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Renault Fluence Z.E.: Saubere Sache

Einsteigen, losfahren
Das Fahren an sich erfolgt relativ unspektakulär und setzt keine besonderen technischen Fachkenntnisse voraus. Aber auch bei Elektroautos gilt, dass man im Besitz eines gültigen Führerscheins sein muss. Wie ein konventionelles Auto hat auch der Fluence Z.E. einen Zündschlüssel, nur wird nichts gezündet. Nach Umdrehen des Schlüssels weist ein Piepton und eine grüne Go-Anzeige darauf hin, dass das Fahrzeug fahrbereit ist. Die Fahrstufe D einlegen und den Fuß von der Bremse nehmen, schon setzt sich der Fluence Z.E. flüsterleise in Gang. Mit beherztem Tritt des Fahrpedals fährt die Elektro-Limousine forsch an und lässt auch mal die Reifen kurz durchdrehen. Dem Kavaliersstart steht nichts im Wege. Mit zunehmender Geschwindigkeit vernimmt man auch deutlichere Geräusche von den speziellen rollwiderstandsreduzierten Reifen und vom Fahrtwind. Der Motor selbst surrt nur leise. Um Fußgänger besser auf den herannahenden Fluence aufmerksam zu machen bietet Renault optional auch ein spezielles Fahrgeräusch für Geschwindigkeiten bis 30 km/h an, das sich am ehesten mit einem Rauschen vergleichen lässt.

Gewinnen beim Bremsen
Der wesentliche Unterschied im Innenraum zum konventionell angetriebenen Fluence sind die Instrumentenanzeigen. Statt des Drehzahlmessers gibt es eine Ladestandsanzeige und rechts neben dem Tachometer befindet sich ein Bordcomputer, der die verbleibende Reichweite und den Stromverbrauch anzeigt sowie ein Econometer, der anzeigt, ob man gerade viel Energie verbraucht, im günstigen blauen Bereich unterwegs ist oder sogar Energie zurückgewinnt. Das passiert immer dann, wenn man den Fuß vom Gas nimmt oder bremst. Bei der Rekuperation (vergleichbar mit der konventionellen Motorbremse) verzögert der Fluence Z.E. allerdings sehr stark. Geht der Strom einmal tatsächlich zu Neige, ertönt ein Warnton, erst wenn nur mehr 5 Prozent Ladekapazität zur Verfügung stehen, geht der Fluence in ein Notprogramm und stellt nur mehr 20 PS Leistung bereit. Auf Grund der schweren Akkus im Bereich der Hinterachse ist deren Dämpfung stärker ausgelegt, trotzdem fährt sich der Fluence Z.E. sehr entspannt und komfortabel.

Navigationssystem ist serienmäßig
Gleiches gilt auch für die Serienausstattung. In jedem Fall sind sechs Airbags, ESP, Zwei-Zonen-Klimaautomatik, CD-Radio und ein Navigationssystem an Bord. Die Klimaautomatik verfügt über einen Eco-Modus und kann so die Reichweite um bis zu zehn Prozent verlängern. Außerdem ist es möglich während des Ladens der Akkus bereits die Klimaanlage zu aktivieren und das Fahrzeug vor Fahrtantritt auf die gewünschte Innentemperatur zu bringen, was wiederum Energie für die Akkus spart. Das Carminat TomTom-Navigationssystem kann den Umkreis anzeigen, den man mit der Akku-Kapazität noch erreicht und ebenso den Weg zur nächstgelegenen Ladestation.

Akkus gibt es nur zu mieten
Ab sofort können Kunden einen Fluence Z.E. bestellen, wobei die Preisgestaltung sehr interessant ist. Der Listenpreis für das Basismodell Expression beträgt 25.950 Euro. Zur Markteinführung gibt es das Sondermodell Primetime um 26.400 Euro und das Topmodell Dynamique kommt auf 27.050 Euro. In diesem Preis sind allerdings die teuren Akkus nicht enthalten. Diese bietet Renault nur in unterschiedlichen Mietversionen an. Der Kunde hat die Wahl zwischen Laufzeiten von einem, zwei und drei oder mehr Jahren und unterschiedlichen Jahres-Kilometerleistungen von 10.000, 20.000 oder 30.000 Kilometern. Dementsprechend bewegt sich die Batteriemiete von 82 Euro monatlich für eine Laufzeit von mindestens drei Jahren und höchstens 10.000 Kilometern im Jahr bis hin zu 168 Euro monatlich bei einjähriger Vertragsdauer und 30.000 Jahres-Kilometern. Dafür bietet Renault aber noch zusätzliche Angebote, wie eine Assistenz- und Mobilitätsgarantie, spezielle Online-Services und Sonderkonditionen bei Autovermietern, wenn die Fahrt einmal doch weiter als 200 Kilometer sein sollte. Die Kosten für eine Akkuladung betragen laut Renault rund fünf Euro. Die Montage der erwähnten Wall-Box kommt auf rund 1000 Euro. Bestellen kann man den Fluence Z.E. bei jedem Renault-Händler, wo auch die allgemeinen Wartungsarbeiten erfolgen. Spezielle Arbeiten am elektrischen Antriebsstrang erfolgen in einem der neun Z.E. Expertencenter. Auf das Fahrzeug gewährt Renault zwei Jahre Garantie, auf den elektrischen Antriebsstrang 5 Jahre und für die Batterien mindestens 75 Prozent der ursprünglichen Ladekapazität.

Renault Fluence Z.E.: Im Fluss

Das erste Elektroauto, das Renault auf ...  

Optisch hebt sich der Fluence Z.E. von ...  

13 Zentimeter sind es, die den Fluence ...  

DruckenSenden21.10.2011 von Thomas Weibold

 
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