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Umwelt und Sparen

Spritsparen: Tipps, um den Verbrauch zu senken

Durch kleine Anpassungen der Fahrweise und die Einhaltung simpler Regeln kann man sich viel Geld an der Tankstelle sparen.

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Damit es gar nicht so weit kommt: Ein paar Tipps zu beherzigen hilft beim Spritsparen. 
Mit großem Aufwand schaffen es die Autohersteller ihre Fahrzeuge leistungsstärker zu machen und gleichzeitig aber auch den Verbrauch zu senken. Das macht sich gut in der CO2-Bilanz und den Käufer freut es, weil er sich einige Euro an der Tankstelle sparen kann. Durch die Einhaltung einiger simpler Verhaltensweisen lässt sich dieser Spareffekt aber auch ganz leicht selbst erzielen. Der Fahrer muss nur einige Dinge beachten und seine Fahrweise etwas umstellen. Schwupps, bleiben ein paar Euro mehr in der Geldbörse, die sich schnell auf ein ansprechendes Sümmchen anwachsen können. Wie man ohne großen Aufwand ein paar hundert Euro pro Jahr sparen kann, zeigt autonet.at mit folgenden Tipps:

Beim Autokauf auf den Verbrauch schauen
Wenn man sich für den Kauf eines neuen Autos entscheidet, sollte man auch einen genaueren Blick in die technischen Daten wagen. Ausschlaggebend für eine Neuanschaffung sollten nicht nur die persönlichen Vorlieben sein, sondern ein exakter Fragenkatalog: Was will ich haben? Wozu benötige ich mein Auto in erster Linie? Brauche ich Platz oder reicht auch ein Kleinwagen? Benziner oder Diesel? Bin ich viel in der Stadt unterwegs oder auch Überland? Reichen weniger PS auch aus? – Oft stellt sich heraus, dass das kleinere Modell mit etwas weniger Leistung und damit oft geringerem Verbrauch die passende Wahl ist.

Energiefresser abstellen
Die Klimaanlage dient nicht nur dem Komfort, sondern hat auch einen gewissen Sicherheitsfaktor. Denn wer unter der Hitze leidet, fährt auch unsicherer. Die Klimaanlage erhöht aber auch den Verbrauch. Daher sollte man sie nur so lange einschalten, bis die gewünschte Temperatur erreicht ist. Eine ausgeschaltete Klimaanlage spart bis zu 3 Prozent Kraftstoff. Auch die Sitzheizung erhöht den Verbrauch. Als Abhilfe gegen die Hitze die Fenster offen zu halten ist ebenfalls nicht gut für den Verbrauch. Durch den erhöhten Luftwiderstand benötigt der Motor mehr Sprit.

Tempomat sinnvoll nutzen
Ein immer öfter anzutreffendes Komfortfeature ist der Tempomat, der eine festgelegte Geschwindigkeit konstant hält ohne dass man selbst Gas geben muss. Der Geschwindigkeitsregler eignet sich aber nicht auf Bergetappen oder hügeligen Strecken. Er sollte rein für gleichmäßiges Fahren auf ebener Straße oder der Autobahn genutzt werden.

Navigationsgeräte helfen beim Spritsparen
Moderne Navigeräte sind zwar nicht fehlerlos, aber sie können doch einen erheblichen Beitrag dazu leisten, dass man schneller am gewünschten Ort ankommt. Unnötige Irrfahrten werden vermieden und die topaktuellen Geräte reagieren auch auf momentan auftretende Verkehrsbehinderungen und können Alternativen vorschlagen.

Reifendruck regelmäßig überprüfen
Alle 14 Tage sollte man den Luftdruck in den Reifen überprüfen. Schon kleine Abweichungen können zu einem unnötigen Mehrverbrauch führen. Bei schwer beladenen Fahrzeugen sollte man nicht darauf vergessen den Druck entsprechend der Herstellerangaben zu erhöhen. Außerdem sollte man sich vom Standpunkt verabschieden, dass breitere Reifen besser aussehen. Denn gleichzeitig bedeutet das auch ein Mehr an Verbrauch.

Dachträger nach dem Gebrauch demontieren
Will man Gegenstände auf dem Dach transportieren, ist die Verwendung eines Dachträgers dringend angeraten. Dabei muss man aber mit einem erhöhten Verbrauch rechnen, auch wenn der Dachträger nicht beladen ist. Daher sollte man ihn bei Nichtverwendung wieder demontieren.

Unnötige Gegenstände zu Hause lassen
Gleiches gilt für nicht benötigte Gegenstände im Fahrzeug. Sie verursachen nur Mehrgewicht und treiben damit die Tankkosten in die Höhe. Daher raus mit dem Golfbag wenn es ohnehin regnet.

