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Mazda CX-7: Racing my family

Ein hübscher Gruß aus Amerika, der uns das Fliegen beibringt und den Fliegen das Fürchten – so schnell kommt die große Windschutzscheibe auf sie zu, hinterspiegelt von genüsslich grinsenden Gesichtern.

Mazda Motor Europe GmbH
Der Mazda CX-7 verleiht seinem Fahrer Flügel.  
Nachtflug auf der Autobahn Mailand–Venedig. Daheim wischen die satten Italiener gerade mit Weißbrotscheiben die Sugoreste aus den Nudeltellern, Lkw-Fahrer bereiten sich mit dem letzten Espresso auf eine kalte Nacht am Autogrill-Parkplatz vor, selbst die Polizia sitzt schon am warmen Posten und sieht eine bunte Quizshow auf RAI.

Nur ein Mazda fliegt durch die Nacht, fliegt über Bergamo und Brescia, fliegt über Sirmione und Verona, fliegt über Padua und Venedig, und wenn wir in Palmanova nicht gerade noch rechtzeitig abgebogen wären, dann würden wir heute vielleicht um Split und Dubrovnik kreisen.

Flugnummer CX-7
Nachtflug mit Flugnummer CX-7. Kaum ein anderes Auto drängt dich so in die Rolle des Piloten auf deiner eigenen Flugbahn. Auf den ersten Blick schlicht, erkennt man erst später das aviatische Grundmuster des Autos: die große, leicht abfallende Mittelkonsole, die in Schächten sitzenden, roten Instrumente und die glatte, eng anliegende Karosserie, die wie bei großen Flugzeugen natürlich nur weiß sein kann.

Und dann beim Fahren: Zuerst kommt der schnelle Start, der dich mit zartem, aber bestimmtem Druck in die Ledersitze presst, dann folgt das rasche Gleiten, wie auf einem Polster aus Luft. Es ist diese Souveränität im sechsten Gang, dieses völlig zurückgelehnte Gefühl der totalen Kontrolle, ein Extrakt aus Übersicht, Kraftreserve, Transparenz, das dich in losgelöster Entspanntheit über den Asphalt segeln lässt – viel schneller, als es jene erlauben würden, die gerade eine bunte Quizshow auf RAI ansehen.

Einzigartiges Auto
Wahrscheinlich deswegen, weil der CX-7 das beste Fahrwerk hat, das wir je in einem SUV gefahren haben. Und das wiederum, weil der CX-7 kein SUV ist. Er sieht zwar so aus und zählt sich auch selbst in diese Kategorie, aber es gibt kein zweites Auto in dieser Klasse (vielleicht noch den Nissan Murano), der so unverhohlen auf jegliche Ambition im Gelände pfeift.

Selbst ein sportlich positioniertes SUV wie der BMW X3 will zumindest auf leichten Passagen den Wanderstock schwingen können, mit dem Mazda ist es hingegen unvorstellbar, über Stock und Stein und durch Gatsch und Matsch zu fahren. Dafür gehörte man in Frevelhaft genommen.

Durch diese fehlende – und für SUV eigentlich typische – zweite Dimension kann sich der CX-7 leichter auf die sportliche Disziplin konzentrieren, und das macht ihn so stark. Bei schnellen Kurven gibt’s weder Wanken noch Schwanken, Lastwechselreaktionen sind kaum spürbar; die Lenkung ist ein Präzisionswerkzeug, und die Bremsen sind eiserne Helden der Verzögerung. Alles unter einem Blechdach ergibt den Effekt virtueller Verschlankung: Das 1,8-Tonnen-Auto wird mit jeder Kurve behänder, mit jeder Kehre leichtfüßiger.

Wie der Madza die heftigen Treibstoffkosten wett macht und warum man sich mit der richtigen Ausstattung wie ein Gangsta-Rapper in Las Vegas fühlt. Alle Antworten gibt es auf Seite zwei.

DruckenSenden29.06.2009 von Peter Schönlaub

 
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