Deutschland
Wer in Deutschland beim Telefonieren erwischt wird, zahlt 40 Euro. Kurz nicht aufgepasst und schon sind Parkscheinmuffel in Kurzparkzonen 10 Euro los. Für ein Rotlichtvergehen stehen 90 bis 320 Euro im Bußgeldkatalog der deutschen Polizei. Geschwindigkeitsübertretungen schlagen mit mindestens 35 Euro zu Buche. Teurer wird es, sobald mehr als 0,5 Promille im Blut festgestellt werden, dann sind mindestens 500 Euro fällig.
Schweiz
Mitunter eines der teuersten Länder – was Verkehrsstrafen betrifft – ist die Schweiz. Hier geht es bei 70 Euro für Handytelefonieren los. 410 Euro werden für einen Alkoholspiegel von mehr als 0,5 Promille verlangt und wer im Lotto mindestens 680 Euro gewonnen hat, kann diese auch bei der Polizei anlegen. Dazu muss die Tachonadel in einer 50er Zone „nur“ auf 100 km/h stehen und am besten auch gleich eine rote Ampel überfahren werden – „Blitz“, und 170 Euro sind weg.
Niederlande
Mit mindestens 250 Euro darf gerechnet werden, sobald die niederländischen Polizisten beim Blasen mehr als 0,5 Promille festgestellt haben. Bleifüße werden mit 100 Euro (20 km/h zu schnell) belangt und Bodenblechdurchtreter (über 50 km/h zu schnell) mit mindestens 400 Euro. Handy am Steuer ist im Europavergleich in Holland eine der teuersten Strafen – 150 Euro.
Slowakei
Nicht viel billiger ist die Slowakei. Hier stehen 0,0 Promille 230 Euro Strafe gegenüber. Mit bis zu 830 Euro darf bei einer Geschwindigkeitsübertretung von 50 km/h gerechnet werden. Rote Ampel übersehen, kein Problem, solange die Polizisten 330 Euro bekommen. Falschparken oder mit dem Handy telefonieren kann in der Slowakei mit je 135 Euro ebenfalls sehr teuer werden.
Tschechien
Führerschein und Fahrzeugschein, bitte. Wer diesen Spruch hört, hat in Tschechien besser nicht mehr als 0,0 Promille im Blut, ansonsten stehen hohe Strafen ab 970 Euro am Programm. 20 Sachen zu schnell unterwegs kosten mindestens 40 Euro und damit gleich viel wie ein Handy-Gespräch. Ein Parkverstoß kann mit 55 Euro beglichen werden.
Ungarn
Auch in Ungarn gilt die 0,0-Promille-Grenze. Wer sich nicht daran hält und erwischt wird, zahlt mindestens 375 Euro. Das gleiche Entgelt ist bei einem Rotlicht-Verstoß zu zahlen. Zeigt die Anzeige der Laserpistole 20 km/h zuviel an, sind 110 Euro weg. Im Halteverbot stehend sind bis zu 110 Euro Strafzoll zu leisten.
Welchen Weg Griechenland zum Überwinden der Schuldenkrise einschlägt, wie günstig Telefonieren in Schweden sein kann, sowie die Verkehrsstrafen in Dänemark, Polen und Luxemburg, können Sie auf Seite 3 nachlesen.