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VW Touran 1.6 TDI BMT: Intensivtest

Nicht ganz so sparsam wie erwartet
Dazu trägt auch der von uns gefahrene 105 PS starke 1.6 TDI maßgeblich bei. Dank lang übersetzter Sechster zeichnet sich der Commonrailer bei Autobahngeschwindigkeit durch äußerste akustische Zurückhaltung aus. Die ab 1.500 Touren einsetzenden 250 Newtonmeter sind ein Garant für absolut ausreichenden Durchzug. Im Langstreckentest wies der Bordcomputer des Touran unter strengster Einhaltung der erlaubten Höchstgeschwindigkeit einen Durchschnittswert von 6,5 Liter aus. Per se ein akzeptabler Wert. Eingedenk der Tatsache, dass uns VW im Datenblatt außerorts einen Durchschnittsverbrauch von 4,1 Liter in Aussicht stellt, können wir eine gewisse Enttäuschung nicht verhehlen. Auch innerstädtisch liegen wir trotz tadellos funktionierender Start-Stopp-Automatik und Befolgung der Schaltpunktanzeige mit 7,2 Liter rund 1,7 Liter über dem Werkswert.

Sehr überzeugender Einparkassistent
Ein Wort sei abschließend noch dem als Teil des 1.200 Euro teuren Komfortpakets in unseren Touran eingebauten Parklenkassistenten zweiter Generation gewidmet. Von vielen, vor allem männlichen Zeitgenossen, milde belächelt erwies sich dieses System im Test als äußerst funktionell, präzise, komfortabel. Anders als beim Vorgängersystem, wo lediglich Parkplätze angezeigt wurden, in die man auch im Blindflug finden würde, befindet der neue „Park Assist“ auch solche als ausreichend dimensioniert, die man selbst mit geübtem Auge als zu eng bewerten würde. Erstaunlich auch die Präzision, mit der der Einparkautomat das Fahrzeug in die Lücke manövriert: Ganz knapp am Randstein statt wie früher oft meterweit davon entfernt. Auch punkto Schnelligkeit gibt’s nicht auszusetzen: Viel rascher schaffen das auch geübte Autofahrer kaum. Der zusätzliche Clou: Das Ding funktioniert auch bei Querparkplätzen tadellos. Hat man das einmal erlebt, will man es kaum mehr missen. Wer hätte gedacht, dass wir das einmal behaupten würden.

Fazit
Der VW Touran ist zweifellos ein technisch ausgereiftes Familienvehikel, das wenig Anlass zum „Keppeln“ gibt. Platz, Komfort und Verarbeitung sind des neuen Wolfsburgers große Atouts. Was ein bisschen fehlt, sind ausgesprochene Highlights, die den Wolfsburger im dichten Konkurrenzumfeld herausstechen lassen. Beim Opel Zafira und Renault Grand Scenic etwa sind es die vollständig im Boden versenkbaren Sitze, beim Ford Grand C-MAX die Schiebetüren und beim Chevrolet Orlando der niedrige Einstiegspreis von rund 19.000. Die Preisliste für den Touran beginnt bei 23.290 Euro. Unser Testwagen mit dem 1.6 TDI mit BlueMotion Technologie, Comfortline-Ausstattung samt Komfortpaket (Klimaautomatik, Sitzheizung, Einparkassisten) kommt auf 30.109 Euro. Allerdings, und das sei der Fairness halber erwähnt, relativieren sich die hohen Anschaffungskosten vor dem Hintergrund der Wertstabilität des Wolfsburgers. Und so hätten wir doch noch ein Alleinstellungsmerkmal gefunden.

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