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Infiniti Etherea: Ist das der neue Kompakte?

autonet.at fährt als einziges österreichisches Magazin im Infiniti Etherea – der zwei Millionen Dollar teuren Studie eines zukünftigen Kompakten – mit. Hier erfahren Sie, ob sich das Warten lohnt.

zur FotoshowInfiniti
Sind die Reaktionen weiterhin positiv, dann soll der Hybrid-angetriebene Etherea 2014 oder 2015 auf den Markt kommen. Hier die erste Mitfahrt in Bildern. 

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Infiniti stammt aus den USA, wo man kompakte Autos in der Vergangenheit so dringend brauchte wie eine Reisethrombose. Doch jetzt ist ja alles anders: Infiniti wird schrittweise zur weltumspannenden Marke und ist seit Sommer 2010 auch in Österreich präsent. Da braucht man natürlich Autos mit kleinerer Schuhgröße, wenn man gegen die arrivierten Premiummarken einen Stich machen will. Und die wird’s auch geben. Zunächst kommt bereits 2013 ein vollelektrisches Kompaktauto, das zur Gänze die Technik des Konzernbruders Nissan Leaf übernehmen wird. 2014 oder 2015 soll dann schließlich ein richtig saftiger Premium-Kompakter folgen – und damit sind wir beim Etherea.

Showcar in Genf
Der Etherea wurde am vergangenen Genfer Automobilsalon enthüllt und warf sofort ein paar Fragezeichen auf. Ist das eine futuristische Studie? Oder will uns Infiniti damit etwas Konkretes sagen? Infiniti-Europe-Pressesprecher Wayne Bruce klärt im Autonet-Interview die Sachlage: „Es gibt drei Arten von Konzeptstudien: Die ersten sind Fingerübungen der Designer und entbehren jeder Realität; die zweiten sind praktisch serienreife Autos, die man mit komischen Seitenspiegeln und übergroßen Rädern als Showcar tarnt; und die dritten sind realitätsnah, haben aber noch Raum für Veränderungen. Zu letzteren gehört der Etherea. Wir evaluieren derzeit die Reaktionen und haben dann noch genügend Zeit, einzelne Bereiche umzuändern – aber vom Grundsatz her können wir uns einen kompakten Infiniti so vorstellen.“

Die neue Linie
Wie sich der neue Infiniti am Markt einordnet, demonstriert Infiniti mit aller Offenheit – indem man einen Audi A3 Sportback daneben stellt. 4,4 Meter Außenlänge, fünf Türen, Frontantrieb, that’s it. Natürlich ist der Vergleich auch ein bissel unfair: Auf der einen Seite der altbackene, schon sehr in die Jahre gekommene Audi, auf der anderen Seite ein Auto aus der Zukunft – da hat’s der Etherea leicht, die Neugier auf seine Seite zu bringen. Die dynamischen Formen, stark gewölbten Flächen und markanten Linien sind wahre Blickmagneten, dazu kommen noch die schrägen Proportionen mit kurzen Überhängen und witzige Details wie die säbeldünne A- und die gewellte C-Säule.

Viel Showcar-Glitter
Vieles am Etherea muss man für eine mögliche Serienfertigung freilich sofort vergessen: Kameras statt Außenspiegel? Schmetterlingstüren ohne B-Säule? Eine Windschutzscheibe, die ansatzlos ins Dach übergeht? Das alles dient dem spektakulären Auftritt und wird entweder der technischen Machbarkeit oder dem Rotstift der Finanzer zum Opfer fallen. Aber einige Details am Etherea sind doch viel konkreter als man meinen würde: Die Form und Bauart der Scheinwerfer zum Beispiel soll ein neues Markenzeichen für Infiniti werden. Alle zukünftigen Modelle werden daher diesen Look zitieren.

Infiniti Etherea: Schon mitgefahren

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4,4 Meter lang, fünf Türen, Frontantrie...  

Vieles an der Studie ist noch der Folkl...  

DruckenSenden20.06.2011 von Peter Schönlaub

 
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