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VW Passat Alltrack: Das SUV-Substitut

Volkswagen gibt seinem Passat mit der Alltrack-Version etwas mehr Profil und macht ihn zu einer echten (und besseren?) Alternative zu Sport-Utility-Vehikel. Wir sind den Passat fürs Grobe mit ihm gut stehender Offroad-Optik testgefahren.

zur Fotoshow
Der Passat für härtere Gangart - wenns denn mal sein muss. Mehr Bodenfreiheit, Unterfahr- und Seitenschwellerschutz und Allradantrieb machen den Alltrack zu einen talentierten geländegänger. Die 4x4-Preise beginnen bei 40.060 Euro.  
Meine Rede: Kombi mit Allradantrieb! Das lass´ ich mir einreden, wenn das Herzerl schon so daran hängt auf perfekt asphaltierten und im Ernstfall innert weniger Minuten von Schnee befreiten Straßen mit Allradantrieb unterwegs zu sein und dazu noch ein wenig verwegen daher zu kommen. Da braucht´s nämlich keine turmartigen Aufbauten und schon gar keine Kamtschatka-taugliche Bodenfreiheit. Alles was es braucht um diesen unergründlichen Drang nach dem „Für-alle-Situationen-gerüstet-sein“ zu befriedigen ist ein Kombi mit Allradantrieb. Das haben wir jüngst schon anhand des tollen Skoda Octavia Scout 4x4 experienced und das möchten wir an dieser Stelle in Anbetracht des VW Passat Alltrack nochmals bekräftigen – jetzt halt noch mit einem Schuss Prestige.

Knickerbocker statt Ärmelschoner
Abgesehen von den, wie es die VW-Marketingabteilung sprachtechnisch hübsch ersann, „gesteigerten Nehmerqualitäten“, ist es die die Optik des Alltrack, die dem Passat gut zu Gesicht steht. Offroad-Merkmale wie Unterfahrschutz, kunststoffgefasste Radkästen und Alu-Beplankung der Seitenschweller nehmen ihm etwas von seiner Glätte, machen ihn interessant und lassen fast ein wenig Abenteuerlust aufkommen. So quasi: Knickerbocker statt Ärmelschoner, oder so. Auch die Bodenfreiheit wurde um drei Zentimeter angehoben und der Böschungs- und Rampenwinkel hinauf nivelliert, so dass man beim Entern von von Schneehaufen blockierten Parklücken nicht fürchten muss aufzusitzen.

Allrad wenn es nötig ist
Derartige Geländeverbrämungen sind bei VW ja nichts Neues. Unter dem Titel „Cross“ gab es auch bisher auf robust getrimmte Modelle – allerdings ohne Allradantrieb. Zwar kann - wer wiil - den Alltrack auch nur mit Frontantrieb ordern, aber es gibt ihn eben auch mit dem bekannten 4MOTION-Lamellenkupplungsgetriebe. Das heißt, auf gut befestigten Straßen ist der Geländepassat frontgetrieben. Gesellt sich Schlupf dazu, können bis zu 100 Prozent des Antriebsmoments an die Hinterräder weitergeleitet werden.

Offroad-Knowhow
Serienmäßig bei allen 4MOTION-Modellen des Alltrack ist das bisher nur der SUV-Sparte des Konzerns vorbehaltenen Offroad-Fahrprogramm verbaut. Wird dieses per Druck auf einen Knopf in der Mittelkonsole aktiviert, wird etwa die Gaspedalkennlinie abgeflacht. Das heißt, Gasbefehle werden mit leichter Verzögerung umgesetzt um ruckartige Bewegungen im Gelände zu vermeiden. Weitere Effekte sind spätere Schaltpunkte des DSG für höhere Drehzahlen und ein weniger sensibel reagierendes ABS um mittels Keilbildung etwas auf Schnee oder Schotter bessere Bremswerte zu erzielen.

Business as usual
Der Rest des Alltrack ist gut geschmiertes Business as usual: Das Cockpit unterscheidet sich nicht von jenem des zivileren Passat und auch fahrtechnisch gibt es keine Andersartigkeiten. Der Passat Alltrack zieht Überland sicher und souverän seine Bahnen. Die Motorenpalette ist eine bekannte, wenn auch eingeschränkte: an Benzinern steht der 2.0 TSI mit 210 und der 1.8 TSI mit 160 PS zu Wahl, wobei nur ersterer mit 4MOTION-Antrieb zu haben ist. Die Dieselriege umfasst den 2.0 TDI mit 140 PS, der sowohl als Fronttriebler, als auch als Allradler zu haben ist. Den stärkeren 2-l-Selbstzünder mit 170 PS gibt es ausschließlich mit 4MOTION.

Preis und Marktstart
Die Preisliste für den VW Passat Alltrack beginnt bei 36.990 Euro für den frontgetriebenen Einstiegsbenziner 1.8 TSI. Geallradelt wird ab 40.060 Euro für den 140 PS starken 2.0 TDI mit 6-Gang-Getriebe. Zur Serienausstattung gehören neben Climatronic, Tempomat, 17-Zoll-Alufelgen auch Einparkhilfe hinten und vorne, Regensensor, Lichtautomatik und statisches Abbiegelicht.

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DruckenSenden22.02.2012 von Christian Zacharnik

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