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Lamborghini Gallardo Superleggera: Bruder Leichtfuß

Lamborghini bereichert mit dem Gallardo Superleggera seine Riege an Sondermodellen. Leichtbau, mehr Leistung und weniger Verbrauch prägen den 570-PS-Hottie.

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Optisch nachgeschärft, gewichtsseitig abgespeckt und leistungsmäßig aufgefettet: Der neue Lamborghini Gallardo Superleggera. 

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Da nimmt Manfred Fitzgerald kein Blatt vor den Mund: „Das letzte Jahr hat tiefe Spuren bei uns hinterlassen“, klagt der Leiter des Brand Designs bei Lamborghini. Nachdem die schnelle Audi-Tochter gerade zu Höhenflügen angesetzt und die Produktion auf das Rekordniveau von fast 2500 Fahrzeugen gesteigert hatte, mussten die Italiener im Zuge der Wirtschaftskrise einen herben Absturz hinnehmen: Ein Rückgang um fast 40 Prozent und eine Auslieferung von 1515 Autos lastet schwer auf den Gemütern der Mannschaft in Sant’Agatha Bolognese.

Sant´Agatha als Kompetenzzentrum für Leichtbau
Doch lässt sich Fitzgerald davon nicht entmutigen: Der Markt scheint langsam wieder anzuspringen, neue Modelle werfen zaghaft ihre ersten Schatten voraus, und im VW-Konzern erfährt die kleine aber feine Tochter gerade eine große Aufwertung als neues Kompetenzzentrum für Leichtbau: Wann immer es um Karbon und andere innovativen Materialien geht, sind die Italiener nun die erste Adresse im Konzern. Schließlich haben sie seit dem ersten Einsatz im Countach nicht nur fast 30 Jahre Karbon-Erfahrung, sondern mittlerweile sogar gemeinsam mit Boeing einen eigenen Lehrstuhl an der University of Washington in Seattle, an dem Studenten und Wissenschaftler an Karbon-Karosserien der Zukunft forschen.

Zuwachs für die Sammlergaragen
Diese Arbeit trägt nun erste Früchte. Denn zu Preisen ab 248.900 Euro gibt es den Gallardo ab April auch wieder als Superleggera. Solche Sonderserien wie auch zuletzt das Modell zu Ehren von Testfahrer-Legende Valentino Balboni sollen zusätzliche Kaufanreize schaffen, erläutert Fitzgerald: „Sie halten das Auto in den Schlagzeilen, machen neue Kunden auf Marke und Modelle aufmerksam, animieren Gebrauchtwagen-Fahrer zum Upgrade und bescheren Sammlern weitere Ausstellungsstücke.“

Geschärfte Optik für den Tiefflieger
Diesmal ist das Entwicklungsteam dem aktuellen Motto „weniger ist mehr“ gefolgt. Deshalb bietet das exklusive Coupé auf der einen Seite weniger Gewicht und damit weniger Verbrauch, glänzt aber auf der anderen Seite mit mehr Leistung und damit dem Versprechen auf mehr Fahrspaß. Und noch schärfer aussehen, tut der Superleggera natürlich auch. Nicht umsonst haben die Designer die Frontpartie des 1,17 Meter flachen Tieffliegers mit einer weiter nach vorn gezogenen Schürze noch einmal nachgeschärft, markante Schwellerleisten an der Flanke montiert und am Heck einen auffälligeren Diffusor und einen kaum übersehbaren Flügel aufgesetzt.

Frisch aus der Backstube
Insgesamt haben die Italiener bei der Fastenkur rund 70 Kilogramm gegenüber dem Gallardo eingespart und den Superleggera mit einem Trockengewicht von 1340 Kilogramm zum Leichtfuß unter den Supersportwagen gemacht. Das geht vor allem auf das Konto neuer Räder mit Titanschrauben, die alleine 13 Kilogramm sparen, das Heckfenster und die Seitenscheiben aus Polykarbonat und den verstärkten Einsatz von Karbon: So wurden nicht nur der Heckspoiler, die hinteren Kotflügel und die Schwellerleisten aus Kohlefasern gebacken, sondern auch die hintere Haube, der Diffusor und Teile des Unterbodens sind aus dem Zaubermaterial gefertigt, das erst aus Fäden gewoben und dann im Ofen gebacken wird.

Wie sich die Fastenkur auf den Fahrspaß auswirkt, lesen Sie auf Seite 2.

Lamborghini Gallardo Superleggera

Unauffälligkeit ist nicht sein Ding. Ab...  

Superleggera steht für superleicht. Vie...  

Unter der Haube steckt der bekannte V10...  

DruckenSenden25.03.2010 von Thomas Geiger

 
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01 Benzinkopf | 25.03.2010 22:36:01 | Melden


Ihr testets ja auch nur die richtig langweiligen Familienkutschen hier... ;)
Na - wie immer schöner Bericht zu einem abartig brachialen Auto! Traumhaft!
Und obwohl der Hinweis, dass es bei einem Lambo um Emotionen statt Emissionen geht nicht richtiger sein könnte, muss ich schon zugeben, dass sich meine Mundwinkel zu einer Beeindruckung zeigenden Geste hinreißen ließen, als ich gelesen hab, dass der Wagen "nur" 13,5 Liter braucht. Das ist schon eine reife Leistung bei der Power. Und wie die Teile erst klingen!!! Für ein Videoreview war keine Zeit oder? ;)

 

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