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Schon gefahren

Volvo S60: Sicher nicht langweilig

Ab August ist der neue Volvo S60 2.0T zu haben. Die Preisliste beginnt dann bei 33.200. Neben dem günstigen Einstiegspreis überzeugt der Schwede mit dynamischer Optik, sportivem Handling und neuen Sicherheitsfeatures.

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Ab August ist der neue Volvo S60 zu haben. Vorerst nur mit vier Motoren - dem T6 mit 304, dem 2,0T mit 203, dem D5 mit 205 und dem D3 mit 163 PS.  
Da spart Volvo nicht mit Selbstkritik: „Wir wissen, dass wir sichere und gute Autos bauen. Doch wir wissen auch, dass viele uns bislang für zu bieder halten,“ räumt Marketing-Chefin Malin Schwartz ein und verspricht baldige Besserung. Denn wenn der neue S60 an den Start geht, versuchen die Schweden ihr Glück erstmals mit Leidenschaft statt Langeweile: „Der neue S60 ist ein emotionales Erlebnis“, sagt Oberboss Stephen Odell: „Er begeistert mit faszinierendem Design und Fahreigenschaften wie kein anderer Volvo zuvor. Seine Technologie verleiht dem Fahrer ein noch stärkeres Sicherheitsgefühl. Und wir sind überzeugt, dass er eines der stärksten Fahrzeuge seiner Klasse ist“, trommelt der Chef der Schweden. Weil Konkurrenten wie der Dreier BMW, der Audi A4 und die Mercedes C-Klasse die Latte allerdings ziemlich hoch legen, werden der schöne Schein, die tolle Technik und die protzigen Parolen kaum reichen, um die geplanten 90 000 Kunden pro Jahr zu überzeugen. Volvo setzt deshalb einen kämpferischen Preis an und startet den Verkauf mit dem 2.0T um 33.200 Euro. Ab November folgen T3, T4 und T5 - der T3 ist dann bereits für 29.700 Euro zu haben. Doch keine Sorge, wer stärkere Motoren bestellt und ein paar Extras wählt, ist genau wie bei der deutschen Konkurrenz schnell mit dem Doppelten dabei.

Coupéform zu Lasten des Ladevolumens
Die Limousine stammt noch aus der Feder von Designchef Steve Mattin. Er hat dem Stufenheck eine verführerische Coupé-Silhouette gezeichnet und die Proportionen bei nahezu unveränderter Länge von 4,63 Metern mit mehr Radstand und mehr Breite zurecht gerückt. So schaut der S60 künftig mit stolzer Front und scharfen Scheinwerfen in die Welt, hat muskulöse Flanken, kräftige Schultern und ein schwungvolles Heck. Dass auf dem Altar der Eleganz ein wenig Nutzwert geopfert wurde, der Kofferraum nur 380 Liter fasst und die Ladeluke viel zu klein ist, kann man dabei getrost verschmerzen. Schließlich flogt auf die Limousine zum Jahresende erstmals in dieser Baureihe auch noch ein Kombi.

Innen: Evolution statt Revolution
Im vorne großzügigen und hinten durchschnittlichen Innenraum wird aus der Revolution eher eine sanfte Evolution. Denn es bleibt bei jener Klarheit und Kühle, wie man sie auch in skandinavischen Hotels findet. Und natürlich findet man Stilmerkmale wie die frei schwebende Mittelkonsole oder die verspielte Klimasteuerung wieder. Neu sind dagegen die bessere Materialauswahl und das Navigationssystem, das endlich fest ins Cockpit integriert wurde.

Premiere: Aktiver Fußgängerschutz
Ordentlich nachgelegt hat Volvo bei der Sicherheitsausstattung: Ein halbes Dutzend Airbags und stabiler Schwedenstahl sind natürlich Standard. Und wie in XC60 oder S80 warnt die Elektronik bei einsetzender Müdigkeit, Gefahr im Toten Winkel und drohenden Auffahrunfällen, die sie im Stadtverkehr mit einem Bremseneingriff entschärfen oder gar ganz vermeiden kann. Erstmals jedoch kann der Wagen mit Radar- und Videosensoren auch Fußgänger erkennen und ebenfalls in die Eisen steigen, bevor es zu fatalen Zusammenstößen kommt.

Volvo S60: Heißer Schwede

Hola! Da präsentiert uns Volvo aber ein...  

Schwer begeistert von seiner Arbeit gib...  

Mit Superlativen spart Volvo auch nicht...  

DruckenSenden20.05.2010 von Thomas Geiger

 
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