Mazda5 1,8i: Dienstbarer Geist
Unterwegs im neuen Mazda5. Man genießt Annehmlichkeiten wie leichtgängige Schiebetüren, feines Fahrverhalten, gute Verarbeitung und flexiblen Innenraum samt sieben Sitzen in berückend unaufdringlicher Unaufgeregtheit. Den 1,8-l-Benziner mit 116 PS können wir nur bedingt empfehlen – aber es gibt ja Alternativen.

Der neue Mazda5 mit dem 116 PS starken Einstiegsbenziner 1,8i im autonet-Intensivtest
Es ist wie so oft im Leben. Die guten Dinge werden erst so richtig evident, wenn man Sie nicht mehr hat. Sie fließen beiläufig in den Strom des Daseins ein. Man gewöhnt sich schnell an sie und nimmt sie in ebensolcher Geschwindigkeit als gegeben hin. Genauso erging es uns beim Intensivtest mit dem neuen Kompaktvan Mazda5. Was wir an ihm hatten, fiel uns erst so richtig auf, als wir ihn am Ende der zweiwöchigen Testphase wieder dem Eigner Mazda Austria überantworteten. Der Japaner spielt seine hochentwickelten Tugenden mit einer ausgewiesenen Nonchalance aus. Die Nettigkeiten und Annehmlichkeiten mehrspurigen motorisierten Vorankommens kredenzt der 5er seinen Passagieren ganz beiläufig und unaufgeregt. Man konsumiert sie quasi im Vorbeifahren und weiß eigentlich gar nicht so recht, warum der Autofahreralltag plötzlich so leicht von der Hand geht. Ein dienstbarer Geist, dieser Mazda5!
Einstieg leicht gemacht
Da sind zum einen die Schiebtüren links und rechts des Vans. Der praktikable Nutzen dieser Art des Zugangs in den Fond eines Fahrzeugs ist geläufig und kann neuerdings auch beim VW Sharan und seinem Hispano-Brother Alhambra und beim Ford Grand C-Max erfahren werden. Damit hat der Japanese zwar kein Alleinstellungsmerkmal mehr - allerdings muss den Slidingdoors beim Mazda5 eine konkurrenzlose Leichtgängigkeit attestiert werden. Es bedarf nicht viel mehr als eines zarten Fingertipps, und die Türen rollen nach hinten in die Arretierung. Und auch hier: Wie klein der Kraftaufwand beim Öffnen und Schließen der Schiebetüren ist, fiel uns erst im direkten Vergleich mit den neuen VW Sharan auf. Auch dort ist die Bedienung freilich kein überbordender Kraftakt, allerdings von einem doch spürbar höheren Widerstand begleitet, wie wir muskulär unterrepräsentierten Schreibtischhengste festgestellt haben.
Variantenreich
Auch beim Besetzen und Beladen des Fünfers: Da gibt es nichts, was eines eingehenderen Studiums der Gebrauchsanleitung bedürfen würde. Das Um-, Weg-, Auf- und sonstige Klappen der variantenreichen Bestuhlung ist intuitiv behirnbar. Mit wenigen Handgriffen und ebensolchem Kraftaufwand kann die dritte Sitzreihe in den Ladeboden versenkt werden, was das Ladevolumen von 112 auf 538 Liter erhöht. Die zweite Reihe ist längs verschieb-, die Rückenlehnen in der Neigung verstellbar. Der mittlere Platz lässt sich wegklappen und in der Sitzfläche des linken Sessels verstauen. Wird alles umgelegt, was umzulegen ist, entsteht ein brettlebener Laderaum, der maximal 1485 Liter aufzunehmen bereit ist. Da bleibt kein Wunsch offen. Das Wort Flexibilität ist hier wahrlich keine hohle Phrase.
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