Skoda spendiert Fabia, Fabia Combi und Roomster neue Motoren und gönnt ihnen dabei auch eine neue Front.
Im abgelaufenen Jahr 2009 hat der Skoda Fabia mit 7213 Neuzulassungen den fünften Platz im österreichischen Modellranking belegt, unmittelbar hinter dem größeren Bruder Octavia. Im Segment der Kleinwagen musste er nur den Konzern-Schwestermodellen VW Polo und Seat Ibiza den Vortritt lassen. Kein Grund eigentlich, um in Jammern auszubrechen und zu verlangen, dass etwas passieren muss. Die Tschechen haben es dennoch getan – nicht in Jammer ausbrechen – aber etwas getan. Ab 23. April präsentiert sich der Skoda Fabia in frischer Form und mit ihm auch gleich der Fabia Combi und das praktische Familienmobil Roomster.
Optisch gewinnt der Fabia an Breite
Der seit 2007 auf dem Markt befindliche Fabia der zweiten Generation erhält im Zuge eines Facelifts eine neue Front. Kennern wird auffallen, dass die Scheinwerfer etwas breiter geworden sind und sich nun mehr in die Flanken hineinziehen. Der Kühlergrill ist eine Spur mehr gewölbt. Das reicht aus, um dem kleinen Tschechen etwas mehr optische Breite zu verschaffen. Aber auch Stoßfänger, Motorhaube und Bodenfrontbereich wurden abgeändert. Unverändert blieben das Heck und die Möglichkeit das Dach in einer anderen Farbe lackiert zu bekommen. Der wahre Grund für die Änderungen an der Front liegt aber wie eingangs erwähnt nicht in den Verkaufszahlen, sondern daran, dass Fabia, Fabia Combi und Roomster eine neue Motorenpalette erhalten haben.
Moderner TDI mit 3,8 Litern Verbrauch
Pumpe-Düse-Dieselmotoren gehören bei Fabia und Roomster nun endgültig der Vergangenheit an. Moderne Common-Rail-Technologie darf nun ans Werk. Für die beiden Fabia-Modelle stehen drei Selbstzünder mit 75, 90 und 105 PS zur Auswahl. Der Roomster begnügt sich mit den beiden stärkeren 1,6-Liter-TDIs. Neben wahrnehmbarer Laufruhe zeichnen sich die Motoren durch einen niedrigen Verbrauch aus. Das 75-PS-Aggregat kommt beim Fabia auf 3,8 Liter Diesel pro 100 km, was einem CO2-Ausstoß von 99 g/km entspricht. Die beiden stärkeren Varianten gönnen sich jeweils 4,2 Liter und stoßen 109 Gramm CO2/km aus (bzw. 4,7 Liter Verbrauch und 124 g CO2/km beim Roomster).
Dreizylinder ist deutlich leiser geworden
In der Kleinwagenklasse aber eher gefragt sind die Benzinmotoren. Deren haben Fabia und Fabia Combi zur Markteinführung im April vier verschiedene zu bieten. Die beiden Dreizylindermotoren leisten 60 und 70 PS, die beiden 1,2-Liter-TSI-Aggregate kommen auf 86 und 105 PS. Sie arbeiten mit Direkteinspritzung und Turboaufladung. Für den Roomster sind mit Ausnahme des 60-PS-Motors ebenfalls alle Benziner erhältlich. Downsizing auf der einen Seite – alle Benziner begnügen sich mit 1,2 Liter Hubraum – und ein deutlich niedrigeres Geräuschniveau auf der anderen Seite zeichnen die Ottomotoren aus. Vor allem bei den Dreizylindern haben die Entwickler große Anstrengungen betrieben um das Motorengeräusch zurückzunehmen. Als interessante Option bietet sich der 1,2 TSI (105 PS) an, der neben einem Fünfgang-Schaltgetriebe auch mit Siebengang-Direktschaltgetriebe erhältlich ist.
Welche Motorisierung Skoda für den Fabia noch in petto hat und das sich Schnellentschlossenen feine Bonus-Aktionen sichern können, erfahren Sie auf Seite 2.