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Intensiv-Tests

Kia Sorento: Ab auf die Piste

Für Repräsentationszwecke und schwierige Aufgaben gleichzeitig gewappnet ist der neue Kia Sorento. Das SUV-Modell aus Korea bietet einen starken Dieselmotor, viel Platz und eine feine Serienausstattung.

zur FotoshowMarion Rodler
Den neuen Kia Sorento gibt es mit Frontantrieb ab 30.990 Euro. Das von uns getestete Topmodell mit Allradantrieb kostet 42.990 Euro. 
Der Ski-Urlaub ist gebucht, was noch fehlen sind ausreichend Schnee und der passende, fahrbare Untersatz? Kia hätte da vielleicht etwas, das die Anforderungen beim Fahren unter schwierigen Bedingungen und den Bedarf nach großzügigem Platzangebot bestens bedienen kann. Seit September ist die zweite Generation des Kia Sorento erhältlich. Die Vorzüge des großen SUV-Modells lassen sich kurz und knapp zusammenfassen: geräumig, komfortabel, leistungsstark und günstig. Aber alles schön der Reihe nach.

Der Kia Sorento ist absolut parkgaragentauglich
Das Design des neuen Sorento wirkt durchaus nobel. Der große Koreaner ist geradlinig gezeichnet ohne eckig und kantig zu erscheinen. Das neue Markenzeichen, der chromumrandete Kühlergrill kommt bei diesem Modell besonders zur Geltung. Als Hinweis auf die Geländetauglichkeit ist das schwarze Plastik am Fahrzeugboden zu verstehen. Gegenüber dem Vorgänger ist der Sorento um zehn Zentimeter in der Länge gewachsen, dafür ist die Karosserie um drei Zentimeter niedriger. Das senkt den Schwerpunkt und erleichtert auch das Einsteigen. An Wendigkeit hat der Allradler dagegen nicht verloren – im Gegenteil – der Wendkreis ist mit 10,88 Meter sogar kleiner als beim alten Sorento. Damit muss man sich mit dem 4,96-m-SUV auch in Parkgaragen nicht sonderlich abmühen.

Platzangst ist ein Fremdwort
Vom Längenzuwachs profitieren die Passagiere. Vorne wie hinten genießt man mehr Beinfreiheit. Kia hat sich sogar erlaubt, zwei weitere Sitze im Heck einzubauen. Aktuell wird die siebensitzige Variante in Österreich zwar nicht angeboten. Sollte sich aber ein Bedarf nach dieser Version zeigen, kann sie jederzeit ins Programm aufgenommen werden. So kann sich der Sorento-Käufer aber über einen üppigen Laderaum freuen. Bis zur Fensterkante fasst der Kofferraum 528 Liter. Werden die Sitzlehnen im Fond umgelegt, steigt das Volumen auf 1582 Liter bei dachhoher Beladung. Wie gesagt – der Ski-Urlaub kann kommen. Der Innenraum präsentiert sich edel und gut verarbeitet. Beim Einsteigen begrüßt einen der beleuchtete Modellname in der Einstiegsleiste. Das Armaturenbrett ist zweifärbig und der Dachhimmel mit gepolstertem Stoff ausgekleidet. Das Angebot an Ablagemöglichkeiten ist großzügig. Unter dem Laderaumboden befindet sich ein geräumiges Staufach. Zwischen den Vordersitzen ist eine Ablagebox mit 16 Litern Volumen verbaut. In den Türen können Trinkflaschen verstaut werden. Je zwei Getränkehalter vorne und hinten und das Handschuhfach runden das Ablagenpaket ab. Die in der Topversion Active Pro serienmäßigen Teilledersitze sind ausgezeichnet gepolstert und bieten einen hohen Komfort.

Der Sorento ist mit Front- oder Allradantrieb erhältlich
In das Kapitel Komfort gehört auch das Fahrgefühl. Die neue Plattform des Sorento verzichtet auf einen Leiterrahmen. Die Räder sind einzeln aufgehängt, was zu einem Pkw-ähnlichen Fahrgefühl beiträgt. Gut ins Gesamtbild passt dabei auch die leichtgängige Lenkung. Dabei sollte man aber nicht vergessen, dass man in einem 1,8-Tonnen-Gefährt sitzt. Spätestens bei schnellerer Kurvenfahrt oder einem beherzten Bremsmanöver wird man das zu Spüren kommen. Dann beginnt der Sorento leicht zu schieben. Als Rettungsanker hat der große Kia aber ABS und ESP serienmäßig an Bord. Das Stabilitätsprogramm bringt dazu auch noch einen Bergan- und einen Bergabfahrassistenten mit ein. Und dann gibt es natürlich noch den Allradantrieb. Die Drehmomentverteilung erfolgt variabel zwischen Vorder- und Hinterachse und wird elektronisch geregelt. Im Normalfall werden die Vorderräder angetrieben, verliert eines der Räder an Bodenhaftung, wird ein Teil der Antriebskraft nach hinten verlagert. Per Knopfdruck kann mit dem „Lock Mode“ die Kraftverteilung auf 50:50 fixiert werden. Das funktioniert bis zu einer Geschwindigkeit von 40 km/h. Wer auf Allradantrieb verzichten will, kann den Sorento auch mit Frontantrieb bestellen.

Warum sich die Frage nach einem Sechszylindermotor nicht stellen muss und was man für 42.990 Euro alles erhält, erfahren Sie auf Seite 2.

Kia Sorento: Mehrwertnummer

Seit September fährt der Kia Sorento in...  

Seine Markteinführung feierte der große...  

In der Länge ist der Sorento um fast ze...  

DruckenSenden03.12.2009 von Thomas Weibold

 
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