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Infiniti EX30d: Die Mischung machts

Klassendenken war gestern. Coupé, Limousine oder SUV – am Besten von allem etwas und dazu viel Komfort, Sportlichkeit und ein kräftiger Dieselmotor. Das bietet der Infiniti EX30d nun auch österreichischen Kunden.

zur FotoshowMarion Rodler
Crossover - noch Fragen? Ein bisschen SUV, ein wenig Coupé, runde Formen und eine sportlich-dynamische Erscheinung - das ist der Infiniti EX30d. 
Haben Sie schon gehört? Da ist ein neuer in der Stadt – Infiniti. Infini… wer, fragen Sie. Eigentlich müsste es aber heißen Infini… was. Infiniti ist die noble Tochtermarke von Nissan und wandelt damit auf den Spuren von Toyota-Tochter Lexus. Obwohl schon länger geplant, hat nun Infiniti endgültig den Sprung nach Österreich geschafft. In einem exklusiven Schauraum im Hotel The Ring auf der Wiener Ringstraße präsentiert die ursprünglich für den amerikanischen Markt gegründete Marke ihre Modellpalette – von der G-Familie mit Limousine, Coupé und Cabrio über die Crossover-Modelle EX und FX bis zur Luxuslimousine M. Neben der Suche nach einem Händler hat sich der Start in Österreich auch wegen des fehlenden Dieselmotors verzögert. Die in diesen Sphären stark nachgefragte Motorisierung haben die Japaner nun bereitgestellt und bieten damit eine attraktive und interessante Alternative in den gehoben Fahrzeugklassen. Für unseren ersten Test haben wir uns den rund 4,65 Meter langen EX30d ausgesucht.

Tief gelegtes SUV-Modell oder hochbeiniges Coupé?
Der erste Gang rund um das Auto fällt länger aus als gewöhnlich. Was ist das, was wir hier vor uns haben? Im Produktkatalog ist die Rede von einem Crossover-Coupé und einem kompakten SUV-Modell. Von allem ein bisschen was, in eine klare Schublade lässt sich der Infiniti EX definitiv nicht einordnen. Die geschwungene Linienführung und das flach abfallende Heck haben etwas coupéartiges. Die vier Türen und der fein ausgestattete Innenraum lassen den Komfort einer Limousine erwarten. Die großen 18-Zoll-Alufelgen, die aufstrebende Karosserieform und der serienmäßige Allradantrieb sind Anknüpfungspunkte an das SUV-Segment. Wobei der EX30d mit 1,6 Metern Höhe sehr geduckt daherkommt und keinerlei Offroader-Gehabe an den Tag legt. Für den Einsatz im Gelände ist er auch ganz klar nicht gebaut. Gilt es doch einmal auf rutschigen Untergrund zu fahren, steht der elektronisch gesteuerte Allradantrieb helfend parat. Grundsätzlich auf Heckantrieb ausgelegt, kann das System im Bedarfsfall bis zu 50 Prozent des Drehmoments an die Vorderräder weiterleiten. Im Normalfall wird man aber von hinten angeschoben. So präsentiert sich der Infiniti EX als sportliches Fahrzeug mit einem hohen Maß an Fahrdynamik und vorzüglichem Traktionsverhalten.

Innenraum mit Manufaktur-Qualität
Sportlichkeit ist aber nur eine Seite, die der Infiniti EX30d gut beherrscht – mehr dazu erfahren Sie später noch bei den Fahreindrücken. Komfort ist das andere Feld, wo der noble Japaner aus dem Vollen schöpft. Mit dem Murano hat Mutter Nissan ja bereits einen komfortablen Crossover-SUV, der Infiniti EX30d kann aber noch einiges draufsetzen. Ab der Ausstattungsstufe GT empfangen einen feinste Ledersitze mit eingesticktem Infiniti-Logo. Diese lassen sich elektrisch einstellen und bieten natürlich auch eine Sitzheizung. Die Schenkelauflage könnte zwar etwas länger sein, ist wohl aber auch der etwas engen Sitzmulde des Cockpits geschuldet. Die kompakten Abmessungen schränken auch hinten ein wenig die Kniefreiheit ein. Trotz der abfallenden Dachlinie genießt man aber auch im Fond ausreichend Kopffreiheit. Die Rücksitzlehnen lassen sich vom Heck aus auf Knopfdruck elektrisch umlegen und wieder aufstellen. So lässt sich der Kofferraum von 340 Litern auf bis zu 1175 Liter erweitern. Das Interieur glänzt durch hochwertige Verarbeitungsqualität und feinste Materialien. Das elektrisch verstellbare Multifunktionslenkrad ist natürlich mit Leder bezogen. Das geschwungene Armaturenbrett hat eine Softtouch-Oberfläche, die sich wie Leder anfühlt. Die zentral angeordnete Analoguhr ist ein gerne verwendetes Ausstattungsdetail für Luxusautos.

Luxus ab dem Basismodell
Damit ist das Kapitel Komfort aber selbstverständlich noch nicht abgeschlossen. Infiniti hat sich für 2010 in Europa noch sehr bescheidene Stückzahlerwartungen von 5000 Fahrzeugen gesetzt. Da darf man sich keine breite Motorenpalette und kein groß aufgefächertes Ausstattungsangebot in mehreren Linien erwarten. Im Gegenzug wird der Infiniti EX mit einem 320-PS-V6-Benziner oder dem 238-PS-Common-Rail-Diesel angeboten und dazu mit überkompletter Serienausstattung, die sich nur mittels GT-Paket um die elektrisch verstellbaren Vordersitze mit Sitzheizung bzw. mittels GT Premium-Paket um Tempomat mit Abstandsregelung, Navigationssystem mit Touchscreen, Rundumsicht-Monitor und Spurhalteassistent erweitern lässt. Im Basismodell sind bereits Zwei-Zonen-Klimaautomatik, CD-Radio, Xenon-Scheinwerfer mit adaptivem Kurvenlicht, Einparkhilfe vorn und hinten, elektrisch verstellbarer Fahrersitz, elektrisch umklappbare Rücksitzlehnen und das schlüssellose Startsystem I-Key serienmäßig.

Wie fährt es sich im Infiniti EX30d, welche interessanten Assistenzsysteme hat er zu bieten und wo liegt er preislich. Auskunft darüber gibt es auf Seite 2.

Infiniti EX30d im Intensivtest

Hochbeiniges Coupé oder tiefgelegtes SU...  

Mit der kantigen Anmutung eines herkömm...  

Auch von hinten zeigt sich, dass der EX...  

DruckenSenden20.10.2010 von Thomas Weibold

 
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Motor/Getriebe:
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Umwelt:
Fahrspaß:

Infiniti  EX30d  GT Premium

Preis: 62.300 Euro
Hubraum: 2993 ccm
Leistung: 238 PS/175 kW bei 3750 U/min
Drehmoment: 550 Nm bei 1750 U/min
Vmax: 221 km/h
0 -100 km/h: 7,9 Sekunden von 0 auf 100 km/h
CO2: 224 g/km
MVEG-Verbrauch: 8,5 Liter
Maße/Gewichte: 1985 kg
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