fb_fan_icon
Werde Fan!
tw_follow_icon
Follow us!
autonet.at

Volvo V60 D3: Nur Mut!

Volvo fischt mit dem V60 im Teich der dynamikaffinen Kombi-Kunden, die bislang vornehmlich bei deutschen Premium-Marken eine automobile Heimstatt gefunden haben. Damit begeben sich die Schweden auf für sie neues Terrain. Wie sie sich dort machen, hat autonet.at anhand des neuen V60 D3 mit 163 PS getestet.

zur Fotoshow
Mit dem V60 will Volvo im Teich der lifestyleaffinen Kombi-Kunden fischen. Ob das gelingt, hat sich autonet.at anhand eines Intensivtests mit dem D3 Summum angeschaut. 
Kaum bringt Volvo einen neuen Kombi auf den Markt, schauen alle sofort in den Kofferraum. Ja, es stimmt, mit außerordentlicher Größe ist der V60 diesbezüglich nicht geschlagen. Aber wenn man nicht gerade ständig Schrankwände mit sich herum führt, reicht es allemal. Beim A4 jammert auch niemand herum. Wir jedenfalls haben eine Rodel proper untergebracht und auch sonst alles, was im Alltag so verstaut und transportiert werden will. Und außerdem hat dieses Auto weit mehr zu bieten, als scheinbar nicht Volvo-adäquate Gepäckfachdimensionen. Was wir in zwei Wochen Intensivtest vorfanden, war ein punkto Dynamik über sich hinausgewachsener Schwede, der den Vergleich mit anderen, das Attribut „sportlich“ für sich in Anspruch nehmenden Kombis nicht zu scheuen braucht.

Optische Ertüchtigung
Da wäre schon allein einmal die Optik. Der V60 bricht mit der den Schweden eigenen Pragmatismusästhetik. Der V60 ist Freunden dynamischer, bereifter Rucksackträger ein visueller Schmeichelstein. Die wohltemperiert aggressive Front geht in eine, für Volvoverhältnisse, extensiv flache Windschutzscheibe über und findet via leicht abfallendem Dach in einem Heck seinen Abschluss, das geeignet ist, die Welt alt gedienter Volvo-Fahrer vollends zum Einsturz zu bringen. Dort wo Volvo sonst großflächig die allzeit bereite Aufnahme sperrigen Ladeguts signalisiert, verdichtet sich des V60 sportliche Attitüde in einem durchtrainierten Hinterteil. Der Schweden neu entdeckter Hang zur Athletik zeigt sich auch in dem sich stark nach hinten hin verjüngenden seitlichen Fensterband. Das alles lässt vermuten, dass sich größer gewachsene Fondpassagiere auf längeren Fahrten ihren Scheitel am Dachhimmel wund reiben. Stimmt aber nicht. Dieser Gefahr ist Volvo mit einem einfachen Trick begegnet: Die Rücksitzbank wurde kurzum um einige Millimeter abgesenkt, was reichlich Raum für die Köpfe Hintensitzender schafft.

Kein Grund sich zu schämen
Um die von uns im ersten Absatz durchaus als ausreichend bewertete Ladefähigkeit des V60 faktisch zu untermauern, seien die VDA-Volumsdaten nachgereicht: 460 bis 1.241 Liter. Das kann ein 3er Touring auch nicht viel besser (460 bis 1.385 Liter). Freilich, für einen Volvo ist das so gut wie nichts, allerdings mildert eine einfach zu bedienende, im Verhältnis 40:20:40 umzulegende und sodann einen sehr ebenen Ladeboden generierende Rücksitzlehne die aufkeimende Entrüstung ab. Da müsste es gar nicht sein, dass Volvo die Angaben des Ladevolumens des V60 in nahezu allen zur Verfügung stehenden Datenblättern verschämt verschweigt. Nur Mut ihr Mannen aus Göteborg, bekennt Euch ruhig in vollem Umfang zum neuen Lifestyle. Wer das gar nicht verwindet, dem bleibt ja immer noch der V70.

Volvo V60 D3 im Intensivtest

Volvo macht mit dem V60 einen auf Lifes...  

Der V60 bricht mit der den Schweden eig...  

Die wohltemperiert aggressive Front geh...  

DruckenSenden13.12.2010 von Christian Zacharnik

 
1 von 2
 

Um diese Funktion zu nutzen, musst du eingeloggt sein.
Du bist noch nicht registriert? Geht ganz schnell und bringt jede Menge Vorteile!
Hier geht's zur » Registrierung

 
 

Newsletter
RSS