Mini: Treffen Sie die Coopers
Die Turbine
Wer mit diesem Preisgefüge leben kann, darf sich intensiv Gedanken machen, ob er nicht gleich zum Mini Cooper S greifen will. Der gibt sich neuerdings nicht nur durch die Lufthutze auf der Motorhaube und den mittig platzierten Doppelrohr-Auspuff zu erkennen, sondern auch durch die großen Lufteinlässe im unteren Stoßfängerbereich. Der Schmuck interessiert aber weniger, als die Performance. 184 PS Leistung sind eine mächtige Ansage, die der Direkteinspritzer mit Twin-Scroll-Turbolader da abliefert. In sieben Sekunden erledigt sich der Sprint von 0 auf 100 km/h, der Topspeed liegt bei 228 km/h. Dazu geliefert wird ein aggressiv säuselnder Motorklang, der wiederum zur agilen Fahrweise verleitet. Damit muss man auch im Fall des Mini Cooper S mit einem höheren Verbrauch als den werkseitig angegebenen 5,8 Litern im Durchschnitt rechnen. Die 7,5 bis acht Liter auf 100 Kilometer lassen die Haare aber nicht zu Berge stehen.
Preis-Vergleich
Mit seiner Leistung und dem herrlich abgestimmten Fahrwerk ist der Mini Cooper S eine Fahrspaßmaschine par excellence und liefert den Beweis, dass Sportlichkeit nicht zwangsläufig mit Heckantrieb verbunden sein muss, sondern auch bei einem Fronttriebler ganz gut funktioniert. 33.922 Euro wie bei unserem Testwagen unter dem Strich stehen, mögen auf den ersten Blick wieder etwas abschrecken. Zieht man als Vergleich den getesteten Mini Cooper D heran relativiert sich das Bild wieder. Mit zusätzlichen Dekorelementen, Heckspoiler, Sport-Lederlenkrad und Sportsitzen ist der Cooper S bereits serienmäßig besser ausgestattet und ab 24.790 Euro erhältlich. Dazu kommen bei unserem Testwagen noch das Austrian Chili Paket, Ledersitze, die dynamische Traktionskontrolle, ein Harman/Kardon Hifi-System, das Navigationssystem Business, Bluetooth und Mini Connected und damit ein hohes Maß Premium in einem Kleinwagen.
Alltagsfragen
Ob Cooper S oder Cooper D, bei der Alltagstauglichkeit gleichen sich die beiden Modelle. Auf den vorderen Sitzen zumal es sich um die Sportausführungen handelt findet man eine gute, tiefe Sitzposition und genießt ausreichend guten Seitenhalt. Die steile Windschutzscheibe und das weit nach vorne gezogene Dach schränken die Sicht nach oben (dort wo sich die Ampel befinden) deutlich ein. Hinten sitzt es sich eigentlich ganz gut, auch für größere Mitmenschen. Bedingung ist allerdings, dass der Vordermann genügend Beinfreiheit gönnt. Die Rücksitzlehnen lassen sich mit einem Handgriff umlegen. Dann bleibt zwar eine kleine Stufe im Ladeboden, das Kofferraumvolumen wächst dann aber von ursprünglich knappen 160 Litern auf 680 Liter an.
Mini Cooper S im Intensivtest
Mit einigen feinen Aufwertungen kann de...
Die Frage nach den optischen Änderungen...
Der Cooper S bekommt auch wie die ander...
DruckenSenden04.01.2011 von Thomas Weibold