Nissan Juke 1.6 Shiro: Extravaganz
Der Nissan Juke 1.6 Shiro weiß im autonet.at-Intensivtest mit schicker Optik und niedrigem Verbrauch zu überzeugen.

Silber satinierte Außenspiegel und Türgriffe weisen von außen auf das Juke-Sondermodell Shiro hin.
Dass die Ingenieure und Designer von Nissan lateral Denken, zeigten sie bereits vor Jahren am Qashqai. Er machte endgültig Schluss mit der lustlosen Langeweile der Modellpalette und wurde prompt zum Verkaufsschlager der Japaner. Mit seinem „kleinen Bruder“ Juke, zündete Nissan vor zwei Jahren die nächste Stufe zum Erfolg, wie bisher 200.000 weltweit verkaufte Exemplare eindrucksvoll beweisen.
Shiro = weiß
Langeweile beim Außendesign – Fehlanzeige! Allein durch seine großen Kulleraugen aka Frontscheinwerfer, zählt der Juke sicherlich zu den extrovertierteren Fahrzeugen unserer Straßen. Mit dem Sondermodell Shiro streift Nissan nun auch im Innenraum des Juke die Langeweile ab. Dass das japanische „shiro“ übersetzt „weiß“ bedeutet, fällt uns bereits beim ersten Öffnen der Türen auf: Mittelkonsole und seitliche Armlehnen sind im trendigen Farbton lackiert. Passend dazu sind die Lenkrad-, Schaltknauf-, und Sitznähte weiß. Kenner hätten den Juke Shiro bereits von außen entlarvt: Er steht auf schicken 17-Zoll-Alurädern und trägt Silber satinierte Außenspiegel und Türgriffe.
Alles beim Alten
Den 1,6-Liter-Vierzylinder unseres Test-Juke, kennen wir bereits vom ersten autonet.at-Intensivtest Ende 2010. Der 117 PS-Benziner steht gut im Futter, ist, einmal auf Betriebstemperatur gebracht, akustisch kaum wahrzunehmen, und hält sich dank Start-Stopp-System mit 7 Liter selbst in der Stadt vornehm zurück. Passend zum drehfreudigen Saug-Benziner, zeigt sich das Fahrwerk von einer sehr straffen Seite. Hält man den Motor auf Drehzahl – erst bei 4000 Umdrehungen stehen die vollen 158 Nm Drehmoment zur Verfügung – lässt sich der Juke richtig sportlich um enge Kurven zirkeln. Der knackigen 5-Gang-Schaltung fehlt, vor allem auf Autobahnen, ein Gang. Wer den Verbrauch und die Lautstärke des Motors drosseln will, muss, wohl oder übel, vom Gas gehen und sich auf der Autobahn mit Tempo 120 zufrieden geben.
Fazit & Preis
Im Test mit dem 117 PS-Benziner mimt der Juke erneut das perfekte Stadtauto. Er ist mit 4,1 Meter Länge nicht zu groß, man sitzt leicht erhöht (was auch den Einstieg erleichtert) auf bequemem Gestühl, und mit 251 Liter ist auch sein Kofferraum für den Alltag ausreichend groß. 23.635 Euro kostet der getestete Juke Shiro unterm Strich – wohl gemerkt mit Leder, Navi, Metallic-Lack, Klimaautomatik und vielem mehr.
Nissan Juke 1.6 Shiro: Kein Kind von Traurigkeit
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DruckenSenden26.12.2012 von Raphael Gürth
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