Neben dem Sechszylinder-Turbobenziner mit 304 PS und dem Fünfzylinder-Common-Rail-Diesel mit 205 PS gibt es natürlich noch eine Reihe weiterer Motoren. Bei den Benziner sind es zwei 1,6-Liter- und Zwei-Liter-Turbomotoren mit Direkteinspritzung, die jeweils in zwei Leistungsstufen angeboten werden. Der Einstiegsmotor T3 leistet 150 PS und kommt als T4 auf 180 PS. Den 2.0T gibt es mit 203 PS und als T5 mit 240 PS. Die Aggregate 2.0T, T4 und T5 sind auch mit dem Powershift-Doppelkupplungsgetriebe erhältlich. Der D5-Dieselmotor wird durch einen Zwei-Liter-Fünfzylinder mit 163 PS ergänzt. Beide Motoren glänzen durch ein hohes Drehmoment von 400 Nm (D3) und 420 Nm (D5) und niedrige Verbrauchswerte. Der 163-PS-Diesel verbraucht mit manuellem Getriebe 5,5 Liter Diesel pro 100 Kilometer, der stärkere D5 sogar nur 5,4 Liter. Im März 2011 folgt noch eine DRIVe-Variante. Der dafür eingesetzte 1,6-Liter-Common-Rail-Diesel mit 115 PS peilt einen CO2-Ausstoß von 109 g/km an.
D3 mit feinem Klang und satter Leistung
Für die ersten Testfahrten standen die Modelle D3 und T4 zur Verfügung. Beide zeichnen sich durch feine Kraftentfaltung aus, wobei der D3 um eine Spur mehr überzeugen konnte. Ab rund 1800 Touren bekommt man die Leistung deutlich zu spüren. In dynamisch gefahrenen Kurven begleitet der Motor den Fahrspaß mit kernigem Sound, auf entspannten Autobahnetappen zeigt er sich dafür von seiner leisen Seite.
Premium-Qualität im Innenraum
Zum angenehmen Reisekomfort trägt natürlich auch der Innenraum einen Teil bei. Die Gestaltung orientiert sich an den anderen Volvo-Modellen und folgt einer gewissen skandinavischen Design-Tradition, die ein sehr klares und aufgeräumtes Bild vermittelt. Die freistehende Mittelkonsole ist auch im V60 Pflichtprogramm, wobei sie deutlich breiter ausfällt als bei anderen Volvo-Modellen. Mittig ist ein großer Tastenblock angeordnet, der zur Steuerung, des Radios, der Klimaanlage und der Assistenzsysteme dient. Hat man sich einmal einen Überblick verschafft, funktioniert die Bedienung ganz gut. Das Platzangebot und die Qualität der Sitze für die vorderen Passagiere geben keinen Anlass zu Kritik. Auf den hinteren Plätzen würde man sich als groß gewachsener Zeitgenosse ein wenig mehr Kniefreiheit wünschen. Der Kofferraum – abgesehen von seinen knappen Abmessungen – bietet ein gutes Maß an Funktionalität. Die Ladekante ist niedrig und flach. Dazu gibt es zusätzliche Staufächer hinter den Radkästen und im Ladeboden und eine im Verhältnis 40:20:40 geteilt umlegbare Rücksitzlehne.
Welche Lebensretter-Qualitäten der Volvo V60 bieten kann und in welchen Preisregionen sich der Sportkombi bewegt, erfahren Sie auf Seite 3.