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Schon gefahren
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BMW 5er: Schon gefahren

Gewicht zugelegt
Doch Rekordverbräuche hin und Rekuperation her – so ganz konsequent hat BMW diesmal nicht an der Sparschraube gedreht. Rund 100 Kilogramm Mehrgewicht sind nicht mehr zeitgemäß, und seit der Porsche Panamera die Kombination von Automatik mit Start-Stopp anbietet, sollte das eigentlich für alle neuen Modelle in dieser Liga gesetzt sein. Aber Abhilfe ist in Sicht, sagen die Bayern und versprechen eine Lösung für das nächste Jahr. Vorher allerdings machen sie in Genf mit einer Technologiestudie schon einmal Lust auf den Hybrid-Fünfer. Auch der übernimmt die Technik des Siebeners, kann aber anders als das saubere Flaggschiff wohl tatsächlich ein paar Meter rein elektrisch fahren.

Mal 3er, mal 7er
Während der Fünfer auf einer kurvigen Landstraße die Nähe zum Dreier sucht, gibt er auf der Langstrecke den kleinen Siebener. Gelassen, souverän, entspannt und komfortabel gleitet man damit von A nach B. Dabei hilft auch ein schier endlose Auswahl von Extras, mit denen die Preisliste auf das Format einer Illustrierten anschwillt. Ganz vorn stehen die Assistenzsystemen: Spurhalte- und Spurwechselhilfe, der elektronische Blick in den Toten Winkel, ein Nachsichtsystem mit Fußgängererkennung und eine Kamera, die Verkehrsschilder lesen kann, sind zumindest gegen Aufpreis verfügbar. Und zum ersten Mal bei BMW gibt es im Fünfer einen Parkassistenten, der den Wagen wie von Geisterhand in eine ausreichend große Lücke bugsiert sowie eine Video-Darstellung, die den Wagen beim Rangieren aus der Vogelperspektive zeigt.

Gelungenes Design
Dass ein BMW gediegen fährt und tolle Motoren hat, ist heute beinahe Selbstverständlich. Viel überraschender ist deshalb das Design. Denn nach Provokationen wie mit dem Fünfer GT, dem X6 und in gewisser Weise sogar dem Siebener schlagen die Bayern bei ihrem wichtigsten Modell eine versöhnliche Linie ein: Charakterstark, selbstbewusst und sportlich sind Adjektive, die Designchef Adrian van Hoydonck nutzt um die Leistung seines Teams zu beschreiben: Die Niere steht stolz im Wind duckt sich tief auf die Straße, neigt sich sogar ein wenig dem Ziel entgegen und lässt die Nase so deutlich spitzer erscheinen. Die Motorhaube erinnert mit ihrer leichten Pfeilform und tiefen Falzen an die Formel 1 und markante Lichtkanten in der schlichten Flanke lassen die Limousine ausgesprochen muskulös und kräftig wirken. Egal aus welcher Perspektive man den Fünfer anschaut – selten ist ein BMW in den letzten Jahren so uneingeschränkt gelungen wie dieses Modell.

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DruckenSenden22.01.2010 von Thomas Geiger

 
2 von 2
01 Gerhard82 | 25.01.2010 19:46:41 | Melden


Gefällt mir sehr gut, der neue 5er.
Der neue Beamer (entschuldigt den Anglizismus, aber mir gefällt das Wort so gut) ist ja richtig schnittig geworden. Vor allem gefällt mir, dass die Linienführung sehr harmonisch ausgefallen ist. Beim letzten 5er sah es ja eher so aus, als ob die Designer auf den Kofferraumdeckel vergessen und ihn erst im letzten Moment dazu gezeichnet hätten.

 

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