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Honda Civic: Nummer 9 lebt

Am 14. April kommt der Honda Civic der 9. Generation optisch leicht und technisch maßgeblich überarbeitet nach Österreich. Wir sind den Japan-Kompakten bereits testgefahren.

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Der neue Honda Civic - von hinten zu erkennen an den neuen Rückleuchten und der modifizierten Querstrebe. Die Preise starten bei 17.990 Euro.  
Eines muss man Honda einfach zugutehalten. Während ringsherum egalisiert, glattgestrichen, gleichgerichtet und angepasst wird, halten die Japaner mit ihrem, sagen wir, originärem Design, die Fahne des Individualismus hoch. Renault hat sich schon vor einer Fahrzeuggeneration in den verwechselbaren Mainstream (Twingo, Megane) geflüchtet. Und die Ankündigung von Citroen, den Status einer Designikone (Stichwort DS) wiedererlangen zu wollen, hat schlussendlich in zwar ambitionierter, aber kaum polarisierender Blechgestaltung geendet. Und genau das kann man vom Honda Civic nicht behaupten: An diesem Auto scheiden sich - zumindest seit der seit 2006 am Markt befindlichen 8. Generation - die Geister.

Erwachsener
Das ändert sich auch in der nun 9. Generation des japanischen Kompakten nicht. Einige über das Ziel hinaus schießende Gestaltungselemente - wie etwa die durchgehende Verblendung mit transparentem Plastik an der Front - wurden eliminiert. Das Gros der wenig augenscheinlichen Änderungen sind allerdings weniger der Kosmetik, als vielmehr der optimierten Aerodynamik geschuldet. Gleichgeblieben, wenn auch in optisch etwas modifizierter Form, ist die Querstrebe am Heckfenster, von der nun behauptet wird, sie verdecke nicht mehr Blinker, Scheinwerfer und Nummernschild des Hinterherfahrenden. Eine Behauptung, die wir nach der ersten Testfahrt so nicht unterschreiben können. Fazit: Der neue Civic wirkt von außen aufgeräumter und ernsthafter, ohne allerdings den Nimbus des Außenseiters in dem Segment abzulegen.

Übersichtlicher
Dasselbe gilt für den Innenraum. Das abenteuerlich gestaltete Cockpit des Vorgängers ist einer, für Civic-Verhältnisse, fast schon konservativen Fahrlandschaft gewichen. Statt wildem Material-Sammelsurium ist optische Monothematik angesagt. Die Anordnung der Bedienelemente wurde streng nach ergonomischen Kriterien ausgerichtet, was sich deutlich am näher an den Fahrer gerückten und damit sehr gut zur Hand liegenden Ganghebel zeigt. Trotz der gleich gebliebenen Abmessungen, kann der neue Civic mit mehr Platz im Innenraum aufwarten. Vor allem im Fond gibt es deutlich mehr Kopffreiheit für die Passagiere. Gewonnen hat auch das Gepäckabteil und zwar im Vergleich zum Auslaufmodell um zehn Liter. Insgesamt kann der Kofferraum nun mit 477 Liter beladen werden, womit der Civic die Konkurrenz deutlich abhängt. Ebenfalls ein Alleinstellungsmerkmal in diesem Segment ist die (aus dem Vorgänger entnommene) Variabilität des Innenraums namens „Magic Seats“. Nicht nur, dass die Rücksitzlehnen im Verhältnis 60:40 umgelegt werden können, ist es auch möglich, die Sitzflächen nach oben zu klappen, um so etwa ein Mountainbike quer hinter den Vordersitzen zu verstauen.

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DruckenSenden24.11.2011 von Christian Zacharnik

 
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