Nissan Juke 1,6 DIG-T: Der Dauerbrenner
Dauertest-Zwischenbilanz mit unserer kleinen 190-PS-Rakete: Was wir nach 8500 Kilometer besser wissen.

Nach ca. 8500 km pendelte sich der Verbrauch unseres 190-PS-starken Spaßmobils bei 8,9 Liter auf 100 km ein.
Die vielleicht größte Überraschung ist, wie angenehm das Zusammenleben mit dem Power-Juke funktioniert. Angesichts der 190 PS dachten wir eigentlich, dass unser Leben in stressigeren Bahnen verlaufen würde. Stichwort: Strafmandate. Aber das Dasein ist weit entfernt von der Drehzahlgrenze. Im Gegensatz zu den ausgewiesenen GTIs dieser Klasse setzt dich der Juke nicht ständig unter Strom. Natürlich hat er eine feiste Portion Schmalz unter der Haube, serviert sie aber kultiviert und hält sie generell lieber als Reserve bereit statt damit vom ersten Augenblick an zu protzen.
Brave Werte
So lässt sich auch der äußerst akzeptable Verbrauch erklären: Im weiten Schnitt über 8500 Kilometer hat er sich bei 8,9 Liter je 100 km eingependelt – mit hohen Anteilen von Stadtverkehr und flotten Autobahnetappen. Interessant ist aber, dass die Ausschläge nach oben und unten gering sind: Sticht einen auf dem Highway der Hafer, dann werden es knapp über zehn Liter; cruist man gemächlich über die Landstraße, sinkt der Konsum auf acht Liter. All diese Werte entsprechen in der Praxis ziemlich exakt dem aktuellen Niveau der kleinen Turbo-GTIs vom Schlage eines VW Polo GTI oder eines Abarth Punto Evo.
Reisequalitäten
Im Gegensatz zu den böseren Boliden hat unser Nissan aber auch erstaunliche Reisequalitäten. Das Geräuschniveau ist niedrig, der Federungskomfort straff-komfortabel. Einzig das kleine Tankvolumen und die sehr auf Sicherheit bedachte Reserveanzeige macht häufige Tankstopps notwendig: Meist kommt man weniger als 400 Kilometer weit, ehe einen die Warnleuchte zur nächsten Tankstelle zwingt.
Sinnvoller Luxus
Als wahre Freudenspender erweisen sich die vielen Features unserer Luxusausstattung „tekna“. Wir wollen daher schon zur Halbzeit die Empfehlung aussprechen: Wenn Sie aus Vernunftsgründen zu einem der beiden schwächeren Motoren greifen, gut. Aber die tekna-Ausstattung sollten Sie sich auf alle Fälle gönnen. Von der kräftigen Klimaautomatik über den feinen Tempomaten bis hin zum Intelligent Key ist alles sinnvoll und das Leben erleichternd. Besonders glücklich sind wir aber mit dem Navi- und Entertainmentsystem Nissan Connect. Die Einheit ist zwar klein, lässt sich aber per Touchscreen ganz einfach bedienen und war auch schon im Ausland höchst zuverlässig. Außerdem im Paket dabei: eine Rückfahrkamera für millimetergenaues Rangieren in der Stadt.
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Bitte recht freundlich: An das unkonven...
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DruckenSenden21.06.2011 von Peter Schönlaub
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