. Verbesserungspotential gibt’s beim Multifunktions-Touchscreen „Amundsen“.

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Sympathisch: Der Skoda Yeti erfreut im autonet-Dauertest nach bereits absolvierten 6.000 Kilometern durch unkompliziertes, alltagsfreundliches Handling.  
Es ist nicht so, dass wir uns dem Skoda Yeti tagtäglich mit Flugzeugen im Bauch nähern und das Fahrzeug dreimal umrunden um uns an der gediegenen Optik delektieren. Aber das verlangt der kreuzbrave Tscheche auch gar nicht. Ihm genügt es voll und Ganz, wenn man ihm Sympathie entgegenbringt und mit ausgesprochenem Wohlwollen begegnet. Und genau das tun wir auch. Mit seinem unprätentiösen, sachlichen und praktikablen Wesen erschleicht sich der Yeti schnell das Herz seiner Benützer. Da wird nichts vorgegaukelt und schöngeredet. Die Vorteile und Tugenden des robusten Kompakten aus Mlada Boleslav liegen auf der Hand.

Hoch hinaus
Das wäre zum einem einmal die hohe Sitzposition, die eine gute Rundumsicht ermöglicht. Aber anders als bei anderen, großvolumigen, ausladenden, mit einer Menge Blech rundum versehenen SUV ist die Vogelperspektive im Yeti keine unabdingbare Notwendigkeit, um ihn friktionsfrei durchs Großstadtgewühl manövrieren zu können. Der Yeti misst in der Länge gerade mal soviel wie ein Golf (4,23 Meter) und ist allein schon deshalb für dicht verbautes Gebiet prädestiniert. Gepaart aber mit der hohen Sitzposition ist man dort wo´s eng wird absoluter Kaiser. Vorne, hinten, links, rechts ist das Umfeld bestens überblickt. Der hintere Parksensor in unserem Dauertester ist zwar fein und angenehm, allerdings gibt es kaum ein anderes Auto, wo sie derart obsolet wäre. Allerdings: Den geringen Aufpreis von 360 Euro, kann man sich den Luxus schon können und sich dessen gewahr sein, mit Sicherheit keinen Parkschaden mehr zu verursachen. Große Freude über den Hochsitz übrigens auch bei fondplatziertem Zwutschkerl, wegen der guten Aussicht auf Kuh und Co. bei Landpartien.

Kleine Feinheiten
Wenn dann das träge Wiederkäuen für bleierne Lider sorgt, kann die Rücksitzlehne in der Neigung verstellt und in Schlafposition justiert werden. Es sind kleine Aufmerksamkeit wie diese, die dem Yeti große Sympathiewerte einbringen. Dazu gehören auch die zahlreichen Haken, Ösen und die Korbhalterung im Koffer-, sowie mannigfache Ablagefächer im Passagierraum.

Touchscreen verbesserungswürdig
Das große Touchscreen-Farbdisplay mit integriertem Navigation-System in der Mittelkonsole erweist sich in der Praxis als nicht ganz friktionsfrei. Zu bemängeln ist einerseits, dass es nicht möglich ist, sich navigieren und gleichzeitig von einer Musik-CD berieseln zu lassen - beziehungsweise vice versa. Der Slot nimmt nur einen Datenträger auf. Verbesserungspotential gibt es auch bei der Reaktionsgeschwindigkeit des Displays. Wird etwa die Klimaanlage nachjustiert, erscheint diese Funktion am Bildschirm und zwar länger als notwendig. Unmittelbar danach den Sender zu wechseln oder die Kartendarstellung zu ändern ist nicht möglich.

Willig und sparsam
Dass wir unseren Dauertest-Yeti als frongetriebene Version geordert haben, bereuen wir nach wie vor keineswegs. Noch immer hat es uns nicht in unwegsames Unterholz verschlagen und der im Vergleich zur macht den 4WD-Verzicht umso leichter. Knappe 7 Liter genehmigt sich der 110 PS starke Commonrailer im Schnitt. Autobahngefahren geht’s runter auf 6,5 Liter. Das ließe es sich schon proper Reisen, fehlte nicht ein 6. Gang, der die Drehzahl bei erlaubter Höchstgeschwindigkeit in akustisch vorteilhafteren Bereichen halten würde. Schwachbrüstigkeit ist dem Aggregat allerdings nicht vorzuhalten. Wenn´s mal eilig ist, tritt der Yeti 2.0 TDI tapfer an. Das Drehmoment von 250 Newtonmetern setzt bereits ab 1.500 Touren ein, die 100-Sachen-Schallmauer ist nach 11,6 Sekunden geknackt.

Zwischenfazit nach 6.000 Kilometern
„Ein Freund, ein guter Freund . . .“, dieser Schlager der Comedian Harmonists aus den 30ern ist der passende Soundtrack für unseren Dauertester, den Skoda Yeti 2.0 TDI. Der kompakte Crossover-Tscheche meistert die Tücken des Alltags mit sehr durchdachten Detaillösungen bravourös und wunderbar allürenfrei. Motor, Getriebe und Fahrwerk verrichten solide Arbeit. Mit einem Grundpreis unseres Dauertester von 25.630 Euro spielt der Yeti in der oberen Liga des Skoda-Produktportfolios. Der zwei Klassen darüber angesetzte Superb etwa mit 140 PS starkem Commonrailer und gleicher Ausstattung ist mit einem Preis von 28.410 Euro nur geringfügig teurer.

Hier geht´s zum Teil I der Dauertestberichterstattung des Skoda Yeti 2.0 TDI Ambition.

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DruckenSenden12.07.2010 von Christian Zacharnik

 

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