fb_fan_icon
Werde Fan!
tw_follow_icon
Follow us!
autonet.at

NoVA-Malus: Wer blechen muss und wer nicht

Bis zu 16.200 Euro teurer!
Unter den Exoten finden sich dann auch einige Extrembeispiele für die Teuerung ab dem 1. März. Den Vogel schießt der Ferrari 612 Scaglietti ab: 16.200 Euro mehr gelangen dann in die Staatskasse. Weitere Beispiele? Der Mercedes ML 63 AMG wird um 11.520 Euro teurer, der Rolls-Royce Phantom um 11.100 Euro, der Audi R8 Spyder 5,2 FSI um 8940 Euro, der Bentley Mulsanne um 11.580 Euro und der Nissan GT-R um 5880 Euro. Aber es gibt auch ein paar löbliche Ausnahmen im Luxussegment. Der bärenstarke Porsche Cayenne Hybrid kommt mit läppischen 390 Euro Aufpreis glimpflich davon; und der fast 400 PS starke Lexus LS 600 h wird auch nur um 1140 Euro teurer. Da macht sich die aufwändige Technik doch bezahlt.

25 Millionen für den Fiskus
Wer bei der Auflistung der Loser glaubt, dass nur ein paar Exoten in den Garagen der Superreichen betroffen werden, der irrt: Mehr als neun Prozent der Zulassungen fielen im vergangenen Jahr in die Kategorie der Fahrzeuge mit CO2-Emissionen von mehr als 180 g/km. Die Tendenz ist jedoch fallend und könnte von der neuen Strafsteuer noch beschleunigt werden. Allerdings wohl eher, weil die Autokonzerne zunehmend umweltfreundlichere Angebote auch bei Sportwagen und großen Limousinen im Programm haben – und weniger aufgrund des Lenkungseffekts der Steuer. Auf jeden Fall kann sich der Finanzminister die Hände reiben: 2011 hat er rund 25 Millionen Euro an Mehreinnahmen durch die NoVA-Änderung budgetiert.

Der Autonet-Tipp: Auf Liefertermin achten!
Wer angesichts der Teuerungswelle noch an die rasche Anschaffung eines stärkeren Fahrzeugs denkt, der sollte den Liefertermin im Auge behalten. Die NoVA wird nämlich bei der erstmaligen Zulassung des Fahrzeugs in Österreich fällig. Die Unterschrift am Kaufvertrag ist daher nicht entscheidend für die Höhe der NoVA; wer jetzt kauft, das Auto aber erst im März anmeldet, muss bereits den höheren NoVA-Malus berappen.

Wie es weitergeht: Schlechte Zeiten für Benzinvernichter
Parallel mit der NoVA-Änderung im März wurde auch schon der nächste Schritt fixiert. Ab 1. Jänner 2013 sinken die Grenzwerte für den NoVA-Malus weiter. Dann werden schon Fahrzeuge ab 150 g/km von Strafzahlungen erfasst (25 Euro pro Gramm), ab 170 g/km zahlt man 50 Euro pro Gramm, ab 210 g/km werden es 75 Euro pro Gramm sein. Wie es über das Jahr 2013 hinaus aussieht, ist derzeit noch offen. Der Wunsch von ÖAMTC-Expertin Elisabeth Brandau: „Eine transparentere Berechnungsformel und stärkere Belohnungsanreize für den Kauf umweltfreundlicher Autos.“

NoVA-Malus neu: Das Rechenbeispiel
Berechnen wir den neuen Malus anhand des Porsche 911 Carrera. Der Basis-Neunelfer hat einen CO2-Ausstoß von 242 Gramm und ist damit in dieser Leistungsklasse äußerst vorbildlich. Dennoch werden die Käufer zur Kasse gebeten: Bislang zahlten sie für jedes Gramm über 160 einheitlich 25 Euro, also 2050 Euro (82 x 25). Inklusive Mehrwertsteuer waren es 2460 Euro. Ab 1. März wird die Berechnung komplizierter. Für den Bereich zwischen 160 und 180 g/km werden weiterhin je 25 Euro fällig (20 x 25 = 500 Euro). Zwischen 180 und 220 g/km werden je 50 Euro verlangt (40 x 50 = 2000 Euro). Und für jedes Gramm über 220 g/km werden schließlich 75 Euro in Rechnung gestellt. In unserem Beispiel sind das 22 x 75 = 1650 Euro. Zusammen ergibt das einen NoVA-Malus von 4150 Euro; zuzüglich Mehrwertsteuer stehen am Ende 4980 Euro zu Buche – also 2520 Euro mehr als bisher.

NoVA-Malus: Die Preislawine

Ab 1. März werden Kunden von Hochleistu...  

Spitzenreiter bei unseren Recherchen: D...  

Auch die Freunde der aristokratisch gep...  

DruckenSenden01.02.2011 von Peter Schönlaub

 
2 von 2
 

Um diese Funktion zu nutzen, musst du eingeloggt sein.
Du bist noch nicht registriert? Geht ganz schnell und bringt jede Menge Vorteile!
Hier geht's zur » Registrierung

 
 

Newsletter
RSS