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Schon gefahren

Lexus CT 200h: Schon gefahren

Toyotas noble Schwester Lexus erweitert ihr Angebot noch unten und bietet erstmals einen Kompaktwagen zum käuflichen Erwerb an – den CT 200h. Einzige ab März verfügbare Motorisierung ist ein Hybridantrieb mit einer Systemleistung von 136 PS. Das macht ihn sparsam, allerdings mit einem Einstiegspreis von 29.280 Euro recht teuer. Wie er sich fährt, lesen Sie hier.

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Lexus erster Kompakter und generell der erste mit Hybridantrieb im Premiumsegment kommt im März zu Preisen ab 29.280 Euro auf den Markt. 
Kennen Sie Lexus? Freilich tun Sie das als autoaffiner Mensch, sonst wären Sie nicht hier auf unserer Seite gelandet. Aber wie sieht es mit dem Rest der Bevölkerung aus? Lexus, das klingt wie Luxus, und Luxus klingt nach teuer. Ergo: Auf der Optionenliste bei der Neuwagenanschaffung steht die Marke bei Durchschnittsverdienern nicht ganz oben. Dabei: Der A4- oder 3er-Konkurrent IS 200d ist bereits ab 33 Flocken zu haben. Das ist durchaus im Rahmen. Nur wissen tun es die Wenigsten. Mit seinem ersten Kompakten, dem CT 200h will Lexus nun Druck machen bei der Erschließung mittelschichtiger Kundschaft. Und damit der Kampf gegen Audi A3 oder 1er-BMW nicht allzu aussichtslos wird, hat sich Lexus ein besonderes Asset einfallen lassen: Den CT 200h gibt es ausschließlich mit Hybridantrieb. Das macht ihn in diesem Segment zwar besonders aber nicht besonders günstig: Die Lexus-Kompaktwagenwelt erschließt sich ab einem Preis von 29.280 Euro.

Auch Spaß kann sein
Die bivalente Antriebseinheit des CT 200h besteht aus einem 1,8-Liter-Benziner mit 99 und einen E-Motor mit 82 PS, was einer so genannten Systemleistung von 136 PS entspricht. Das kennen wir 1:1 vom Toyota Prius und dem Auris HSD. Anders aber als diese etwas blutleeren Kompagnons, ist der Lexus durchaus in der Lage fahrerischen Frohsinn zu verbreiten – vor allem, wenn der Sportmodus aktiviert wird. Das ist dann nicht nur an der alarmierenden, roten Hintergrundbeleuchtung des Armaturenfelds erkennbar, sondern vor allen an der strafferen, direkteren und schärferen Abstimmung aller fahrrelevanten Parameter. Der Benziner dreht höher, die Betriebsspannung des E-Motors wird angehoben, die gemeinsame Arbeit intensiviert, die Lenkung spricht spontaner und die elektronischen Regelsysteme später an. In kurvigem Terrain kommt da im Zusammenwirken mit einem im besten Sinne sehr „deutsch“ ausgelegten Fahrwerk viel Fahrspaß auf.

Gleiten statt Hetzen
Der Spaßfaktor kommt auf der Autobahn allerdings etwas abhanden. Das zur Verfügung stehende Drehmoment ist rasch ausgeschöpft. Gasbefehle werden mittels stufenloser Automatik in Drehzahlen statt Vortrieb umgemünzt, was sich auch in einer präsenter Akustik niederschlägt. Da empfiehlt es sich, die effiziensteigernden Modi Eco- oder Normal zu aktivieren, den Fuß vom Gas zu nehmen und die guten Gleitfähigkeiten des Lexus zu genießen. Von hektischer Betriebsamkeit am Steuer ist auch im innerstädtischen Bereich abzuraten. Ist der EV-Modus aktiviert, die Batterie propevoll ist und der Gasfuß entsprechend zurückhaltend, kann der CT 200h bis zu zwei Kilometer vollelektrisch durchs Gassengewirr gelenkt werden.

Sehr akzeptabler Verbrauch
Wer den CT 200h mit derartiger Askese bewegt, wird mit doch beachtlicher Effizienz belohnt. Dem Datenblatt des CT 200h ist ein Durchschnittsverbrauch von 3,8 Liter zu entnehmen. Wie wir das auch von anderen Herstellern kennen, ist das ein geschönter Wert, der von der Realität doch ein gutes Stück entfernt ist. Rund 5 Liter waren es bestenfalls, die wir im Schnitt bei den ersten Testfahrten rund um Lissabon zusammenbrachten, was sehr annehmbar ist.

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DruckenSenden23.02.2011 von Christian Zacharnik

 
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