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Mazda3 MPS: Sayonara GTI!

Japan rocks! Der neue Mazda3 MPS kauft dem Golf GTI mit 260 PS die Schneid ab.

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Radaubruder aus Japan: Der Mazda3 MPS mit 260 PS. 
2009 ist eindeutig das Jahr der "Hot Hatches": Den Anfang im Kompaktboliden-Reigen machte Mitte Mai der neue, 210 PS starke Golf GTI. Dem setzte dann im Frühsommer Ford mit dem Focus RS noch eins drauf - mit 305 PS des gemeinen Ordungshüters rotes Tuch. Später im Jahr folgen noch der 265-PS-Seat Leon Cupra R und der gleichstarke Golf R20 die auf der IAA 2009 Premiere feiern. Der Star des Augenblicks in dieser Liga ist allerdings ein heißes Teil aus Hiroshima, der Mazda3 MPS. Der Hottie aus Fernost leistet 260 PS, beschleunigt in 6,1 Sekunden auf 100 und regelt bei 250 Sachen ab.

Exaltierte Optik
Mit optischen Hinweisen auf diese Performancedaten spart der Mazda3 MPS keineswegs: Auf der Motorhaube trohnt eine dicke Hutze, die den 2,3-Liter-Turbo mit der nötigen Frischluft versorgt. Den 18-Zoll-Niederquerschnittpneus machen verbreiterte Radkästen platz und die Seitenschweller kommen dem Asphalt gefährlich nah. Das Heck ziert ein fetter Heckspoiler, der das wasabischarfe Kampfsushi im Extremeinsatz am Abflug hindern soll. Kein Leisetreter also der Mazda3 MPS, der dem einen oder anderen automobilen Schöngeist mit Sicherheit ein Runzeln auf die Stirn zaubert. Welch Geistes Kind der MPS ist, zeigt sich auch im Inneren: Sportsitze mit ausgeprägten Seitenwangen, rote Ziernähte und die obligate Alu-Pedalerie.

Dichtes Sicherheitsnetz
Gesichtsstraffenden Effekt hat hingegen der massive Antritt der 380 Newtonmeter generierenden 2,3-Liter-Maschine. Schon ab 3.000 Touren reisst das Teil an, dass im ersten Moment befürchtet werden muss, der Frontriebler stellt sich augenblicklich quer. Das weiß aber eine ganze Reihe mechanischer und elektronischer Krücken zu verhindern: der MPS verfügt serienmäßig über Sperrdifferenzial, Traktions-, Stabilitäts- und Drehmomentkontrolle. Letzeres verhindert sehr effektiv ein Durchdrehen der Antriebsräder. Deppensicher wird der MPS dadurch freilich nicht, aber der eine oder andere Flüchtigkeitsfehler kann damit sehr wohl ausgemerzt werden.

Kein Foltergerät
Präsumtive Kunden müssen nicht Feind ihrer eigenen Bandscheiben sein. Der 3er MPS ist kein Brett auf Rädern. Beim Gondeln diesseits der Strafbarkeitsgrenze erweist sich der Highend-Mazda als sehr kommod. Die Lenkung gehorcht sehr wohl sportlich ambitionierten Ansprüchen, ist aber kein kompromissloser Hort an die Spitze getriebener Direktheit. Zu dem kommt, dass es einem an der Tankstelle nach moderat gefahrenen Wegstrecken nicht gleich das Weisse aus den Augen treibt: Mazda gibt einen Durchschnittsverbrauch von 9,6 Liter an.

Fazit: Im Verband der heißen Hatchbacks hat der Mazda3 MPS eine klar definierte Daseinsberechtigung und die manifestiert sich vor allem über das Preisniveau. Mit 33.590 Euro ist der Japan-Bomber der günstigste seiner Leistungsklasse. Der Golf GTI ist mit 29.111 Euro zwar leicht wohlfeiler, bietet allerdings weniger Leistung und vor allen ein nur redimentäres Ausstattungspaket.



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DruckenSenden04.09.2009 von Christian Zacharnik

 

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