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Suzuki Swift: Sicher besser

Durststopper
Wer nur auf die Leistungsangaben schaut, wird bei der Motorisierung keine Änderungen erkennen. 90 PS hatte der Vorgänger und hat auch der neue Benzinmotor. Statt 1,3 Liter Hubraum begnügt er sich aber nun mit 1,2 Liter. Das Drehmoment steigerte sich leicht um zwei Newtonmeter auf 118. Gravierend und begrüßenswert ist dagegen die Verbrauchseinsparung. Gönnte sich der alte Motor noch 5,8 Liter sind es nun exakt fünf Liter im Durchschnitt. Noch einmal 0,1 Liter kann einsparen, wer sich für 400 Euro Aufpreis für das Start-Stopp-System entscheidet. Gleichzeitig bekommt man dann auch vier PS Leistung zusätzlich spendiert. Steht das Fahrzeug und ist der Leerlauf eingelegt, stellt sich der Motor von selbst wieder ab. Bei Betätigung des Kupplungspedals springt der Motor dann umgehend wieder an. So lassen sich auch im Stadtverkehr Verbrauchswerte um die sechs Liter erzielen.

Erhöhter Fahrkomfort
Im Betrieb ist der Motor angenehm ruhig. Hier merkt man, dass Suzuki einiges in die Schalldämmung investiert hat. Die Leistung des Motors ist ausreichend. Beim Fünfgang-Schaltgetriebe haben die Techniker auf verbesserten Schaltkomfort geachtet. Ähnlich angenehm fällt die Lenkung aus, die leichtgängig und präzise ist. Positiv bemerkbar machen sich auch die Änderungen am Fahrwerk. Die Karosserie als ganzes wurde steifer. Verstärkte Fahrwerksaufhängungen und eine Neuauslegung der Dämpfer- und Querstabilisator-Abstimmung unterdrücken Wankneigungen. Dank der breiten Spur liegt der Swift sehr satt auf der Straße und nähert sich so noch mehr einem Orientierungspunkt hinsichtlich Fahrdynamik in dieser Klasse an – dem Mini. Die Lust auf mehr, auf eine neue Sport-Variante des Suzuki Swift ist geweckt und sollte von den Japanern spätestens im nächsten Jahr gestillt werden. Schon etwas früher kann man mit der in Österreich sehr beliebten Allradversion rechnen.

Kompromisslos sicher
Sparen beim Verbrauch, aber nicht bei der Sicherheit, heißt es auch beim neuen Swift. Die erhöhte Karosseriesteifigkeit ist nur ein Punkt im Sicherheitsprogramm. Wo andere Hersteller Aufpreis verlangen oder eine Leerzeile im Datenblatt haben, bietet der Swift ab der Basisversion ESP serienmäßig. Gleiches gilt für das Airbag-Angebot. Front-, Seiten- und Vorhang-Airbags sowie ein Fahrer-Knie-Airbag sind in allen Versionen serienmäßig. Darum erhielt der Swift auch beim EuroNCAP-Crashtest die Höchstbewertung von fünf Sternen.

Von spartanisch bis üppig
In der Basisversion ab 9990 Euro (Aufpreis für den Fünftürer jeweils 500 Euro) hält sich der Swift bei der Ausstattung noch relativ zurück. Abgesehen vom vollständigen Sicherheitsprogramm gibt es im Wesentlichen noch ein höhenverstellbares Lenkrad, Bordcomputer, elektrische Fensterheber vorn, eine im Ganzen umlegbare Rücksitzlehne und Tagfahrlicht. Im Modell special ist das Lenkrad dann schon aus Leder und mit Audio-Bedientasten ausgestattet. Weiters an Bord: Komfortblinker, Zentralverriegelung mit Fernbedienung, Klimaanlage, CD-Radio, USB-Schnittstelle, Sitzheizung, höhenverstellbarer Fahrersitz, geteilt umlegbare Rücksitzlehnen, elektrisch einstellbare Außenspiegel. Das ganze kommt dann auf einen Preis von 12.990 Euro (Fünftürer). Die deluxe-Version steht als Fünftürer mit 14.290 Euro in der Preisliste. Dafür bekommt man aber auch zusätzlich Tempomat, elektrische Fensterheber hinten, Keyless Start inklusive Start-Knopf, Klimaautomatik, Nebelscheinwerfer, 16-Zoll-Alufelgen. 400 Euro für das Start-Stopp-System und 320 Euro für die Metallic-Lackierung müssen bei unserem Testwagen noch draufgeschlagen werden.

Suzuki Swift im Intensivtest

An der Aufmachung haben sich nur Detail...  

An der Front stechen die neuen Scheinwe...  

Dynamischer gestaltete Scheinwerfer kom...  

DruckenSenden23.11.2010 von Thomas Weibold

 
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