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Nissan Cube: Drücke auf Play

Die coole Form des Kastenwagens. Der Nissan Cube fällt auf und verwöhnt seine Passagiere mit Chill-Out-Atmosphäre.

zur FotoshowMarion Rodler
Mit seinem außergewöhnlichen Design spricht der Nissan Cube in unseren Breiten ganz klar Individualisten an, in Japan begeistert er dagegen die breite Masse. 
CUBE ZEN IKI KAADO – was nach fernöstlicher Beschwörungsformel für den inneren Seelenfrieden klingt, ist die Typbezeichnung inklusive der gewählten Optionen unseres jüngsten Nissan-Testautos. Der Cube ist Nissans außergewöhnliche Interpretation eines Raumfahrzeuges, das seit 1998 große Beliebtheit in Japan genießt. Mit der dritten Generation wagen sich die Japaner nun auch auf den amerikanischen und den europäischen Markt, um hier Kunden mit dem Hang zur Selbstdarstellung anzusprechen.

Living in a Box
Und so betreten wir also den Cube, was im englischen treffenderweise für Würfel steht, drücken gedanklich die „Play-Taste“ und lassen im Hirn den 80er-Jahre-Hit „Living in a Box“ ablaufen. Mit dem realen Drücken der Start-Taste wird der Würfel zum Leben erweckt. Den Wählhebel des CVT-Getriebes in D-Stellung gebracht und die Fahrt im wandelnden Schaukasten kann beginnen. Und eine Schau ist er auf alle Fälle – der Kasten von Nissan. Als Motorjournalist ist man aufmerksame Blicke der Mitmenschen gewohnt. Meist befindet man sich dann aber in einem raren Super-Sportwagen. Nie zuvor fanden wir in einem „Brot-und-Butter“-Auto (technisch gesehen) wie dem Nissan Cube solch geteilte Aufmerksamkeit.

Vom Zorro-Grill bis zum Stockerl-Hintern
Was sich nun der Hut-Fahrer des Skoda Felicia, der Handelsvertreter im Mazda6 und die beiden jungen Selfmade-Millionäre im Porsche Cayenne Turbo S gedacht haben, als sie sich ihre Köpfe verdreht haben beim An-uns-Vorbeifahren, bleibt für uns unerschlossen. Ein hämisches, bitterböses Auslachen war aber nicht zu erkennen. Der Nissan Cube interessiert die Masse, ob sie denn dann auch einsteigen will, werden die Verkaufszahlen zeigen. Ungewöhnlich ist er allemal und sorgt damit für Abwechslung im Straßenbild. Die kubischen Formen dieses Fahrzeuges kennt man ansonsten nur von Kinderzeichnungen. Das soll die Arbeit der Designer aber nicht abwerten. Die haben sich schon was dabei gedacht und auch nicht mit vielzähligen Details gespart, wie dem Stockerl-Hintern, der Zorro-mäßigen Kühlergrill-Scheinwerfer-Einheit oder dem durchgängigen Fensterband, das sich auf der rechten Seite vom hinteren Fenster bis in die Hecktür zieht.

Liebe zum Detail
Im Innenraum beweisen die Designer wiederum Liebe zu geschwungenen Linien. Ecken und Kanten sucht man hier vergeblich, Wohlfühlatmosphäre ist angesagt, die ausgesprochen hell aufbereitet ist. Die großen Fensterflächen wecken den Eindruck, dass man sich in den Cube zurückziehen kann und der Stress der Außenwelt daran abprallt – die mobile Chill-Out-Zone par excellence. Luftig, leicht schwebt man an Bord des Nissan Cube durch den Verkehr. Das ist nicht zuletzt auch dem großen, serienmäßigen Panorama-Glasdach geschuldet. Wer die Sonne scheut, kann das Glasdach natürlich abdecken, mit dem so genannten Shoji Shade, einem dem japanischen Reispapier nachempfundenen Kunststoff-Rollo mit geschwungenen Querstreben.

Echter Fünftürer
Auf dem Gestühl des Nissan Cube sitzt es sich sehr aufrecht und bietet damit einen guten Überblick. Auch auf der Rückbank genießen die Passagiere ausreichend Beinfreiheit. Praktischerweise lässt sich die Hinterbank in der Länge verschieben und die Neigung der Rückenlehnen verstellen, gewährt damit mehr Kofferraumvolumen. Dieses variiert zwischen 260 und 410 Litern. Durch Umlegen der Rückenlehnen erweitert sich das Ladeabteil auf bis zu 1563 Liter. Zugang zum Kofferraum erhält man durch die seitlich angeschlagene Hecktür. Einziges kleines Manko ist die relativ hohe Ladekante, die es zu überwinden gilt.

Wie rund sich der Würfel fährt und was Nissan alles in den Cube packt, erfahren Sie auf Seite Zwei.

Nissan Cube: Alles im Kasten

Hierzulande bedarf es etwas Gewöhnung a...  

Eine Grundfläche von 3,98 Meter mal 1,7...  

So geradlinig wie er auf den ersten Bli...  

DruckenSenden04.06.2010 von Thomas Weibold

 
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Motor/Getriebe:
Raumangebot:
Umwelt:
Fahrspaß:

Nissan  Cube  1,6 CVT

Preis: 20.755 Euro
Motor: Vierzylinder-Benzinmotor
Hubraum: 1598 ccm
Leistung: 81 kW/110 PS bei 6000 U/min
Drehmoment: 153 Nm bei 4400 U/min
Vmax: 170 km/h
0 -100 km/h: 12,4 Sekunden von 0 auf 100 km/h
CO2: 159 g/km
MVEG-Verbrauch: 7,0 Liter pro 100 km
Maße/Gewichte: 1341 kg
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