Opel Astra Sports Tourer: Schon gefahren
Ausgezeichnete Sitze
Und was ist mit humanoiden Passagieren? Auch diesen ist großes Augenmerk zuteil gelassen worden. Als großer Wurf haben sich auf den ersten Testkilometern auf den, gelinde gesagt, nicht sehr gepflegten Straßen rund um die 14-Millionen-Megacity Istanbul die neuen Premiumsitze (Aufpreis 386 Euro) herausgestellt. Man sitzt in ergonomisch sehr fein ausgeformtem Gestühl mit ausgeprägten Seitenwagen und straffer Polsterung. Nicht ohne Stolz weisen die Rüsselsheimer auf die Auszeichnung der Sitze mit dem Gütesiegel „Aktion Gesunder Rücken e.V.“ hin.
Sanfter Gleiter
Punkto Fahrkomfort fast schon auf das Niveau der oberen Mittelklasse kommt der Sports Tourer, wenn zu den Premiumsitzen auch der Modus „Tour“ des adaptiven Fahrwerks mit Namen FlexRide (Aufpreis: 891 Euro) aktiviert wird. Dann macht der Kombi ganz einen auf sanften Gleiter und schluckt sogar kraterartige Löcher im Asphalt als wären sie gar nicht vorhanden. Das kann echt was. Sind die Straßen gut in Schuss und sticht der Hafer, kann die Sporttaste für eine straffere Abstimmung des Fahrwerks und dynamischeres Ansprechen von Gas und Lenkung gedrückt werden.
Qual der Wahl
Ab Marktstart Anfang Dezember steht der Opel Astra Sports Tourer mit vorerst acht Triebwerken zur Verfügung: Den Einstieg in die Benziner-Palette bildet der 1.4er mit 100 PS, gefolgt vom 115 PS starken 1,6-Liter-Sauger. Mit 120, beziehungsweise 140 PS stellt der 1.4 Turbo die nächste Leistungsstufe dar, bevor das Benziner-Portfolio im 1.6 Turbo mit 180 PS gipfelt. Wir sind den 140 PS starken 1.4er-Turbo testgefahren, der zwar akustisch äußerst zurückhaltend arbeitet, von dem wir uns aber ein wenig mehr Punch erwartet hätten. Bekommen haben wird diesen sehr wohl im 160 PS starken 2.0 CDTI, der dem Astra Sports Tourer mit einem satten Drehmoment von 380 Newtonmetern bereits von weit unten heraus ordentlich Beine macht. Von 0 auf 100 geht´s in 9,8 Sekunden, Vmax ist bei 212 km/h erreicht, der Durchschnittverbrauch wird mit 5,1 Liter angegeben. Als Alternative stehen zwei 1,7-Selbstzünder mit 110 und 125 PS mit Verbrauchswerten von 4,5 Litern zur Wahl. Der Top-Sparer in Form des 1.3 CDTI mit serienmäßiger Start-Stop-Automatik kommt Anfang 2011 und lockt mit einem Spatzendurst von 4,1 Litern auf 100 Kilometer.
Ausstattung und Preis
Die Preise für den Opel Astra Sports Tourer beginnen bei 19.550 Euro für den 1.4-l-Benziner mit 100 PS, beziehungsweise bei 21.670 Euro für den 95 PS starken 1.3 CDTI mit 5-Gang-Getriebe und Cool & Sound-Ausstattung. Darin enthalten sind Klimaanlage, elektrisch einstell- und beheizbare Außenspiegel, Stereo-CD-Radio, und ESP. Die Preise für die nächst höhere Ausstattungstufe „Edition“ starten bei 20.000 Euro für den Einstiegsbenziner. An Komfortfeatures kommen hier noch die Berganfahrhilfe und die EasyAccess-Laderaumabdeckung dazu. Tempomat, vom Koferraum aus umzulegende Rücksitze (FlexFold) und 17-Zoll Leichtmetallfelgen gibt es ab der Ausstattung „Sport“ ab 24.090 Euro (1,4-l-Benziner; 120 PS). Die Preise für die Top-Ausstattung „Cosmo“ starten bei 24.090 Euro. Wer bis 15. November bestellt, spart sich im Rahmen des "eco-Preises" 3.000 Euro.
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