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Alfa Mito Quadrifoglio Verde: Hot & Rot

170 PS und die schlauesten Ventile der Welt: Wir fahren die heiße italienische Kultkapsel mit dem grünen Kleeblatt.

zur FotoshowAlfa Romeo
Dezent im Auftreten verrät nur bei schnellem Hinblicken das vierblättrige Kleeblatt auf der Flanke das sportliche Potenzial des Alfa Mito. 
Das grüne Kleeblatt kehrt zurück. Traditionell kennzeichnet dieses Logo die sportlichste Version einer Modellreihe von Alfa Romeo. Geboren wurde der Kult übrigens in den 1920er Jahren. Damals bekam ein abergläubischer Werksfahrer die Startnummer 13 zugewiesen und wollte gar nicht starten – bis ihm ein findiger Mechaniker ein grünes, vierblättriges Kleeblatt auf die Seitenflanken pinselten. Fast müßig zu erwähnen, dass der Fahrer gewann und der Mythos geboren war. Heute, 87 Jahre später, prangt der Glücksbringer auf dem neuen Alfa Mito Quadrifoglio Verde. Mit neuem Multiair-Motor, 170 PS und üppiger Ausstattung ist er das neue Topmodell der kleinen Baureihe. Kurz vor dem Start in Österreich Ende Februar durfte autonet.at schon die ersten Runden im Verkehr und auf einer Teststrecke drehen.

Multiair: Die schlauesten Ventile der Welt
Das Herzstück eines Alfas ist sein Motor, sagen die Alfisti gerne. In diesem Fall ist das Herzstück ein besonderer Intelligenzbolzen: ein Multiair-Motor der neuesten Generation. Dieses innovative System der Ventilsteuerung debütierte ja im Herbst 2009 im Mito, allerdings mit vergleichsweise moderaten 135 PS. Nun wird die Latte höher gelegt, der 1,4-Liter-Turbomotor auf 170 PS hochgeschraubt. Damit ordnet sich der Mito in der Klasse der scharfen Kleinen ein – in Konkurrenz zu Seat Cupra, Clio Renault Sport, dem kommenden VW Polo GTI und dem Abarth Grande Punto aus dem eigenen Haus.
Erster Eindruck: Im Gegensatz zu dieser wilden Meute gibt sich der Mito auf den ersten Metern eher kultiviert und zurückhaltend. Der Multiair-Motor mit den elektronisch gesteuerten Ventilen hängt gut am Gas, ist elastischer, als man angesichts des kleinen Hubraums erwarten würde, aber keine Killing-Machine. Das Zusammenspiel mit dem gut schaltbaren Sechsgang-Getriebe funktioniert reibungslos, man ist sportlich unterwegs, ohne dass man sich den Schweiß von der Stirn wischen müsste. Da gibt’s doch noch mehr, oder?

DNA: Spaß auf Knopfdruck
Richtig: Durch den Druck auf die serienmäßige DNA-Taste (Dynamic/Normal/All Weather) bekommt der Motor die zweite Luft. Offiziell wird das Drehmoment von 230 auf 250 Newtonmeter gepusht, im realen Leben wirkt es eher so, als hätte man statt Superbenzin Adrenalin getankt: Die Lenkung wird straffer, das Ansprechverhalten des Gaspedals viel spontaner und der Motor deutlich böser. Außerdem wird das serienmäßige ESP fühlbar toleranter, lässt auch ein paar Drifts und Rutscher zu. In diesem Setup lässt sich der Mito tatsächlich mit der gereizten Meute vergleichen. Gegenüber jenen kann er sogar ein weiteres As aus dem Ärmel ziehen. Erstmals bietet Alfa nämlich in dieser Klasse ein elektronisches Fahrwerk an – noch dazu um wenig Geld. Für 600 Euro Aufpreis passen sich die Dämpfer automatisch dem Fahrstil und den Fahrbahnbedingungen an, das erhöht einerseits die aktive Sicherheit und andererseits das sportliche Potenzial. Hat man sich dieses Extra gegönnt, dann wird beim Drücken der Dynamic-Taste nämlich auch das Fahrwerk härter und kampfbereiter – ohne die Leidensfähigkeit des Piloten im Alltag auf die Probe zu stellen.

Wie sich das Fahren im Alfa Mito Quadrifoglio Verde anfühlt, was der Spaß kostet und welche Mito-Modell noch in den Schubladen warten, erfahren Sie auf Seite 2.

Alfa Mito Quadrifoglio Verde

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DruckenSenden19.02.2010 von Peter Schönlaub

 
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