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Schon gefahren

Nissan Juke: Machst du große Augen, Kleiner!

190 PS und Allrad
Leider nicht gezeigt hat Nissan den Einstiegsmotor für den Juke, einen überarbeiteten 1,6 16V mit 117 PS (ab 17.992 Euro). Stattdessen wurde der neue Highend-Vierzylinder präsentiert, der das Thema „Downsizing“ ganz konsequent umsetzt: der neue 1,6 DiG-T. Schon der Name deutet darauf hin: Di steht für Direkteinspritzung, zum allerersten Mal bei einem Benzinmotor von Nissan; das „G“ steht für Gasoline, also für Benzin, und das „T“ für Turbo. Nimmt man alles zusammen, dann erhält man saftige 190 PS, ein Drehmoment von 240 Newtonmeter bei einem Normverbrauch von 6,9 Liter je 100 Kilometer. Mit dem Motor beschleunigt der Juke in acht Sekunden auf 100 km/h und erreicht eine Spitze von 215 km/h, also eine durchwegs sportliche Performance. Kostenpunkt: ab 22.621 Euro. Einziges Handicap: Wie bei allen anderen Motoren verzichtet Nissan auch bei dem neuen Topmotor auf ein Start-Stopp-System. Es sei aber in Entwicklung, hören wir, und werde in absehbarer Zeit nachgereicht.

Allrad nur mit Automatik
Wer will, kann diesen Motor auch mit dem neuen Allradgetriebe kombinieren: das bekannte elektronische ALL MODE 4x4-i System wurde für seinen Einsatz im Juke mit dem so genannten „Torque Vectoring“ ergänzt; die Kraft kann nicht nur zur Gänze an die Hinterachse, sondern dort auch flexibel zwischen den beiden Rädern aufgeteilt werden – das kommt der Traktion in schnellen Kurven zugute. Seltsamerweise ist die Option auf den Allrad nicht nur an den starken Motor, sondern auch an das stufenlose CVT-Automatikgetriebe gekoppelt. Dieses Gesamtpaket kostet dann auch stolze 27.874 Euro, macht aber viel Spaß und bietet dank der Automatik in der Stadt handfeste Vorteile (wo man aber die 190 PS eigentlich nicht braucht). Der Motor selbst ist ein quicker Dreher und wird, sobald der Turbo zu rotieren beginnt, sehr lebendig. Kleines Manko ist lediglich die bekannte Geräuschkulisse des CVT-Getriebes, die mehr nach einem Dyson-Staubsauger als nach Motorsport klingt.

Das Leben an Bord
Zu den Vorzügen des Juke zählt auch seine eigenwillige Sitzposition. Im Auto selbst fühlt man sich perfekt eingepasst, glaubt dank der hohen Gürtellinie auch recht tief zu sitzen, eine Grundvoraussetzung fürs sportliche Fahrgefühl. Fährt man dann neben einem traditionellen Kleinwagen – Polo, Corsa & Co –, dann erkennt man, wie hoch man in Wahrheit sitzt: deutlich höher als in jenen nämlich. Diese Rolle als Aufsteiger unterstützt die Übersicht und ganz generell auch jenes sichere, solide Fahrgefühl, das von den SUV-Fahrern gerne als Argument für ihre Fahrzeugwahl ins Treffen geführt wird.

Raum nach Maß
Abgesehen von der Fahrzeughöhe ist auch das Raumgefühl für die Ansprüche des Juke mehr als akkurat. Vorne genießt man auch als groß Gewachsener viel Kopf- und Ellenbogenfreiheit, hinten sind zwei Erwachsene gut aufgehoben. Keine Klassenrekorde kann der Kofferraum brechen, aber mit gut dimensionierten 251 Liter braucht man sich nicht zu verstecken. Unter dem Boden warten zwei weitere Fächer mit 44 Liter Fassungsvermögen (außer beim 4WD), das Umklappen der Fondsitze zu einer völlig ebenen Ladefläche funktioniert extraleicht. Dann kann man immerhin ein Volumen von 830 Liter befüllen.
Auch im Kleinen gibt sich der Juke dienstbar: Es gibt zwei Becherhalter im Mitteltunnel, große Fächer in den Türen und ein kleines (Handy-) Fach im unteren Bereich der Mittelkonsole.

Was der Taucher auf dem Motorrad macht, weiter witzige Detaillösungen und unser Resümee über den Nissan Juke lesen Sie auf Seite 3.

Nissan Juke: Über-Crossover

Der kleine Bruder des erfolgreichen Qas...  

Knapp 4,14 Meter lang, fünf Türen und e...  

Die Dynamik erstreckt sich bis zum Heck...  

DruckenSenden15.07.2010 von Peter Schönlaub

 
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