Was Sie beim Fahren beherzigen sollten, damit die Tankuhr nicht zu schnell nach unten rasselt, erfahren Sie auf Seite Zwei.

Nach dem Start sofort losfahren
Tatsächlich ist es so, dass der Motor beim Start und in kaltem Zustand mehr Kraftstoff verbrennt, als nach dem Erreichen der Betriebstemperatur. Im Stand bei Leerlauf wird der Motor aber auch nicht schneller warm. Daher sollte man sofort nach dem Starten losfahren, dabei aber den Motor nicht durch hohe Drehzahlen zu sehr beanspruchen. Das erhöht den Verschleiß und benötigt auch entsprechend mehr Sprit. Auch im Winter sollte man die Bequemlichkeit, den Motor laufen zu lassen, während man das Fahrzeug von Schnee und Eis befreit, damit es bei Wegfahren wohlig warm ist, unterlassen.

Vorausschauend Fahren schont die Geldbörse
Gelassen und ruhig gefahren wirkt sich spürbar auf den Verbrauch aus. Wer weniger Geld beim Tankwart abliefern will, muss auf Kavaliersstarts verzichten. Von einer roten Ampel zur nächsten zu hetzen, um dort wieder abrupt abbremsen zu müssen, schadet nicht nur Motor und Bremsen, sondern saugt auch unnötig viel Sprit aus dem Tank. Eine vorausschauende Fahrweise kann den Verbrauch um rund zwei Prozent senken. Genug Platz zum Vordermann erhöht die Sicherheit und vermeidet unnötige Fahrmanöver. Frühes Reagieren auf eine rote Ampel indem man die Geschwindigkeit verringert, vermeidet eventuell ein Stehenbleiben und hilft so wieder beim Spritsparen.

Beschleunigen nur so lange wie notwendig
Um auf die gewünschte Reisegeschwindigkeit zu kommen, sollte man sich ruhig trauen „Gas“ zu geben. Die Beschleunigungsphasen sollten so kurz wie möglich sein, um danach eine möglichst konstante Geschwindigkeit zu halten. Dabei darf man auch ruhig Gänge überspringen.
Immer im höchstmöglichen Gang fahren. Bei modernen Motoren geht der Trend dahin, dass möglichst viel Drehmoment schon bei niedrigen Drehzahlen zu Verfügung steht. Das sollte ausnutzen und daher so rasch wie möglich im höchstmöglichen Gang fahren. Oft kann man daher auch im Ortsgebiet den höchsten Gang wählen ohne befürchten zu müssen, dass dem Fahrzeug die Kraft fehlt.

Rollphasen ausnutzen
Mit hohem Gang und geringen Drehzahlen kommt man entspannt und spritsparend voran. Außerdem bietet sich an, öfter einmal den Fuß vom Gas zu nehmen. Im so genannten Schubbetrieb wird kein Kraftstoff in die Kolben eingespritzt, der Motor läuft aber trotzdem weiter. Folglich wird auch kein Treibstoff verbrannt. Beim Bergabfahren oder Verzögern lohnt es sich einen niedrigeren Gang einzulegen und die Motorbremswirkung auszunutzen.
Kurzstrecken vermeiden. „Ich fahr schnell mal Zigaretten holen“ – diesen Satz sollten Sie sich abschminken. Für kleine Erledigungen und Kurzstrecken sollte man nach Möglichkeit auf das Auto verzichten. Wer mit einem kalten Motor nur kurze Strecken zurücklegt, erhöht den Verschleiß und da der Motor nicht auf Betriebstemperatur kommt, erhöht sich auch der Verbrauch deutlich. Bei Kurzstreckenfahrten kann der Verbrauch auf 20 bis 30 Liter pro 100 Kilometer ansteigen.

Im Stand den Motor abstellen
Den Motor neu zu Starten kostet zwar viel Sprit. Vor einem geschlossenen Bahnschranken oder im Stau den Motor unnötig lang im Leerlauf laufen zu lassen, kostet aber oft deutlich mehr Kraftstoff. Daher sollte der Motor in Standphasen abgestellt werden.

Abschließender Tipp: Regelmäßig Service durchführen lassen
Ein sauber gewartetes Auto macht sich nicht nur beim Wiederverkauf gut, sondern hilft auch beim Spritsparen. Verschiedenste Mängel wie verstopfte Luftfilter, alte Zündkerzen oder kleine Elektronikfehler können den Verbrauch nach oben treiben. Kleine Ursache hat auch hier meist große Wirkung.

Drucken29.07.2009 von Thomas Weibold

 

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