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Subaru Outback: Schotterbaron

Welche Vorzüge hat der Subaru Outback neben dem ausgezeichneten Motor und Antrieb noch zu bieten? Da wäre einmal das Platzangebot. Optisch gibt sich der Japaner gar nicht ausladend und reiht sich in die Riege der Mittelklasse-Kombis vom deutlich kürzeren Skoda Octavia Combi bis zum deutlich längeren Opel Insignia Sports Tourer. Für die Passagiere geht es nicht beengt zu. Auch auf den hinteren Plätzen genießt man ausreichend Kniefreiheit. Sehr gut nutzbar präsentiert sich der Kofferraum. Bei aufrechten Rücksitzlehnen stehen 526 Liter Stauraum zur Verfügung, die sich auf 1677 Liter erweitern lassen. Zum Umlegen der Rücksitzlehnen genügt ein Zug an den Hebeln an den Innenseiten des Kofferraums. Die ebene Ladekante erleichtert das Beladen. Das Armaturenbrett ist übersichtlich. Die Gestaltung ist ebenso ruhig und zurückhaltend wie das Außendesign. Einziges kleines Manko ist der Bedienknopf für den Bordcomputer, der sich im Instrumententräger versteckt und hinter dem Lenkrad nur schwer zu erreichen ist.

Umfangreiche Ausstattung zum Preis von 39.990 Euro
Nicht verschweigen sollte man auch den Komfort des Subaru Outback. Die kleine japanische Marke würde sich ja gerne als Premiumhersteller sehen. Da muss, um ehrlich zu sein noch ein bisschen was passieren. Beim Design zum Beispiel. Der Outback zeigt sich sehr zurückhaltend – vom großen Lufteinlass auf der Motorhaube einmal abgesehen. Die kürzlich auf der Tokio Motor Show vorgestellte Studie Hybrid Tourer Concept sieht dagegen schon sehr vielversprechend aus. Kritiker mögen auch darüber mäkeln, dass man manche Komfortausstattungsdetails wie einen adaptiven Abstandstempomat bei Subaru vergeblich sucht. Dafür verfügt der Outback über eine sehr feine Serienausstattung und das zu einem fairen Preis. Das getestete Modell steht mit 39.990 Euro in der Preisliste und hat dabei unter anderem zu bieten: sechs Airbags, Xenon-Scheinwerfer mit Scheinwerfer-Reinigungsanlage, elektrisch einklappbare Außenspiegel mit LED-Blinker, Dachreling, elektrisch verstellbaren Fahrersitz, Sitzheizung, Zwei-Zonen-Klimaautomatik, Audiosystem mit Sechsfach-CD-Wechsler, Bluetooth-Freisprecheinrichtung, Tempomat und 17-Zoll-Alufelgen. An Optionen gibt es nur Ledersitze (1990 Euro), Schiebedach (1190 Euro) und Metallic-Lackierung (490 Euro).

Fazit
Der Subaru Outback versucht nicht mit Design zu punkten, kann aber auf ein überzeugendes Technikpaket verweisen. Den Boxer-Dieselmotor macht den Japanern so schnell keiner nach. Der Allradantrieb ist ein verlässlicher Garant für Traktion. Die Serienausstattung ist umfangreich. Wer spezielle Anforderungen an sein Fahrzeug hat und diese in einem hochgestellten, geräumigen Kombi wieder finden will, kann getrost die knapp 40.000 Euro in einen Subaru Outback investieren.

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DruckenSenden20.11.2009 von Thomas Weibold

 
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Motor/Getriebe:
Raumangebot:
Umwelt:
Fahrspaß:

Subaru  Outback  Boxer Diesel

Preis: 39.990 Euro
Motor: Vierzylinder-Boxer-Dieselmotor mit Turbolader
Hubraum: 1998 ccm
Leistung: 110 kW/150 PS bei 3600 U/min
Vmax: 195 km/h
0 -100 km/h: 9,7 Sekunden
CO2: 167 g/km
MVEG-Verbrauch: 6,4 Liter pro 100 km
Maße/Gewichte: 1571 kg
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