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Hyundai Veloster: Dreitürer in Schräg

Mit dem spacig gestalteten Coupé Veloster richtet sich Hyundai direkt an die junge Kundschaft.

zur FotoshowHyundai
Der Hyundai Veloster ist ab Mitte Juli in Österreich erhältlich. 
Wer es immer noch nicht glauben will, dass sich Hyundai vom Biedermann-Image verabschiedet, der sollte einen Blick auf den Veloster wagen. Mit dem aufregenden Coupé bringen die Koreaner ein echtes Design-Highlight auf die Straße. Coupé-Modelle gehören von Anbeginn der Hyundai-Geschichte in Europa fix dazu. Als man 1992 in Österreich auf den Markt kam, war das S Coupé als eines von vier Modellen erhältlich. Mit dem Tiburon fad man einen schönen Nachfolger, der sich aber hart seinen Platz erkämpfen musste. Nun hat Hyundai gleich zwei Coupé-Modelle im Programm: das exklusive, auf rund 100 Stück pro Jahr limitierte, Genesis Coupé und den Veloster, dank eines attraktiven Preis, ein für die breitere Masse interessantes Modell.

Futuristisches Design
Beim Veloster erreicht das „Fluidic Sculpture“-Design von Hyundai seinen aktuellen Höhepunkt. Das kompakte Coupé ist gekennzeichnet von einer aggressiven Front mit großem Kühlergrill und scharf geschnittenen Sicken und Kanten sowie den schmalen Scheinwerfern. Die A-Säule ist schwarz ausgeführt, daher scheint es so, als ob die Fenster in einem Band bis zum Heck reichen. Das Dach fällt in einem runden Bogen nach hinten ab, dort präsentiert sich ein wuchtiges Heck mit sportlichem, mittig positioniertem Doppelrohr-Auspuff und angedeutetem Diffusor.

Drei Türen einmal anders
In der Länge misst der Hyundai Veloster 4,22 Meter, in der Höhe gerade einmal 1,40 Meter. Daher wird es einen auch nicht verwundern, dass man hinten nicht gerade üppig viel Kopffreiheit geboten bekommt. Dafür muss man sich nicht übertrieben stark verrenken, um auf die hinteren Plätze zu bekommen. Mercedes hat mit dem CLS bewiesen, dass ein Coupé vier Türen haben kann. Hyundai hatte die witzige Idee, es mit drei Türen zu versuchen. In diesem Fall ist die dritte Tür aber nicht die Heckklappe, sondern eine einzelne Fondtür. Während die Fahrertür coupégemäß schön groß ausgefallen ist, finden sich auf der Beifahrerseite zwei Türen, wie man sie von einer Kompaktlimousine kennt. Die Heckklappe reicht weit ins Dach hinein. Darunter verbirgt sich ein Kofferraum mit 320 Liter, wobei die Ladekante sehr hoch angesetzt ist.

Feine Ausstattung aber der Basisversion
Der Innenraum ist sportlich dezent in schwarz gehalten. Neben den kantigen Lüftungsdüsen stechen die spacig gestalteten Instrumente mit blauer Beleuchtung ins Auge. Die Designer haben hier Anleihen beim Motorraddesign genommen. Die Komfortausstattung ist bereits in der Basisversion sehenswert. CD-Radio, USB-/iPod- und Aux-Anschluss, Klimaanlage, Lederlenkrad mit Radiofernbedienung, elektrische Fensterheber und Zentralverriegelung mit Fernbedienung sind serienmäßig. In der zweiten Ausstattungsstufe Sport gibt es zusätzlich Klimaautomatik, Tempomat, Fahrersitz mit elektrischer Lordosenstütze, Stoff/Lederbezüge, Sportpedale und einen Startknopf. Die darüber angeordnete Sport Plus-Linie hat noch ein angenehm zu bedienendes Navigationssystem mit Premium-Audiosystem und Rückfahrkamera zu bieten.

140-PS-Benziner optional mit Doppelkupplungsgetriebe
Als einzige Motorisierung bietet Hyundai den Veloster mit einem 1,6-Liter-Direkteinspritz-Benziner an. Der Motor leistet 140 PS und hat ein maximales Drehmoment von 167 Nm. Damit erreicht der Veloster eine Höchstgeschwindigkeit von 201 km/h. Der Sprint von 0 auf 100 km/h dauert 9,7 Sekunden. Beim Durchschnittsverbrauch gibt Hyundai einen Wert von 6,5 Litern pro 100 Kilometer an. Für 350 Euro Aufpreis ist das Blue Drive-System erhältlich. Mit dem Start-Stopp-System sinkt der Verbrauch auf 5,9 Liter, der CO2-Ausstoß liegt bei 137 g/km. Neben einem manuellen Sechsgang-Getriebe bietet Hyundai für den Veloster auch ein Sechsgang-Doppelkupplungsgetriebe an.

Nachwuchs-Sportler
Auf ersten Testkilometern wurde der Veloster durchaus den sportlichen Kernwerten eines Coupés gerecht. Das Fahrwerk ist bei weitem nicht zu hart abgestimmt. Die Lenkung könnte dagegen deutlich straffer sein, um mehr Rückmeldung von der Straße zu liefern. Der Veloster ist kein ausgeborener Racer, dazu fehlt ihm ein wenig der Leistungspunch, den zum Beispiel ein Turbomotor liefert. Der Fahrspaß kommt aber trotzdem nicht zu kurz.

Einstiegspreis 22.990 Euro
In der zweiten Julihälfte beginnt Hyundai mit dem Verkauf des Veloster in Österreich. Neben dezenten Außenfarben gibt es auch sehr flashige Farbtöne wie Vitamin C, Sunflower, Blue Ocean oder Green Apple. Absolut empfehlenswert ist zumindest die Ausstattungsstufe Sport, Dann rollt der Veloster auf imposanten 18-Zoll-Leichtmetallrädern, aber auch schon in der Basisversion serviert Hyundai 17-Zöller aus Alu. Der Einstiegspreis des Veloster beträgt 22.990 Euro. Die Sport-Ausführung gibt es ab 24.990 Euro bzw. mit Doppelkupplungsgetriebe ab 26.990 Euro. Die Sport Plus-Versionen sind ab 26.490 bzw. 28.490 Euro zu haben. An Optionen gibt es zwei Pakete (Comfortpaket mit Klimaautomatik für die Basisversion und das Luxuspaket in den beiden höheren Versionen mit Ledersitzen und Sitzheizung) sowie ein Panorama-Glasschiebedach und das Blue Drive-System. Für alle Modelle gewährt Hyundai ein Garantie von fünf Jahren ohne Kilometerbegrenzung inklusive Mobilitätsgarantie und einer jährlichen Zustandsüberprüfung.

Hyundai Veloster: Das Volks-Coupé

Hyundai beweist mit dem Veloster, dass ...  

Die aggressive Front macht den Eindruck...  

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DruckenSenden08.07.2011 von Thomas Weibold

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