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Honda Jazz Hybrid: Jazz meets Elektro

Honda mausert sich immer mehr zum Vorreiter in Sachen Hybridantrieb. Mit dem Jazz Hybrid haben Skeptiker keine Argumentationsbasis mehr, dass solche Fahrzeuge unpraktisch wären.

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Trotz Hybridtechnik muss man beim Honda Jazz nicht auf hohe Flexibilität verzichten. 

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Still und heimlich hat sich der Honda Civic IMA im vergangenen Dezember aus den Schauräumen verabschiedet. Wer sich nun hämisch denkt, dass das eine Abfuhr für den Hybridantrieb sei, der irrt. Honda wird auch weiterhin drei Modelle mit Hybridantrieb im Programm haben. Im April stößt der Jazz Hybrid zu den alternativ angetriebenen Honda Insight und CR-Z. Und auf mittelfristige Sicht will man bei Honda künftig in jeder Modellreihe ein Hybridfahrzeug anbieten. Bis es so lange ist, wird man noch ein bisschen warten müssen.

Günstigstes Hybridmodell auf dem Markt
Mit dem Jazz Hybrid stürzt sich Honda auf eine wesentlich breitere Kundenschicht. Muss sich der Insight die Kritik anhören, dass zumindest hinten eher knappe Platzverhältnisse vorherrschen und richtet sich der CR-Z an eine sportlich orientierte Kundschaft, so zeichnet sich der Jazz Hybrid durch kompakte Abmessungen und dabei ein sehr erstaunliches Platzangebot aus. Zum Drüberstreuen löst er den Insight als günstigstes Hybridmodell auf dem Markt ab, dazu aber später.

Hybridsystem aus dem Honda Insight
2008 wurde die zweite Generation des Honda Jazz vorgestellt. Drei Jahre später erhält der in 115 Ländern angebotene Kleinwagen ein Facelift, das sich durch Detailänderungen an der Karosserie und einen aufgewerteten Innenraum verdeutlicht. Die maßgebliche Neuerung liegt aber in der Erweiterung der Antriebspalette. Neben dem 1,2-Liter-Benziner mit 90 PS und dem 1,4-Liter-Benziner mit 100 PS kommt nun der 1,3 IMA hinzu. IMA steht für Integrated Motor Assist. Dieses Hybridsystem ist bereits aus dem Honda Insight bekannt. Ein reibungsarmer 1,3-Liter-Ottomotor leistet 88 PS und ist an ein stufenloses CVT-Getriebe gekoppelt. Zur Unterstützung liefert ein Elektromotor 14 PS Leistung. Zusammen ergibt sich eine Maximalleistung von 98 PS. Damit prescht der 1234 Kilogramm schwere Honda Jazz Hybrid recht forsch voran, wenn man das Gaspedal voll durchdrückt.

Eco Assist drosselt Heißsporne
Wem danach ist, der hat die Sinnhaftigkeit des Hybridantriebs allerdings nicht verstanden. Das Gaspedal des Jazz Hybrid will sanft getreten werden. Um die unterschiedlichen Fahrstile der Piloten möglichst auszugleichen und für einen optimal niedrigen Verbrauch zu sorgen, hat der Jazz Hybrid den Eco-Assist. Nach Betätigung des grünen Knopfs wird einerseits die Leistung begrenzt und die Betätigung des Gaspedals „geglättet“, indem der Drossenklappen-Öffnungswinkel an die Drehzahl angepasst wird. Andererseits schaltet das CVT-Getriebe gleichmäßiger, die Bremskraft-Rückgewinnung wird gesteigert und die Leistung der Klimaanlage wird zurückgenommen. Will man in Notsituationen rasch beschleunigen werden diese Drosselfunktionen durch rasches Durchdrücken des Gaspedals aufgehoben.

