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Nissan Juke 1,6 TEKNA: Unernst des Lebens

Ein schräges Kerlchen, dieser Nissan Juke. Mit seinen froschartig aufgesetzten Tagfahrlichtern sorgt der skurrile Japaner allenthalben für Erheiterung im Straßenverkehr. Nicht minder unspaßig auch das, was man hinterm Steuer erlebt – abgesehen von einigen, die Stimmung leicht dämpfenden Details.

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Mal etwas anderes fürs Auge: der Nissan Juke zaubert Umstehenden ein Grinsen ins Gesicht. Dem einen oder anderen auch ein hämisches. 
Anfänglich sorgt der Juke bei uns für einige Verwirrung: Die Scheiben sind vereist, der Innenraum so frostig wie das Verhältnis zwischen meiner Frau und ihrer Schwiegermutter. Da will die Klimaklaviatur bedient werden. Doch: wo isndie? Wir suchen uns einen Wolf, aber können nix finden. Weder die Temperatureinstellung, noch jene für die Luftströme sind ersichtlich. Ja sind wir denn schon ganz deppert, müssen wir tatsächlich die Bedienungsanleitung hervorkramen? Einige Minuten des Zweifelns am eigenen Verstand später finden wir das Gesuchte. In der Mittelkonsole gibt es, unter anderen, zwei Knöpfe, die des Rätsels Lösung sind: Auf dem einen steht D-Mode und auf dem anderen Climate. Betätigt man ersteren, sind alle Bedienschalter mit Funktionen für die Motorkennfelder belegt: Normal, Sport, Eco. Selbige Knopferl mutieren zu Klimaschaltern, wird „Climate“ gedrückt“. Das ist lustig, hat man das mal behirnt.

Spaß darf sein
Lustig ist überhaupt so ein Wort, das einem am Steuer des Juke immer wieder unterkommt. Passanten etwa finden das Auto lustig. Da stehen sie am Straßenrand und grinsen, wenn Du kommst. Man weiß zwar nicht, ob das wohlwollend, oder hämisch ist. Wir, in unserem guten Glauben nehmen einmal ersteres an. Es ist ja auch so: der Juke ist nichts, was man auf den Straßen schon einmal gesehen hätte. Da sind zum einen die die Motorhaube flankierenden, aufgesetzten Froschaugenlichter, die so aussehen, als hätte der zuständige Designer einen Kasperl gefrühstückt. Auch beim Gestalten des Autorests dürften die in der Kreativabteilung von Nissan einen ordentlichen „Koarl“ gehabt haben, wie man bei uns sagt. Gegen den visuellen Happysound des Juke wirkt das, was sonst so auf unseren Straßen unterwegs ist, wie ein Requiem von Bach – selbst wenn das Auto, wie in unserem Fall in tiefem Schwarz daher kommt.

Pfiffiges Interieur, gut verarbeitet
Auch Innen gibt´s, neben dem bereits im ersten Absatz erwähnten Schabernack, einiges fürs Gemüt: alles ist irgendwie rund. Das beginnt bei den Türgriffen, zieht sich (no na) übers Lenkrad, dem Design der Mittelkonsole und endet beim Deckel fürs Handschuhfach. Die Materialien und die Verarbeitung sind ebenfalls geeignet, die Stimmung hochzuhalten. Da gibt´s nichts zu meckern. Das belederte Gestühl bietet feinen Seitenhalt. Überhaupt sitzt man gut im Juke. Alles liegt fein in Griffnähe. Vor allem der überaus knackige, leicht erhöhte Joystick.

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DruckenSenden20.12.2010 von Christian Zacharnik

 
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