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Intensiv-Tests
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VW Golf Variant: Neues Gesicht

Nach nur zwei Jahren hat der VW Golf Variant einen neuen Look bekommen. autonet.at testet den Lademeister.

zur FotoshowMarion Rodler
Als Firmenwagen aber auch als geräumige Reiselimousine für den Familienurlaub kann sich der VW Golf Variant auszeichnen. 
VW Golf Variant Comfortline 1,4 TSI (122 PS) mit Siebengang-DSG – gibt es Fragen? – Keine? – Danke, Test fertig. So schnell könnte es gehen, denn so unkompliziert und klar wie der VW Golf Variant auftritt, schafft es so schnell kein anderes Modell. Aber keine Angst, es gibt schon ein wenig mehr über den kompakten Lademeister zu erzählen. Seit Juni letzten Jahres ist der Golf Variant in neuer Form auf dem Markt. Gerade einmal zwei Jahre Laufzeit waren seinem Vorgänger gegönnt und schon hieß es für den verchromten Wappengrill der ursprünglich und nach wie vor den VW Passat ziert, ab ins Museumsregal. Mit der Modellpflege präsentiert sich der Golf Variant im neuen Markendesign mit dem charakteristischen schmalen Kühlergrill, der durch zwei Lamellen geprägt ist und von den nach oben gezogenen Scheinwerfern eingegrenzt wird.

Designänderungen im Detail
Damit allein rechtfertigt sich aber noch kein Modellwechsel. Natürlich gab es weitere Designanpassungen. Die Stoßfänger sind nun vollständig in Wagenfarbe gehalten. Motorhaube, Kotflügel und der untere Lufteinlass wurden modifiziert. Am Heck repräsentieren neue Rückleuchten die Designlinie von Walter de Silva und die Auspuffrohre müssen sich nicht mehr hinter dem Stoßfänger verstecken. Das es neue Leichtmetallfelgen gibt, muss wohl nicht extra erwähnt werden. Viel Lob hat der Golf VI als Limousine für seinen hochwertigen Innenraum erhalten – ein klares Muss, dass nun auch der Variant über dieses klar gestaltete Interieur verfügt. Unklarheiten in der Bedienung tauchen auch in diesem Golf keine auf. Kleine Designakzente, wie die neue Klimaanlagen-Steuerung und das Dreispeichen-Lenkrad mit Chromeinlage sorgen für zusätzliche qualitative Würze.

Sitze mit erstklassigem Komfort
Dass es nicht immer Leder sein muss, beweisen die fein gepolsterten Stoffsitze mit ausgezeichnetem Seitenhalt. Passagiere, die den Golf Variant in erster Linie als Geschäftsfahrzeug oder Reisefahrzeug für die Familienausflüge über längere Strecken nutzen, werden für den Sitzkomfort dankbar sein. Das Platzangebot ist im Fond ausreichend. Viel wichtiger bei Kombimodellen ist in den meisten Fällen aber die Gestaltung des Laderaums und dessen Flexibilität. Bei umgelegten Rücksitzen misst der Laderaum 1,70 Meter in der Länge. Die größte Breite beträgt fast 1,30 Meter, zwischen den Radkästen ist es ziemlich genau ein Meter. Das Stauvolumen reicht von 505 bis 1495 Liter. Die Rücksitzlehnen lassen sich mit einem Handgriff umlegen. Will man eine ebene Ladefläche, müssen allerdings die Sitzbänke zuerst hochgeklappt werden, um dann die Rückenlehnen flach umlegen zu können. Sind dabei die Vordersitze in hinterer Position kann es beim Umlegen eng werden. Darum lieber etwas vor rücken.

122-PS-TSI-Motor verbraucht weniger als 80-PS-Benziner
Die Motorisierungen betreffend hat man beim VW Golf Variant die ähnlich große Auswahl wie beim fünftürigen Spitzenreiter in der österreichischen Verkaufsstatistik. Die extrem sportlichen GTI- und R-Modell fehlen zwar, ansonsten können sich Kunden zwischen vier Benzinmotoren mit Leistungen zwischen 80 und 160 PS und drei Common-Rail-Dieselmotoren (90 bis 140 PS) plus dem sparsamen 105-PS-TDI-Bluemotion-Modell entscheiden. Im autonet.at-Intesivtest stellt der 122-PS-TSI-Motor mit Siebengang-Direktschaltgetriebe seine Vorzüge unter Beweis. Der 1,4-Liter-Motor wird von einem Turbo aufgeladen und arbeitet mit Direkteinspritzung. Wie alle anderen Motoren erfüllt er die Euro-5-Abgasnorm. In 9,9 Sekunden beschleunigt der Kombi damit aus dem Stand auf Tempo 100. Beeindruckender sind allerdings seine Trinkgewohnheiten. Das moderne Motorenkonzept unterbietet mit Sechsgang-Schaltgetriebe den Einstiegsmotor mit 80 PS beim Verbrauch um 0,1 Liter. Noch sparsamer geht er zu Wege, wenn statt des manuellen Getriebes das Siebengang-DSG verbaut ist. Dann werden werksseitig im Schnitt exakt sechs Liter Benzin auf 100 Kilometer ausgewiesen. In der Realität haben wir uns knapp unter dem Wert, der für innerstädtisches Fahren angegeben wurde und der bei 7,7 Liter liegt, bewegt.

Was den Reiz des Direktschaltgetriebes ausmacht und wie sich die Modellpalette des VW Golf Variant darstellt, erfahren Sie auf Seite 2.

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DruckenSenden22.03.2010 von Thomas Weibold

 
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Umwelt:
Fahrspaß:

VW  Golf Variant  1,2 TSI Comfortline

Preis: 25.680 Euro
Motor: Vierzylinder-Benzinmotor mit Turbolader
Hubraum: 1390 ccm
Leistung: 90 kW/122 PS bei 5000 U/min
Vmax: 201 km/h
0 -100 km/h: 9,9 Sekunden
CO2: 139 g/km
MVEG-Verbrauch: 6 Liter pro 100 km
Maße/Gewichte: 1351 kg
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