Renault Grand Scénic: Großes Kino
Überzeugendes Platzangebot, feine Verarbeitung und hoher Farkomfort im siebensitzigen Kompaktvan von Renault.

Der große Lufteinlass an der Front des Renault Grand Scénic erinnert an das Laguna Coupé.
Sie haben wieder einmal das ganze Haus auf den Kopf gestellt, weil sich die Lieblingspuppe Ihres kleinen Engels nicht finden lässt? Vielleicht sollten Sie im Auto nachsehen. Wenn es sich um den neuen Renault Grand Scénic handelt, kann es schnell einmal passieren, dass sich die Puppe in einem der unzähligen, versteckten Staufächer wieder findet. Immerhin fassen die große Staubox in der Mittelkonsole, das Fach im Armaturenbrett, die Schubladen unter den Sitzen, die versteckten Bodenfächer, etc. bis zu 92 Liter. Da kann schnell mal was verloren gehen.
Farbige Digitalanzeige statt Tachometer
Praktische, vor neugierigen Blicken geschützte Staufächer sind aber natürlich nicht alles, was der neue Grand Scénic zu bieten hat. Da wäre zum Beispiel der fesche Look mit dem großen unteren Lufteinlass, der an das Laguna Coupé erinnert. In der neuen Generation unterscheidet sich der große Kompaktvan auch deutlicher von seinem Schwestermodell Scénic, dessen Front an das Mégane Coupé angelehnt ist. Weiteres Unterscheidungsmerkmal sind die Heckscheinwerfer, die sich beim Grand Scénic bis in die Seitenflanken ziehen. Im Innenraum bietet der Franzose eine wohnliche Atmosphäre. Die flache, weit nach hinten gezogene Windschutzscheibe erweitert gefühlsmäßig den Raum. Im hochwertigen Armaturenbrett überrascht das schmale TFT-Display an Stelle der Instrumentenanzeige. Es ist nicht unmittelbar hinter dem Lenkrad angeordnet, liegt aber doch gut im Blickfeld und gibt mittels digitaler Anzeige Auskunft über Geschwindigkeit und andere Informationen. Der Fahrer kann dabei festlegen, welche Infos er sehen will – ob ihm etwa die Geschwindigkeit reicht, oder er auch den Drehzahlmesser eingeblendet haben will.
Vielseitiger Personentransporter oder Lademeister
Höchstes Lob verdienen die Sitze. Die in Stoff und Kunstleder ausgeführten Sitze mit schöner Musterung in der Topausstattung Privilège gefallen nicht nur optisch, sondern sind auch ergonomisch auf hohem Niveau und bieten ausgezeichneten Komfort, auch bei längeren Fahrten. In der zweiten Reihe wird es ebenfalls nicht unangenehm. Die drei Einzelsitze können verschoben werden und lassen selbst längeren Beinen genug Freiraum. Entscheidet man sich für die siebensitzige Version, bekommt man zwei zusätzliche Sitze im Kofferraum, die sich mit einem Handgriff aufstellen oder flach im Boden verstauen lassen. Auf diesen Plätzen geht es erwartungsgemäß etwas enger zu. Die dort gerne platzierte Schwiegermutter sollte demnach nicht zu groß gewachsen sein. Das Sitzkonzept erlaubt eine hohe Variabilität. Alle Sitze im Fond lassen sich einzeln umklappen. Das Kofferraumvolumen reicht von 208 Litern bei voller Bestuhlung bis beachtliche 2050 Liter, wenn die Sitze der zweiten Reihe nach vorn geklappt sind.
Wie umfangreich die Serienausstattung ist und welche Motorisierung uns überzeugt hat, erfahren Sie auf Seite Zwei.
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DruckenSenden01.09.2009 von Thomas Weibold