Ist Ihr Auto winterfit?
Ein Blick aus dem Fenster verrät es schon: Der Winter steht vor der Tür. Ist Ihr Auto schon für die kalte Jahreszeit gerüstet? autonet.at hat die besten Tipps.
Ist das Auto im Winter falsch oder nur mangelhaft winterfit, sind oft Unfälle die Folge.
Anfang Oktober saßen wir noch bei gemütlichen 25 Grad im Schanigarten und haben die letzten Sonnenstrahlen in vollen Zügen genutzt. Nur wenige Tage später ein völlig anderes Bild: Temperaturen um den Gefrierpunkt, Eisregen und Schneefall. Der Winter hält Einzug in Österreich. Die warmen Klamotten wurden aus dem Kasten geholt, wir haben uns winterfit gemacht. Aber können Sie das auch von Ihrem Auto behaupten?
Es reich nicht nur die Sommer- gegen Winterreifen auszutauschen. Eine Reihe von Dingen gehört beachtet, um das Auto sicher durch den Winter zu führen. autonet.at hat die besten Tipps und Tricks, um Ihr Fahrzeug winterfit zu machen:
Winterreifen
Seit 2008 gilt in Österreich vom 1. November bis 15. April die gesetzliche Winterreifenpflicht. Das heißt, dass Pkws in diesem Zeitraum bei winterlichen Fahrverhältnissen mit Winterreifen ausgestattet sein müssen. Vorsicht: Fällt vor dem 1. November Schnee und hat mit Sommerreifen trotz winterlicher Fahrverhältnisse einen Unfall, springt jede Versicherung ab und man bleibt selbst auf den Kosten sitzen.
Winterreifen bieten auf Grund ihrer Gummimischung gegenüber Sommerreifen ein deutliches Sicherheitsplus. Denken Sie rechtzeitig daran, Ihre Reifen zu wechseln. Liegt einmal Schnee ist es oft zu spät. Autowerkstätten sind speziell von Mitte Oktober bis Mitte November stark überlaufen.
Scheinwerfer
Speziell im Winter ist gute Sichtbarkeit ein wesentlicher Aspekt für Ihre Sicherheit. Bei schlechten Sichtverhältnissen ist eine Funktionskontrolle der Scheinwerfer unerlässlich. Zudem müssen die Leuchten richtig eingestellt und frei von Schmutz sein.
Frostschutzmittel
Sobald Sie in Ihrem Auto einheizen müssen, ist die richtige Zeit gekommen, um der Scheibenwischer- und Kühlflüssigkeit Frostschutzmittel, welches bis mindestens minus 20 Grad wirksam ist, beizufügen. Ab der Null-Grad-Grenze beginnen alle Flüssigkeiten im Fahrzeug, die auf Wasser basieren, zu frieren. Kühler und Kühlschläuche könnten bei Vereisung sogar platzen.
Winterausrüstung
Ist es im Sommer ausreichend stets eine Sonnebrille und die CD mit den neuesten Sommerhits mitzuführen, sollte man im Winter einiges mehr in seinem Auto mitführen. Zu den wichtigsten Ausrüstungsgegenständen zählen: Eiskratzer, Schneeketten, Besen, Handschuhe, Starthilfe und eventuell auch eine Klappeschaufel sollte immer dabei sein. Wer noch keine Schlüssel-Fernbedinung hat, sollte unbedingt stets Türschloss-Enteiser bei sich haben. Und zwar wirklich „bei sich“ – im Handschuhfach hilft es wenig.
Batteriecheck
Der Winter setzt der Autobatterie ordentlich zu und sie wird stärker beansprucht als im Sommer. Speziell kürzere Fahrten, in denen der Motor nicht richtig warm wird, können zu Problemen führen. Um eine optimale Stromvorsorge zu gewährleisten, sollten Kurzstreckenfahrer ab und an und längere Fahrten einplanen.
Fahrverhalten
Das wichtigste zum Schluss: Es bringt Ihnen nichts, wenn ihr Fahrzeug noch so gut ausgestattet ist, Sie ihr Fahrverhalten aber nicht den geänderten Verhältnissen anpassen. Selbst wenn die Straßen augenscheinlich geräumt sind, kann es speziell auf Brücken oder in Kurven zu Glatteis kommen. Passen Sie ihr Tempo an die Fahrbahnverhältnisse an, halten Sie möglichst große Sicherheitsabstände und fahren Sie stets vorausschauend. Zudem muss man immer damit rechnen, dass andere Verkehrsteilnehmer nicht so verantwortungsvoll wie man selbst ist, und ihr Auto nicht winterfit gemacht haben.
DruckenSenden21.10.2009 von Raphael Pikisch
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