Der Sommer, Mini und Du
Intensiver läßt sich der Sommer kaum genießen, als im neuen Mini Cooper Cabrio.

Weckt Begehrlichkeiten: Das neue Mini Cooper Cabrio
Bei der Modellpflege gehen die Herren und Damen von Mini traditionell äußerst behutsam vor. Mit feinem Pinselstrich wird von Generation zu Generation das Design zart retuschiert, nach dem Motto: Warum großartig ändern, was so gut läuft. Der Nebeneffekt ist der, dass es für weniger Auto-affine Geister nicht all zu leicht ist, die jeweils aktuellen Modelle von ihren Vorgängern zu unterscheiden. Beim neuen Mini Cabrio gibt es allerdings ein Detail, an dem die 2009er-Ausgabe zweifelsfrei dingfest zu machen ist: Bei geöffnetem Verdeck stechen die beiden Überrollbügel hinter den Fondsitzen nicht mehr schmerzhaft ins Auge. Die beiden Chrombügel halten sich dezent im Hintergrund und werden nur augenscheinlich, falls ein Überschlag droht. Und in diesem Fall ist einem die Optik dann auch schon wurscht. Der Rest des Facelifts ist eher microinvasiv: größere Heckleuchten, eine leicht steiler gestellte Windschutzscheibe und ein paar Chromapplikationen hier und da.
Praktische Details
Die Änderungen im Innenraum manifestieren sich in neuen Materialien, wobei der Anteil an Hartplastik nach wie vor doch relativ hoch ist. Da sind es schon eher die Praktikabilität fördernde Neuheiten, wie der zentrale Fensterheber, die den geneigten Open-Air-Fan erfreuen. Statt jede der vier Seitenscheiben einzeln versenken zu müssen, genügt nun ein einzelner Knopfdruck für maximale Frischluftzufuhr. Das dick wattierte Softtop lässt sich entweder in Schiebedachmanier zurückfahren oder innerhalb von 15 Sekunden komplett öffnen. Steht der Mini einmal oben ohne da, gilt es bei der Befüllung des Kofferraum äußerst selektiv vorzugehen: Die Kapazität von 125 Litern Ladevolumen ist schnell ausgereizt. Ist das Dach geschlossen, stehen mit umgelegten Rücksitzlehnen immerhin 660 Liter zur Verfügung. Erleichterung beim tatsächlichen Akt des Beladens bringt das so genannte Easy-Load-System: Der hintere Teil des Verdecks lässt sich nach oben klappen und arretieren.
Mach es wie die Sonnenuhr. . .
Zwar jeglicher Sinnhaftigkeit, dafür nicht eines gewissen Homors entbehrt der so genannte Always Open Timer. Neben dem großen Drehzahlmesser prankt nun ein weiteres Rundinstrument, das die barhäuptig gefahrene Zeit misst (Serie ab Austattung Austria Chilli/Pepper). Eine nette Idee ist das allemal, auch wenn sich der Spaßeffekt mit Zunahme der gefahrenen Kilometer etwas abnutzt.
Auf der nächsten Seite: So fährt sich der 120 PS starke Strandkorb. . .
Mini Cooper Cabrio
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