Sympathisches Kerlchen, der neue Polo, besonders in der Farbe "Hot Orange". Aber auch sonst wusste Wolfi mit 1.4-l-Benziner und Highline-Ausstattung die Autonet-Redaktion zu überzeugen.
Marion Rodler, unsere Fotografin, der an dieser Stelle einmal für ihre feine Arbeit gedankt sei, freut sich wie eine Schneekönigin, als ihre Frage nach der Farbe des abzubildenden Polo mit „Hot Orange“ beantwortet wird. Endlich mal nichts Weißes oder sonst Unbuntes. Die fröhliche Kolorierung unseres Testautos ist geeignet bei lichtmangelbedingter Winterschwermut das Gemüt aufzuhellen.
Knackiges Kerlchen
Aber es wäre zu kurz gegriffen, zu behaupten, dass das einzig und allein der Nuancierung zuzuschreiben ist. Da wären auch noch andere optische Komponenten, die der positiven Grundstimmung Vorschub leisten: die neue kecke Front des in der Vergangenheit alles andere als verwegen dreinschauenden Kleinwagen etwa, die angriffslustig dreinblickenden Scheinwerfer mit cooler Verblendung nach oben hin und der feschen Kühlergrill mit Chromapplikation. Auch die schneidige Breitseite und das freundliche Popscherl wissen zu entzücken.
Wohlfühl-Ambiente
Nein, keine Ernüchterung beim Blick ins Innere, bei all der äußerlichen Fröhlichkeit. Außen darf geschrien werden, innen mögen wir es sachlich, funktionell. Soll ja nichts ablenken vom Lenken. Die weichen Materialien greifen sich gut an, die Bedienung der Tasten, Schalter und Hebel ist eine haptische Freude. Wenn es einen leichten Kritikpunkt gibt, dann ist es die Pappendeckel-artige Anmutung der Kofferraumabdeckung. Dafür wartet der darunter befindliche Raum mit einem nicht unproperen Volumen von 280 Litern auf. 925 sind es nach Umlegung der Rücksitzlehnen. Ein nettes Feature wäre an dieser Stelle, wenn das bequem vom Kofferraum aus zu bewerkstelligen wäre. Gibt’s im Skoda Fabia ja auch. Bliebe also in der Familie.
Wie sich der 1.4 Polo in Fahrt geriert und wie das Resumee der Autonet-Redaktion ausfällt, lesen Sie auf der nächsten Seite