Porsche Cayenne Turbo: Macht und Rebell
Schmeichelt dem Fahrer
Die höllenschnell und fast unmerklich schaltende Achtgang-Automatik ermöglicht dabei einen nahezu barrierefreien Durchfluss der Urgewalten. Der permanente Allradantrieb eliminiert jeglichen Anflug von Schlupf im Keim. Kein andere SUV dieser Leistungsklasse vermittelt selbst in Grenzbereichen ein derartiges Gefühl von Sicherheit. Der Cayenne macht jedem Fahrer glauben, ein Meister des Fachs zu sein und das macht die Faszination dieses Autos, wie gleich jedes Porsches aus. Dass es in der Hauptsache elektronische Helferlein sind, die dazu beitragen, dass man sich nicht unversehenes neben der Spur befindet, wird dem Lenkraddrehenden nobel vorenthalten. In diesem Sinne sei vor der Aktivierung der Sport-Taste gewarnt. Dann steht nämlich kaum mehr etwas zwischen Ihnen und den unumstößlichen Grenzen der Physik.
Jetpilot
Nicht unbesprochen lassen wollen wir auch die optischen Eindrücke: Während der neue Cayenne sein grimmiges Antlitz beibehalten hat, wirkt er von hinten weitaus versöhnlicher als sein Vorgänger. Dem Hinterherfahrenden präsentiert sich nicht mehr eine uneinnehmbare Festung, sondern ein durchaus kompaktes, weich gezeichnetes Heck. Das ging allerdings auch ein wenig auf Kosten der Unverwechselbarkeit. Manch einer wagt da sogar den Vergleich mit dem einen oder anderen SUV französischer oder koreanischer Bauart, was aber ein Sakrileg ist. Beim Erstkontakt mit dem Cockpit, kann es schon passieren, dass einem die zahllosen Knöpfe vor den Augen verschwimmen. Vor allem die Mittelkonsole wirkt überfrachtet wie die Kanzel eines Linienjets. Hat man die Bedienung allerdings intus, und das geht schnell, erfreut man sich, locker im fein modulierten Gestühl lehnend, an ausgeklügelter Ergonomie.
Fazit
Alles beiseite schiebend, was in diesen Zeiten zum Thema ökonomischen Vortrieb kolportiert wird, ist der Porsche Cayenne Turbo schlichtweg ein Hohelied an perfektionistische Fahrzeugtechnik. Wer einmal Platz genommen und den einen oder anderen Kilometer abgespult hat, vergisst den, sagen wir mal, nicht gerade grundsympathischen Eindruck, den der Cayenne äußerlich betrachtet hinterlässt. Äußerst hinderlich auf dem Weg zur restlosen Versöhnung mit diesem automobilen Großmann ist allerdings der Preis: 140.000 sind in der Grundversion zu berappen. Wird so ziemlich alles angekreuzt, was die Optionenliste so hergibt, werden wie in unserem Testfall gleich mal 174.911 Euro fällig.
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DruckenSenden25.10.2010 von Christian Zacharnik
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