Front- oder Allradantrieb, sparsame Benzin- und Dieselmotoren, reichhaltige Serienausstattung, kompakte Abmessungen und gleichzeitig ein gutes Platzangebot – mit all diesen Vorzügen kann der Mitsubishi ASX aufwarten.
Nennen Sie es knallhart kalkulierten Basispreis, nennen sie es attraktives Einstiegsmodell aber sagen Sie niemals Lockvogel-Angebot dazu. Mit 19.990 Euro unterschreitet der Mitsubishi ASX die magische 20.000er-Marke. Dafür bekommt man den Active Smart X (Crossover) – dafür steht nämlich ASX – mit 117-PS-Benzinmotor und Frontantrieb, gleichzeitig ein kompakt bemessenes Fahrzeug mit hoher Karosserie und damit auch angenehm hoher Sitzposition sowie attraktiver Serienausstattung (Stabilitätskontrolle, sieben Airbags, elektrische Fensterheber vorn, Klimaanlage, CD-Radio und Zentralverriegelung mit Fernbedienung). Für kühle Rechner, die ein nicht ausufernd großes und trotzdem geräumiges Fahrzeug haben wollen und nicht auf Allradantrieb angewiesen sind, ist das ein absolut überlegenswertes Angebot. Wir wollten aber mehr.
Insgesamt vier Ausstattungslinien
Es sollte ein Diesel sein. Den gibt es mit 116 PS und ebenfalls Frontantrieb ab 22.590 Euro. Er sollte über Allradantrieb verfügen. Die Preisliste sagt uns, dass es diese Kombination ab 25.590 Euro gibt und vergönnt uns dafür auch Klimaautomatik, Multifunktions-Lederlenkrad, Einparkhilfe hinten, Regen- und Lichtsensor, Nebelscheinwerfer, Tempomat und USB-Anschluss, farbiges LCD-Info-Display, 16-Zoll-Leichtmetallfelgen, verchromte Fensterzierleisten und verchromter Kühlergrill sowie eine Mittelarmlehne hinten. So richtig zufrieden waren wir, als wir mit der Ausstattungslinie Intense auch Xenon-Scheinwerfer, Bluetooth-Freisprecheinrichtung, 17-Zoll-Leichtmetallfelgen, abgedunkelte hintere Scheiben, elektrisch anklappbare Außenspiegel mit integrierten LED-Blinkern, eine schwarze Dachreling und ein sensationelles Panorama-Glasdach zu einem Listenpreis von 28.090 Euro bekommen haben. Die 33.090 Euro für das Topmodell Instyle mit 150-PS-Common-Rail-Motor, schlüssellosem Schließ- und Startsystem, Ledersitzen mit Sitzheizung und elektrisch verstellbarem Fahrersitz, Rockford Fosgate Audiosystem mit 710 Watt, Festplatten-Navigationssystem und Rückfahrkamera wollten wir dann doch nicht investieren.
Kompakter Crossover für die Stadt
Mit feiner Ausstattung ist es beim Mitsubishi ASX noch lange nicht getan. Mit seinen 4,30 Metern Länge, 1,77 Metern Breite und 1,63 Metern Höhe nistet er sich fein im trendigen Segment der kleinen SUV- oder Crossover-Modelle ein und ist damit in netter Gesellschaft unter anderem mit Dacia Duster, Nissan Qashqai und Skoda Yeti. Den technischen Unterbau holt sich der ASX vom deutlich längeren und höheren Mitsubishi Outlander. Mit Ausnahme des prägnanten Jetfighter-Kühlergrills teilen sich die beiden aber keine optischen Gemeinsamkeiten. Der ASX betont seine kompakten Abmessungen und dient sich damit auch einer urbanen Käuferschaft an. Der Kritik: „SUVs haben in der Stadt nichts verloren“ wird jeglicher Wind aus den Segeln genommen – keine monströse, rollende Gefahr für Fußgänger, kein Parkplatzverschwender. Was vielleicht noch viel wichtiger ist, Dreckschleuder ist er auch keine.
Saubere Diesel-Eigenentwicklung
Neben dem erwähnten 117-PS-Benzinmotor bietet Mitsubishi einen neuen selbstentwickelten 1,8-Liter-Common-Rail-Dieselmotor an, den es in den Leistungsstufen 116 und 150 PS gibt. Alle Versionen sind mit Handschaltgetriebe und einem Start-Stopp-System ausgestattet. Der frontgetriebene 116-PS-Selbstzünder begnügt sich mit 5,5 Litern Diesel auf 100 Kilometer. Das entspricht einem CO2-Ausstoß von 145 g/km. Die Versionen mit Allradantrieb gönnen sich gerade einmal 0,2 Liter mehr (CO2-Ausstoß 150 g/km). Dank des farbigen Info-Displays zwischen den Rundinstrumenten ist man über den Verbrauch gut informiert. Durchschnittswert und Momentanverbrauch sind in einer Skala integriert. Fährt man aktuell mit einem Verbrauch unter dem Durchschnitt sieht man es in der Anzeige durch einen grünen Balken und ist so motiviert möglichst verbrauchsschonend zu fahren. Auch dank des Start-Stopp-Systems, das bei stehendem Fahrzeug und eingelegtem Leerlauf den Motor von selbst abstellt lassen sich tatsächlich Verbräuche, die knapp über dem Papierwert liegen, erzielen. Ein zweiter Vorteil der Auto Stop&Go-Funktion liegt darin, dass man den relativ lauten Dieselmotor am Stand nicht hört.
Wie fährt sich der Mitsubishi ASX und wo liegen seine inneren Werte? Lesen Sie mehr darüber auf Seite 2.
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