Mit dem ASX will Mitsubishi kräftig im boomenden Kompakt-SUV-Segment mitmischen. autonet.at klärt, was der kleine Bruder des Outlander alles kann.

4,30 Meter lang, 1,77 Meter breit, 1,62 Meter hoch und mit 2,67 Meter den gleich langen Radstand wie der Outlander - mit diesen kompakten Abmessungen präsentiert sich der neue Mitsubishi ASX.
Mitsubishis Jetfighter-Kühlergrill macht Karierre und darf nun als viertes Modell neben Colt, Lancer und Outlander auch den neuen ASX zieren. Die drei Buchstaben stehen für Active Smart Crossover und spiegeln eine kluge Strategie, des vergleichsweise kleine Herstellers Mitsubishi dar. Mit dem „Project Global“ wollen die Japaner in entscheidenden Segmenten ihre Modelle weltweit vermarkten. Das war bisher unter anderem beim Lancer und beim Outlander der Fall. In deren Mitte gesellt sich nun der ASX. Alle drei Modelle nutzen die gleiche Plattform. Deutlich wird das zum Beispiel beim Radstand. Mit 2,67 Metern ist jener des ASX identisch mit dem des deutlich größeren Outlanders.
Kompakte Abmessungen und erhöhte Sitzposition
Der ASX verschreibt sich damit also dem Trend zu kompakten SUV-Modellen ohne dabei den Innenraumkomfort zu stark einzuschränken. Obwohl er mit 4,30 Meter satte 36 Zentimeter kürzer ist als der Outlander bietet er in kompakter Form Platz für fünf Passagiere und ein Ladeabteil mit 416 bis 1193 Liter Volumen. Die Grundform ist ein feiner Mix aus kompakten Abmessungen und einer mittelhohen Bauform. Die Passagiere sitzen leicht erhöht und genießen den guten Überblick, die Karosserie türmt sich aber nicht derartig auf, dass man die Einfahrt in Parkgaragen scheuen muss. Eine gewisse Geländegängigkeit traut man ihm auf Anhieb zu. Im gleichen Atemzug muss man sich aber auch nicht rechtfertigen, wenn man sich für die ebenfalls angebotene Version mit Frontantrieb entscheidet.
Fein gestalteter Innenraum in Schwarz
Beim Design orientiert sich der Mitsubishi ASX eng an der Studie cX, die 2007 auf der IAA in Frankfurt vorgestellt wurde. Wie schon bei anderen Mitsubishi-Modellen ist das prägende Element an der Front der große Jetfighter-Grill. Die Dachlinie senkt sich leicht nach hinten ab. Das Heck unterstreicht den kompakten Charakter. Die Scheinwerfer sind eng geschnitten und strecken sich in die Heckklappe hinein. Im Innenraum setzt der Mitsubishi ASX auf dezentes Schwarz. Die Instrumente sind gut ablesbar. Ab der zweiten Ausstattungsstufe Invite gibt es mehrfarbige Armaturen mit einem zwischen Drehzahlmesser und Geschwindigkeitsanzeige angeordneten LCD-Info-Display. Die Stoffsitze bieten guten Seitenhalt, bei aufrechter Sitzposition. Im Topmodell Instyle ist Leder serienmäßig, ebenso wie der elektrisch verstellbare Fahrersitz. Ein Panorama-Glasdach mit LED-Beleuchtung gibt es aber der dritten Ausstattungsstufe Intense, das für deutlich mehr Helligkeit im Innenraum beiträgt.
Eigenentwickelter Dieselmotor mit 116 und 150 PS
Stolz ist man bei Mitsubishi auch auf das Motorenangebot für den ASX. An erster Stelle ist hier der eigenentwickelte 1,8-Liter-Common-Rail-Diesel zu nennen. Er ist in zwei Leistungsstufen erhältlich: mit 150 PS und 300 Nm Drehmoment und für Österreich sehr interessant mit 116 PS und ebenfalls 300 Nm Drehmoment. Auf ersten Testkilometern konnte der starke Dieselmotor mit seiner Kraft überzeugen, was man aber auch zu hören bekommt. Beim Verbrauch ist er aber mit 5,7 Litern auf 100 km aber durchaus vorbildlich. Der schwächere Diesel kommt sogar auf einen Durchschnittsverbrauch von 5,5 Liter. Den CO2-Ausstoß betreffend rangieren die beiden Aggregate bei 145 bzw. 150 g/km. Von Vorteil ist in diesem Zusammenhang sicherlich das serienmäßige „Cleartec-Paket“. So verfügen alle Modelle über ein Start-Stopp-System, das bei stehendem Fahrzeug, etwa an einer Ampel, den Motor abstellt. Weiters wird beim Bremsen Energie zurückgewonnen und eine Schaltanzeige vermittelt dem Fahrer den richtigen Zeitpunkt zum Schalten.
Was Freunde des Ottomotors serviert bekommen, mit welchen feinen Ausstattungsdetails der Mitsubishi ASX aufwarten kann und wo er sich preislich einordnet, erfahren Sie auf Seite 2.