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Das Kleinkraftwerk Honda Insight

Physikstunde beim japanischen Professor. Wir geben Gas und enttäuschen den Tankwart mit einer niedrigen Rechnung.

Der Honda Insight ist das günstigste Hybridmodell auf dem österreichischen Markt. 
Vor einigen Jahren hat man noch abschätziges Kopfschütteln von deutschen Automanagern erhalten, wenn man das Thema Hybridantrieb angesprochen hat. Viel zu teuer, viel zu schwer, viel zu unsicher was die Lebensdauer betrifft, hat man zu hören bekommen. Die Marketingmaschine aus Japan hat aber gut gearbeitet und dank Toyota und Honda ist das Thema Hybrid in aller Munde. Demnächst wird es auch die Mercedes S-Klasse als Benzinmodell mit Elektrounterstützung geben.

Günstigstes Hybridmodell ab 19.990 Euro
Dass ein Hybridmodell aber keineswegs für eine elitäre Schicht bestimmt sein muss und durchaus erschwinglich sein kann, beweist Honda. Der Insight Hybrid ist das günstigste Modell mit dem alternativen Antriebskonzept. Sein Einstiegspreis beträgt 19.990 Euro. Und dafür bekommt man ein recht passables Auto, wie sich in unserem Intensivtest gezeigt hat. Unser Elegance-Modell steht mit 23.260 Euro in der Preisliste. Auf die drei möglichen Optionen Metalliclackierung (470 Euro), Xenonlicht (790 Euro) und Navigationspaket (2500 Euro) haben wir verzichtet und uns trotzdem nicht in einem billig gemachten, unpraktischen, langweilige Auto wieder gefunden.

Großer Kofferraum aber geringe Kopffreiheit im Fond
Der Honda Insight misst 4,4 Meter in der Länge und fährt damit voll in der hart umkämpften Kompaktwagenklasse mit. Um hier Erfolg zu haben, muss man schon mehr bieten können, als einen günstigen Verbrauchswert. Das Ladevolumen, das bisher ein Problem für Hybridmodelle war, wurde elegant gelöst. Der Elektromotor wird ja von einer großen und schweren Batterie gespeist, die zum Beispiel im Honda Civic Hybrid in der Fond-Rückenlehne verbaut ist. Dadurch lässt sich der Kofferraum nicht erweitern. Im Insight haben es die Techniker aber geschafft, die Batterie bei Gewicht und Größe deutlich abzuspecken. Sie findet nun in einer Mulde unter dem Kofferraum Platz. Das Ladevolumen beträgt 339 Liter (inkl. verdecktem Staufach 408 Liter), bei umgeklappten Rückenlehnen 1017 Liter. Theoretisch haben fünf Personen Platz. Faktisch sollte man nicht zu groß sein, wenn man hinten sitzen will. Die aerodynamisch geschneiderte Karosserie senkt sich hinten stark ab und schränkt dadurch die Kopffreiheit ein.

Armaturenbrett á la Raumschiff Enterprise
Vorne bekommt man dagegen keine Platzangst. Man blickt auf eine Armaturenlandschaft, die zwar aus Hartplastik ist, aber durchgängig ansprechend gestaltet wurde. Die Instrumentenanzeige an sich ist ohnehin Raumschiff Enterprise pur. Es dominieren die Farben blau und grün. Während der Fahrt fetzen Zeiger und animierte Balken hin und her und geben damit Auskunft über die hoffentlich doch sehr spritsparende Fahrweise. Über dem Lenkrad befindet sich der digitale Tacho. Steigt man heftig ins Gas, ist er blau beleuchtet. Optimale Fahrweise wird grün angezeigt. Im darunter liegenden Multifunktionsdisplay können unterschiedliche Funktionen abgerufen werden: vorrangig natürlich der Durchschnittsverbrauch, dann aber auch der Verbrauch der aktuellen Wegstrecke, der Energiefluss von Motor und E-Antrieb und der so genannte Eco Balken. Links und rechts sind schraffierte Bereich in die der Balken bei spritsparender Fahrweise nicht kommen sollte. Als Belohung für vorbildliches Fahren lässt Honda Pflanzen im Display aufblühen. Neben dem Display ist eine weitere Skala, die anzeigt, ob gerade die Batterien geladen werden oder der Elektromotor unterstützend arbeitet.

Auf Seite Zwei erfahren Sie, wie viel im Schnitt durch die Benzinleitungen fließt und das Sparen nicht verzichten heißen muss.

DruckenSenden11.09.2009 von Thomas Weibold

 
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Honda  Insight  1.3 Elegance

Preis: 23.260 Euro
Hubraum: 1339 ccm
Leistung: 65 kW/88 PS - E-Motor: 10 kW/14 PS
Vmax: 182 km/h
0 -100 km/h: 12,4 Sekunden
CO2: 105 g/km
MVEG-Verbrauch: 4,6 Liter pro 100 km
Maße/Gewichte: 1276 kg
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