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Porsche 911 Turbo S: Nachschlag

Beim Porsche 911 Turbo gibt es mit dem S-Modell nun einen kräftigen Batzen mehr für Leistungshungrige.

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Im Mai kommen die ersten Modelle des Porsche 911 Turbo S auf den Markt. Coupé und Cabrio kommen dann mit 530 PS Leistung angebraust. 
Zwar schießen die Erlkönig-Jäger am Polarkreis und im Death Valley bereits immer öfter den neuen Porsche 911 ab. Doch auch wenn der sportliche Dauerbrenner vom nächsten Jahr an in eine neue Generation wechselt, gehen den Schwaben die Ideen für die aktuelle Modellreihe nicht aus. Weil genug offenbar nie genug ist und das Geld der oberen Zehntausend wohl nie knapp wird, fragt Porsche jetzt wie beim Metzger, ob es vielleicht noch ein bisschen mehr sein darf. Wer da ja sagt, bekommt ab Mai den zur Premiere in Genf angemeldeten Turbo S, der alles noch ein bisschen besser kann als der gewöhnliche Turbo.

Im Turbo S ist erst bei 315 km/h Schluss
Es bleibt zwar beim gerade erst erneuerten Sechszylinder mit 3,8 Liter Hubraum. Doch kitzeln die Motorenbauer aus dem Boxer nun noch einmal 30 PS mehr und kommen so auf 530 PS. Weil gleichzeitig das maximale Drehmoment auf jene 700 Nm klettert, die beim Standard-Turbo nur im Overboost erreicht werden, schießt der mit seinem Allradantrieb wie auf die Straße geklebte Schwabenpfeil künftig noch schneller davon: 3,3 statt 3,4 Sekunden melden die Tester für den Standardsprint, Tempo 200 ist nach 10,8 Sekunden erreicht, und Schluss ist jetzt erst bei 315 km/h. Das sind immerhin drei Kilometer oder ein Prozent mehr als beim Turbo für Normalsterbliche.

Satte 28.000 Euro mehr gegenüber dem 911 Turbo
„Darf’s ein bisschen mehr sein?“ So wird auch die Kernfrage bei der Preisfindung lauten. Denn natürlich lässt sich Porsche den Leistungszuschlag kräftig bezahlen und verlangt für das S auf dem Heckdeckel gut 28.000 Euro extra. Das Coupé kostet deshalb mindestens 207.200 und das Cabrio sogar 220.600 Euro. Aber immerhin: Viel teure Sonderausstattung von der Doppelkupplung über das Sport-Chrono-Paket bis hin zur Keramikbremse, den stark konturierten Aktivsitzen, der zweifarbigen Lederlandschaft und dem Kurvenlicht sind da wenigstens schon mit drin.

Beim Tanken darf es dafür nicht mehr sein
Nur in einem Punkt überraschen die Ingenieure aus Weissach mal wieder mit Zurückhaltung: Beim Verbrauch. Denn wenn der Tankwart fragen sollte, ob es für den Turbo S ein bisschen mehr sein darf, kann der Porsche-Fahrer ganz gelassen verneinen: Zumindest auf dem Papier liegt der Verbrauch unverändert bei 11,4 Litern.

Porsche 911 Turbo S: Es darf ein wenig mehr sein

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DruckenSenden08.02.2010 von Thomas Geiger

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Beim Wintertest ist den Erlkönig-Jägern die siebte Generation des Porsche 911 vor die Linse gefahre...
 

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