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Nissan Navara 3.0 dCi: Straßenschiff

Schon lange bevor SUV die Straßen bevölkerten, fuhren die echten offroad-tauglichen Nutzfahrzeuge über Straßen, Forst- und Feldwege. Doch so hart und ungeschlacht wie die Natur waren auch die Fahrzeuge selbst. Mit dem Nissan Navara wollte man das beste zweier Welten vereinen: Der Innenraum einer Limousine umgeben von der Karosserie eines echten Arbeitstieres.

zur FotoshowChristoph Adamek
Im Vergleich zum Navara wirken seine 18-Zöller eher klein. 
Schon beim Einsteigen merkt man, dass hier etwas anders ist. Nach dem Tritt auf den seitlichen Stoßfänger, der als Stufe dient, hat man immer noch höher zu steigen als bei so manch anderem Auto. Dann zieht man die Tür unerwartet leicht zu und findet sich in einem gemütlichen, großen Innenraum. Überall gibt es Fächer und Ablagemöglichkeiten, ein Brillenfach in der Decke, ein doppeltes Handschuhfach und eine geräumige Box unter der Mittelarmlehne. Gut platziert: Im inneren der Box finden sich ein AUX- und ein USB-Anschluss, man muss also weder im Handschuhfach kramen, noch hängen lästige Kabel über die Mittelkonsole.

Wie man sich bettet...
In den Lederfauteuils unseres Testwagens nimmt man angenehm Platz. Die aufrechte Sitzposition ermöglicht eine relativ gute Übersicht. Auf längeren Strecken stützen die weichen Sitze allerdings zu wenig, was sich im Lendenwirbelbereich bemerkbar macht. Erwähnenswert ist die elektrische Sitzverstellung vorne: Die Motoren lassen auch kleinste Veränderungen zu, so dass man lange und akribisch daran arbeitet die perfekte Position für sich zu finden.

Es kommt auf die Größe an
So ausgerüstet möchte man eigentlich über amerikanische Highways cruisen und sich bei einem „Drive Through“ ein Supersize-Getränk kaufen, das groß genug ist um die Becherhalter zu füllen. Stattdessen wuchtet man das 5,30Meter lange Vehikel durch die Stadt und fragt sich, wer auf die Idee kam Gassen so eng zu bauen. Man hofft auf die Worte des Beifahrers: „Schau, da parken zwei Mini aus“, denn auf Parkplatzsuche sind die Gegner keine anderen Autos sondern Stretch-Limos und Kleinbusse. Man merkt: Der Navara ist nicht für die Stadt geschaffen.

Ladestation
Also: Koffer packen und raus in die Natur. Wobei es nicht beim Koffer bleiben muss. Die eineinhalb Meter lange Ladefläche schluckt auch Fahrräder, Kühlschränke, Quads oder ein Rudel Hunde. Und wer schon einmal einen Sommer in Österreich verbracht hat, freut sich über das optionale Hardtop für 2.640 Euro, das zwar die Höhe des Ladegutes einschränkt, es aber auch vor Regen und Hagel schützt. Das Beladen ist allerdings nichts für schwache Arme, denn das Verdeck des Navara ist kaum mit einer Hand zu öffnen. Außerdem versperrt das Verdeck beinahe ganz die Sicht nach hinten. Umso mehr freut man sich über die Rückfahrkamera, die im Topmodell zur Serienausstattung gehört und einen vor Parkschäden bewahrt.

Nissan Navara 3.0 dCi: Straßenschiff

Schon lange bevor SUV die Straßen bevöl...  

Schon beim Einsteigen merkt man, dass h...  

Überall gibt es Fächer und Ablagemöglic...  

DruckenSenden09.08.2011 von Christoph Adamek

 
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Motor/Getriebe:
Raumangebot:
Umwelt:
Fahrspaß:

Nissan  Navara   3.0 dCi

Preis: ab 45.809 Euro (Testfahrzeug: 48.449 Euro)
Motor: Diesel
Hubraum: 2991 ccm
Vmax: 195 km/h
0 -100 km/h: 9,3 Sekunden
CO2: 250 g/km
MVEG-Verbrauch: 9,5 l (Test: 11,6 l)
Maße/Gewichte: 2185 kg
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