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Nissan Juke-R: Godzillas Baby

485 PS in einem Kompakten? Darf das wahr sein? Und geht denn das überhaupt? Wir durften es als einzige Österreicher ausprobieren.

zur FotoshowNissan
Rund 250.000 Euro würde der Juke-R als Serienmodell kosten. Auch wenn der eine oder andere autonet.at-Leser das Geld hätte - der Juke-R bleibt ein Concept-Car.  


Er sieht aus wie der Juke im autonet-Dauertest. Naja, vielleicht nicht ganz genauso. Dieser Juke steht näher am Asphalt und ist deutlich breiter. Er besitzt mächtige Stoßfänger, einen zweigeteilten Megaspoiler am Heck, Lufteinlässe auf der Motorhaube und riesige, geschmiedete 20-Zoll-Felgen. Dieser Juke ist also doch anders. Und er heißt Juke-R. Aber WIE anders er ist, das will man anfangs gar nicht glauben.

485 PS!
Denn unter der Haube des Juke-R schlägt das Herz von Godzilla oder besser gesagt: das Herz des Nissan GT-R. Aus dem 3,8-l-V6 mit Direkteinspritzung und Doppelturbo fließen 485 PS und ein Drehmoment von 588 Newtonmeter auf alle vier Räder. Dazu stammen die Lenkung, das Sechsgang-Doppelkupplungsgetriebe, der Tank, die Bremsen und die gesamte Elektronik aus dem Supersportler.

Zwei Autos in einem
Und wozu das ganze? Um zeigen zu können, was möglich ist und Spaß macht, sagt Nissan lapidar. Es ist also eher eine Fingerübung der Designer und Techniker, um uns lange Zähne zu machen und dann zu enttäuschen. Denn eines gleich vorweg: Kaufen wird man den Juke-R in dieser Form nie können. Es gibt nur zwei Prototypen (einen Links- und einen Rechtslenker), die so sauber konstruiert wurden, dass sie auch eine Straßenzulassung haben und sämtlichen Komfort bieten, den wir vom Nissan GT-R gewöhnt sind: Zwei-Zonen-Klimaanlage, CD-Player, Bluetooth-Freisprech und so weiter. Viel Aufwand für ganze zwei Autos.

Technik eingedampft
Die größte Herausforderung für die Ingenieure bestand aber nicht darin, den 7-Zoll-Bildschirm einzubauen, sondern den Antrieb des großen GT-R unter die kleine Haut des Juke zu bringen. Allein der Radstand ist um 25 Zentimeter kürzer – eine ganze Welt für Konstrukteure. So wurde also die Kardanwelle gekürzt, das Auto verbreitert und auch sonst jede Menge Ingenieurswitz angewandt. Nach nur 22 Wochen war es so weit: Der Juke-R fuhr. Und er fuhr erstaunlich gut.

Hinter dem Lenkrad
Das kann natürlich jeder behaupten. Wir wollen es aber selber wissen. Also hinein in den Juke-R und festgeschnallt. Das ist gar nicht so einfach, denn der böse Juke besitzt arge Rennsitze und professionelle Fünfpunktgurte. Ein Blick auf den FIA-geprüften Überrollkäfig beweist außerdem, dass es jetzt ernst wird. Schneller Check der Umgebung: Viel ist vom zivilen Juke nicht übriggeblieben; fast alle Einrichtungsgegenstände stammen aus dem GT-R: sogar die Instrumente, das Lenkrad samt Schaltpaddles und der Getriebe-Stick am Mitteltunnel. Soll uns nichts Schlimmeres passieren.

Nissan Juke-R: Wir fahren das Biest!

485 PS, Allrad und Doppelkupplungsgetri...  

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Der Juke-R ist eigentlich zwei Autos: U...  

DruckenSenden18.01.2012 von Peter Schönlaub

 
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