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Mazda5: Diesel als perfekte Abrundung

Vielseitigkeit zeichnet den Mazda5 aus. Nun kann er auch mit einem feinen 116-PS-Diesel aufwarten.

zur FotoshowMarion Rodler
Fesch anzusehen und ausgesprochen praktisch, zumal nun auch mit ausreichend kräftigem 116-PS-Dieselmotor, hinterlässt der Mazda5 einen guten Eindruck im Intensivtest. 

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Es verlangt ein gewisses Maß an Feingefühl. Die elektrischen Schiebetüren des Mazda5 wollen nicht gedrängt werden. Zieht man zu stark daran, quittieren sie ihren Dienst mit nervösem Piepsen. Dabei reicht doch nur ein Druck auf die Fernbedienung, die Tasten neben der Fahrertür oder ein leichter Zug an den hinteren Türschnallen. Das Leben kann so einfach und angenehm sein, vor allem wenn man den Mazda5 sein Eigen nennen darf – und mittlerweile auch mit ausreichend kräftigem und sparsamen Dieselmotor.

Außen stylish, innen dezent
Im Innenraum zeigt sich der Mazda5 von geradezu zurückhaltender Dezenz, ganz im Gegensatz zur Außenhülle mit dem markant grinsenden großen Kühlergrill und den geschwungenen Linien an den Seiten – wenn man will so eine Art „Burning Flames“. Zurück aber zum Innenraum: in der von uns getesteten zweithöchsten Ausstattungslinie TX Plus weiß der praktische Kompaktvan alles Notwendige aufzubieten ohne dabei ins Protzertum zu verfallen. Ledersitze müssen nicht sein, es reichen die gut ausgeformten, mit fein strukturiertem Stoff bezogenen Plätze. Das mittig angeordnete schmale Display-Band mit roten Schriftzeichen wirkt ein wenig altmodisch, erfüllt aber den vorrangigen Zweck der Information. Zwischen Verbrauch und Reichweite wechselt man per Info-Taste auf dem Lenkrad.

Der Fünfer als Siebener
Die wirklich hohe Kunst des „Praktisch-seins“ zelebriert der Mazda5 ohnehin hinter der Kommandozentrale. Die Sitzreihen Zwei und Drei sind es, die den 4,59 Meter langen Japaner so vielseitig machen. Das Sitzsystem nennt sich Karakuri und hat sich schon in der ersten Generation des Mazda5 bewährt. Rollen wir das Feld von hinten auf. Im Kofferraumboden verstecken sich die beiden Sitze der dritten Reihe, die mit zwei einfachen Handgriffen aufgestellt sind. Dabei verringert sich das Kofferraumvolumen von 426 auf 112 Liter (bis Fensterhöhe). Um zu den hinteren Sitzen zu gelangen, können die Außensitze der zweiten Reihe vorgeklappt werden.

Die richtige Falttechnik
Die zweite Sitzreihe lässt sich um stolze 27 Zentimeter in der Länge verschieben und die Rückenlehnen um bis zu 50 Grad neigen – mit den flach gelegten Vordersitzen erhält man zwei gemütliche Fauteuils. Aus der Dreierbank wird aber auch schnell ein gemütliches Plätzchen für Zwei. Klappt man die Sitzfläche des linken Sitzes hoch, kann dort der mittlere Sitz verstaut werden. Die Rückenlehne dient dann als Armauflage oder kann auch platzsparend hochkant gestellt werden. In der Sitzfläche des rechten Sitzes versteckt sich eine praktische Ablagenbox. Klappt man alle Sitze flach in den Fahrzeugboden, entsteht eine Ladefläche mit bis zu 1485 Liter Volumen.

Diesel stellt den Benziner in den Schatten
So ist der Mazda5 also für alle Eventualitäten, einen Familienausflug oder größere Transportaufgaben betreffend, gerüstet. Und hatten wir bei unserem letzten Intensivtest mit dem Mazda5 noch ein wenig daran auszusetzen, dass der 116-PS-Basisbenziner etwas gemächlich auf Touren kommt und sich auch beim Verbrauch nicht auszeichnen konnte, sind diese Kritikpunkte nun mit dem ebenfalls 116 PS starken 1,6-Liter-Common-Rail-Diesel ausgeräumt. Die 270 Newtonmeter maximales Drehmoment liegen bereits ab 1750 U/min an. Der Normverbrauch beträgt 5,2 Liter pro 100 Kilometer, der bei unseren Tests nur knapp überboten wurde. Der leise Dieselmotor harmoniert fein mit dem knackigen Sechsgang-Schaltgetriebe.

Komfortables Fahrwerk
Im Fahrbetrieb zeigt sich der Mazda5 komfortabel gedämpft. Die Lenkung ist leichtgängig und ausreichend präzise. Womit man in diesem Segment rechnen muss und wovor auch der Mazda5 nicht gefeit ist, das ist die Seitenwindanfälligkeit durch die großen Karosserieflächen. Bei wechselhaftem, windigem Wetter darf man aber vom Fahrer verlangen, dass er sich darauf einstellt.

Ausstattung und Preis
Mit der Ausstattungsstufe TX Plus kommt man serienmäßig in den Genuss der elektrischen Schiebetüren und von Xenon-Scheinwerfern. Verzichtet man auf das „Plus“, sind in den TX-Modellen Regen- und Lichtsensor, Tempomat, Sitzheizung, Einparkhilfe und Bluetooth-Freisprecheinrichtung an Bord. Ab der darunter angeordneten Stufe TE erfreut man sich bereits an 16-Zoll-Alufelgen, Nebelscheinwerfern, Klimaautomatik, Multifunktions-Lederlenkrad, Bordcomputer und der dritten Sitzreihe. Im Basismodell CE sind immerhin schon Front-, Seiten- und Kopf-Airbags, Stabilitätskontrolle, elektrische Fensterheber, Zentralverriegelung mit Fernbedienung, Klimaanlage, und CD-Radio serienmäßig. Steigern ließe sich das Vergnügen nur noch durch die GTA-Version mit 17-Zöllern, 6-fach-CD-Wechsler und Ledersitzen. Den günstigsten Diesel-Mazda5 bekommt man ab 24.990 Euro. Für die TX Plus-Variante sind 4000 Euro aufzuzahlen. Einziges Extra unseres Testwagens war die Metallic-Lackierung, so standen unter dem Strich 29.480 Euro.

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