Kurze Strecken auch rein elektrisch möglich
Unter dem Strich stehen ein werkseitig angegebener Durchschnittsverbrauch von 4,5 Litern Benzin auf 100 Kilometer und ein CO2-Ausstoß von 104 g/km. Bei einer ersten kurzen Testrunde in der Stadt, die natürlich nicht sehr repräsentativ ist, verkündete der Bordcomputer 5,3 Liter. Im Stadtverkehr werden die Vorzüge des Hybrids sehr deutlich. Der Wechsel zwischen den unterschiedlichen Antriebsarten macht sich nur durch feine Ruckbewegungen deutlich. Zum Anfahren wird immer der Verbrennungsmotor auf den Plan gerufen. Nach Möglichkeit liefert der Benziner Energie an die Batterien. Beim Bergabfahren und Bremsen werden die Akkus ebenfalls geladen. Wird stärker beschleunigt schaltet sich der Elektromotor zu und erhöht die Leistung. Auf kurze Strecken kann der Jazz Hybrid sogar rein elektrisch fahren. Dabei läuft der Benzinmotor zwar mit, allerdings wird dabei kein Treibstoff eingespritzt.

Kleiner Saubermann mit viel Platz
Zum sauberen Fahren kommen noch die Vorzüge des Jazz hinsichtlich des Platzangebots. Gegenüber dem konventionell angetriebenen Jazz muss man so gut wie keine Abstriche machen. Zwar entfällt das Staufach unterhalb des Kofferraumbodens, weil dort die Akkus des Hybridantriebs sitzen. Trotzdem bleiben 303 Liter Stauvolumen mindestens zur Verfügung. Ansonsten gibt es keine Einschränkungen. Die Sitze lassen sich ohne großen Aufwand umlegen. Das Ladevolumen steigt auf bis zu 1323 Liter. Als Besonderheit können die Sitzflächen im Fond des Jazz auch nach hinten hochgeklappt werden. Die zweite Reihe zeichnet sich durch großzügige Beinfreiheit aus.

Jazz Hybrid ab 18.990 Euro
Optisch unterscheidet sich der Jazz Hybrid von den anderen Jazz-Modellen durch Chromeinfassungen an Scheinwerfern und Kühlergrill und klare Heckleuchten. Im Innenraum fällt die blaue Instrumentenbeleuchtung auf. Als Ausstattungslinien stehen Comfort, Elegance und Exclusive zur Auswahl. Sechs Airbags, Stabilitätsprogramm, elektrische Fensterheber, Klimaautomatik und CD-Radio sind in jedem Fall serienmäßig. Der Einstiegspreis für den Honda Jazz Hybrid beträgt schlanke 18.990 Euro. Die Elegance-Version kommt auf 20.990 Euro. Für das Topmodell Exclusive sind 22.650 Euro veranschlagt. Um einiges günstiger gestaltet sich der Einstieg beim benzinangetriebenen Jazz. Mit der Ausstattungslinie S startet der 90-PS-Benziner bei 13.300 Euro. Der 1,4-Liter-Benziner, der neben Fünfgang-Schaltgetriebe auch mit dem CVT-Automatikgetriebe angeboten wird, ist ab 16.500 Euro erhältlich. Der Verkaufsstart des Jazz Hybrid erfolgt am 9. April.

Honda und die Erdbeben-Situation in Japan
Beim verheerenden Erdebeben in Japan wurde ein Mitarbeiter der Forschungs- und Entwicklungsabteilung von Honda getötet, 34 Mitarbeiter wurden verletzt. Seit 14. März sind alle Produktionstätigkeiten in den japanischen Werken eingestellt. Zu Lieferengpässen dürfte es vorerst aber nicht kommen, da Honda in einer Reihe anderer Länder Produktionsbetriebe hat. So werden etwa die Honda Jazz-Modelle für Europa in erster Linie in England und zum Teil auch in China und Japan gefertigt. Honda erwartet sich für heuer in Österreich einen Absatz von 1000 neuen Jazz, davon 150 Hybridmodelle. Für den Aufbau in den betroffenen Erdbebengebieten spendet Honda einen Betrag von 300 Millionen Yen. Der heimische Importeur Honda Austria hat dazu auch ein Spendenkonto eingerichtet. Lautend auf den Namen: Honda Austria Gesellschaft m. b. H./ „Spendenkonto“ kann bei der Unicredit Bank Austria AG unter Angabe der Kontonummer: 00696 055 907 (BLZ: 12000) für die Erdbeben-Opfer gespendet werden.

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